
Franziskaner WeißbierNote 1,4
Unterwegs gut nutzbar und ideal für heiße Sommertage.
- Bier mit wenig Kalorien
- enthält sehr wenig zugesetzten Zucker
Letzte Aktualisierung:
Weizenbier Vergleich 2026: 15 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung.
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|---|---|
Menge Preis | |
| Menge Preis | 20 x 0,5 l 1,71 € pro 1 l |
Biersorte | |
| Biersorte | Weizenbier |
Alkoholgehalt | |
| Alkoholgehalt | 5,3 Vol.-% |
Herkunft | |
| Herkunft | Deutschland |
Geschmacksrichtung | |
| Geschmacksrichtung | malzig | mild |
Bittereinheiten | |
| Bittereinheiten | 0,27 BE |
Kalorien | |
| Kalorien | 44 kcal |
Zucker | |
| Zucker | 0,5 g |
Kohlenhydrate | |
| Kohlenhydrate | 3 g |
Abgefüllt in | |
| Abgefüllt in | Flasche |
Stammwürze | |
| Stammwürze | 12,5 % |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
11 Modelle verglichen · 2,99 € bis 36,80 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 07.09.26

Franziskaner WeißbierNote 1,4
Unterwegs gut nutzbar und ideal für heiße Sommertage.

Paulaner Hefe-Weißbier naturtrübNote 1,7
Unterwegs gut nutzbar und ideal für heiße Sommertage.

Schöfferhofer Weizen-Mix GrapefruitNote 2,0
Unterwegs gut nutzbar und ideal für heiße Sommertage.
Beim Kauf von Weizenbier entscheiden Gärung, Alkoholgehalt und der Grundpreis, ob ein Kasten zu Ihnen passt. Im Vergleich stehen 11 Modelle, das Preisband spannt sich von rund 3 bis 37 Euro. Vergleichssieger ist das Franziskaner Weißbier, benotet mit 1,4, gebraut in Deutschland und mit 4,9 Vol.-% eher zurückhaltend im Alkohol. Preis-Leistungs-Sieger wird der Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit, Note 2,0, für rund 24 Euro bei 24 halben Litern. Wer kräftigen Malzton mag, schaut eher auf die dunklen Varianten.
Der Alkoholgehalt reicht im Feld von 2,5 bis 5,9 Vol.-%, das ist ein spürbarer Unterschied im Glas. Achten Sie auf den Grundpreis statt auf den Kastenpreis, sonst vergleichen Sie 6er-Boxen mit 24er-Gebinden. Dose oder Flasche entscheidet über Transport, Gewich







Weizenbier gärt obergärig, und ein großer Teil des Malzes stammt aus Weizen statt allein aus Gerste. Obergärige Hefe arbeitet bei höherer Temperatur. Daraus entstehen jene Aromen, die viele als fruchtig oder nach Banane und Nelke beschreiben.
Unterschieden werden drei Grundformen. Hefeweizen bleibt naturtrüb, weil die Hefe im Bier verbleibt; das Paulaner Hefe-Weißbier naturtrüb steht im Feld genau dafür. Gefiltert und klar zeigt sich Kristallweizen, etwa das Erdinger Weißbräu Kristall. Dunkles Weizen bekommt durch geröstete Malze seine Farbe und einen malzigen Ton.
Dazu kommt eine vierte Gruppe, die streng genommen daneben steht.
Mischgetränke aus Weizen und Fruchtsaft liegen mit 2,5 Vol.-% deutlich unter allem anderen im Paket. Süßer schmecken sie auch, gekauft werden sie oft als Sommergetränk. Als Ersatz für ein klassisches Weizen taugt das wenig, sofern Sie den typischen Hefeton suchen.
Obergärig heißt, dass die Hefe während der Gärung nach oben steigt und bei rund Zimmertemperatur arbeitet. Genau diese Bedingungen erzeugen die fruchtigen Aromen im Weizen. Untergärige Biere wie Pils gären kühler und schmecken dadurch nüchterner.
Bei allen elf Sorten steht Deutschland als Herkunft im Datenblatt. Wenig überraschend, weil der Stil hier entstanden ist. Regionale Unterschiede bestehen trotzdem, etwa zwischen bayerischen Brauereien und der Landskron Brauerei in Görlitz.
Sechs Punkte entscheiden fast immer, ob ein Kasten die richtige Wahl ist. Ihre Reihenfolge hängt davon ab, ob Geschmack oder Geldbeutel vorn steht.
Kalorien und Zucker stehen bewusst nicht oben auf dieser Liste.
Zwar werben viele Angaben mit wenig Zucker, allerdings bewegen sich die Werte ohnehin zwischen 0,0 und 0,5 Gramm. Wer deshalb eine Sorte wählt, spart kaum etwas. Beim Alkoholgehalt dagegen ist der Unterschied real.
Fehlt eine Angabe, ist das kein K.-o.-Kriterium. Mehrere Biere im Feld tragen etwa keine Bittereinheiten im Datenblatt. Daraus folgt nicht, dass sie mild sind, sondern nur, dass die Zahl nicht vorliegt.

Zwischen Note 1,4 und Note 2,5 klingt der Abstand klein, hängt aber an handfesten Unterschieden. Ganz vorn liegt das Franziskaner Weißbier mit 4,9 Vol.-%, abgefüllt in Dosen, 24 Stück im Karton. Unter den klassischen Weizen bringt es den niedrigsten Alkoholgehalt mit und wurde von 800 Käufern mit 4,6 Sternen bewertet.
Direkt dahinter folgt das Paulaner Hefe-Weißbier naturtrüb, Note 1,7, bei 5,5 Vol.-%. Es ist das stärkere Bier, der Pfandanteil steckt schon im Preis. Zwei Angaben zum Grundpreis widersprechen sich hier im Datenblatt allerdings, ein Blick ins Kleingedruckte lohnt.
| Modell | Alkoholgehalt | Note |
|---|---|---|
| Franziskaner Weißbier | 4,9 Vol.-% | 1,4 |
| Paulaner Hefe-Weißbier naturtrüb | 5,5 Vol.-% | 1,7 |
| Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit | 2,5 Vol.-% | 2,0 |
| Augustiner Weißbier | 5,4 Vol.-% | 2,4 |
| Kuchlbauer Sevenpack Geschenkbox | 5,9 Vol.-% | 2,5 |
Für wen passt was nicht? Sechs Flaschen liefert die Kuchlbauer Geschenkbox, umgerechnet 7,33 Euro für einen Liter. Als Geschenk stimmig, als Wochenvorrat lohnt sich das nur, wenn Aufmachung schwerer wiegt als Geld.
Ähnlich beim Augustiner Weißbier mit 4,98 Euro und nur zwölf Flaschen im Karton.
Viel Volumen für wenig Geld findet sich eher bei den 24er-Gebinden. Wer dagegen wenig Alkohol sucht, hat außer dem Grapefruit-Mix kaum eine Wahl. Alle übrigen liegen bei rund 5 Vol.-% und darüber.
Der häufigste Fehler steht auf dem Preisschild. Ein Kasten für 22 Euro wirkt günstiger als einer für 26 Euro, enthält aber womöglich nur sechs statt 24 Flaschen. Rechnen Sie immer auf einen Liter um, dann drehen sich manche Rangfolgen komplett.
Zweiter Punkt: das Pfand. Beim Franziskaner Weißbier kommen 6,00 Euro obendrauf, beim Paulaner ist es enthalten. Wer das übersieht, vergleicht Äpfel mit Birnen.
Dritter Punkt betrifft den Geschmack.
Viele greifen zum Mixgetränk, weil es im selben Regal steht, und sind dann überrascht. Herb und fruchtig zugleich schmeckt der Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit und hat mit einem klassischen Hefeweizen wenig gemein. Als Einstieg in den Stil funktioniert das nicht.
Kaufen Sie beim ersten Mal kein ganzes 24er-Gebinde einer unbekannten Sorte. Eine kleine Box oder einzelne Flaschen reichen, um den Geschmack zu prüfen. Erst wenn die Sorte passt, lohnt der Griff zum großen Karton.
Und dann wäre da noch die Lagerung im Kofferraum über Tage hinweg. Wärme und Licht setzen jedem Bier zu, Flaschen aus hellem Glas trifft es zuerst. Ein kühler Keller ist schlicht besser als jede Angabe zur Haltbarkeit.
Beide Behälter haben im Feld ihre Vertreter. Franziskaner Weißbier kommt in der Dose, Kuchlbauer Geschenkbox und Landskron Weizenbier stehen in Glasflaschen. Bei den übrigen acht Modellen fehlt diese Angabe.
Dosen wiegen wenig, lassen sich stapeln und gehen nicht zu Bruch. Für Grillabende, Zugfahrten oder den Weg an den See ist das ein handfester Vorteil. Sie kühlen außerdem schneller herunter als Glas, weil Metall die Wärme rascher abgibt.
Glas gilt vielen Trinkern als bessere Wahl fürs Aroma.
Ob das im Blindversuch standhält, bleibt Ansichtssache. Moderne Dosen sind innen beschichtet, ein metallischer Beigeschmack ist damit kaum noch ein Thema. Gewicht und Bruchgefahr sprechen trotzdem klar für Metall unterwegs.
Ein Punkt wird oft übersehen. Aus der Dose lässt sich Weizen schlecht einschenken, denn der typische Schaum entsteht erst durch kräftiges Eingießen ins hohe Glas, und ein Glas brauchen Sie dafür ohnehin. Wer direkt aus dem Behälter trinkt, verschenkt einen Teil des Aromas.

Von 2,5 bis 5,9 Vol.-% reicht das Feld in diesem Vergleich. Eine echte Spanne, keine Feinheit. Das Kuchlbauer Sevenpack liegt mit 5,9 Vol.-% oben, der Grapefruit-Mix mit 2,5 Vol.-% unten.
Kalorienangaben bewegen sich zwischen 37 und 46 kcal, wobei sich diese Zahlen auf unterschiedliche Bezugsgrößen beziehen können. Geringer als die Werbung vieler Anbieter nahelegt, fällt der Unterschied aus. Wer Kalorien sparen will, kommt über die Menge weiter als über die Sortenwahl.
Beim Zucker sieht es ähnlich aus.
Augustiner Weißbier ist mit 0,0 g als zuckerfrei ausgewiesen, mehrere andere liegen bei 0,5 g. Rechnerisch besteht der Abstand, im Alltag bedeutet er nichts. Solche Angaben als Kaufgrund zu nehmen bringt wenig.
Interessanter sind Kohlenhydrate für alle, die darauf achten müssen. Beim König Ludwig Weissbier Dunkel stehen 3,4 g, beim Schöfferhofer Premium Weizenbier 2,5 g und beim Grapefruit-Mix 5,3 g. Anderswo fehlt der Wert, eine Aussage lässt sich dort nicht treffen.
Damit bleibt der Alkoholgehalt die einzige Größe, die spürbar ins Gewicht fällt.
Über den Geschmack verrät die Farbe mehr als jede Notenangabe. Dunkle Weizen wie Franziskaner Dunkel Weizenbier oder König Ludwig Weissbier Dunkel schmecken malzig und aromatisch. Geröstetes Malz bringt Töne, die an Karamell oder Brotkruste erinnern.
Helle Hefeweizen bleiben fruchtiger und leichter. Schöfferhofer Weizen wird als würzig und fruchtig beschrieben, Landskron Weizenbier schlicht als fruchtig. Beide liegen bei rund 5 bis 5,5 Vol.-%.
Kristallweizen geht einen dritten Weg.
Durch die Filtration verschwindet die Hefe und mit ihr ein Teil der Aromen. Malzig und mild führt das Datenblatt das Erdinger Weißbräu Kristall, das mit 0,27 BE die mit Abstand niedrigste Bitterkeit trägt. Zum Vergleich: Schöfferhofer Weizen liegt bei 20 BE.
Herb mag es also niemand mit Kristallweizen. Umgekehrt eignet es sich gut für alle, denen Hefeweizen zu vollmundig ist. Ein ähnlich klares Bild ergibt sich bei der Auswahl an Dosenbier, wo die Sortenvielfalt über die Gebindeform hinausgeht.
Bei der Stammwürze liegen Kuchlbauer mit 13,5 Prozent und Landskron mit 12,8 Prozent nah beieinander. Sie beschreibt, wie viel gelöster Extrakt vor der Gärung in der Würze steckte. Ein höherer Wert deutet meist auf ein kräftigeres Bier hin.

Weizenbier verzeiht wenig, wenn es falsch steht. Licht und Wärme sind die zwei Feinde. Wer die Kiste im Sommer auf dem Balkon parkt, muss sich über flache Aromen nicht wundern.
Dunkel und kühl steht der Kasten am besten, zwischen etwa Keller- und Zimmertemperatur. Flaschen bleiben dabei aufrecht stehen. Liegend bekommt der Verschluss dauerhaft Kontakt mit dem Bier, und die Hefe setzt sich am Hals ab statt am Boden.
Vor dem Einschenken lohnt ein kurzer Moment Geduld.
Bei naturtrüben Sorten wie dem Paulaner Hefe-Weißbier naturtrüb sitzt die Hefe unten. Zwei Drittel werden schräg ins Glas gegossen, der Rest bleibt in der Flasche. Diesen Rest schwenken Sie einmal auf, dann kommt er obenauf. Wer vorher kräftig schüttelt, verteilt zwar die Hefe, treibt aber auch das Kohlendioxid aus. Das Ergebnis schäumt beim Öffnen über und schmeckt danach müde.
Ein frisch gespültes Glas mit Spülmittelresten zerstört den Schaum innerhalb von Sekunden. Das Fett aus dem Reiniger legt sich auf die Oberfläche, die Krone fällt zusammen. Spülen Sie Weizengläser danach mit klarem kaltem Wasser nach und stellen Sie sie zum Abtropfen auf den Kopf.
Zu kalt sollte es übrigens nicht sein. Bei Kühlschranktemperatur direkt aus dem Fach schmeckt kaum etwas durch. Sieben bis neun Grad gelten als brauchbarer Bereich für obergäriges Weizen. Eiskalt serviert bringt wenig, weil genau die fruchtigen Noten verschwinden, für die man das Bier kauft.
Das hohe, geschwungene Weizenglas ist kein Zierrat. Seine Form gibt dem Schaum Halt und sammelt die Aromen oben.

Nicht jedes Weizen taugt für jede Gelegenheit. Elf Modelle decken sehr verschiedene Situationen ab, und das merkt man schon an der Gebindegröße.
Wer regelmäßig trinkt oder Gäste erwartet, greift zu den großen Gebinden. Vierundzwanzig Halbliter-Einheiten sind bei mehreren Modellen die Standardpackung. Umgerechnet auf einen Liter sind das die günstigsten Zugänge. Bier altert. Für einen Einzelhaushalt, der einmal im Monat ein Glas trinkt, ist eine solche Menge allerdings unnötig, und angebrochene Vorräte stehen dann monatelang herum.
Mehrere Biere sind laut Paket ausdrücklich für heiße Tage und die Nutzung unterwegs gedacht. Dosen wiegen wenig und splittern nicht. Bei Alkoholarmut punktet das Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit mit 2,5 Vol.-Prozent. Das ist gut halb so viel wie bei den meisten anderen.
Kuchlbauer Sevenpack Geschenkbox Weissbier kommt als Sechserpack in Glasflaschen. Umgerechnet auf einen Liter liegt sie mit 7,33 Euro an der Spitze des gesamten Feldes. Als reiner Trinkvorrat rechnet sich das nicht. Als Mitbringsel schon, weil Aufmachung und Flaschenoptik den Unterschied machen.
Die Frage ist selten, welches Weizen das beste ist, sondern welche Menge und welche Verpackung zum eigenen Alltag passen.
Ein Hinweis zum Alkohol: 5,9 Vol.-Prozent bei der Kuchlbauer-Box sind der höchste Wert. Wer nur ein Glas am Abend trinkt, merkt den Unterschied durchaus.
Bier ist kein Diätgetränk. Trotzdem gibt es messbare Unterschiede, und das Paket nennt für mehrere Modelle konkrete Werte je hundert Milliliter.
37 bis 46 kcal umfasst die Spanne. Klingt nach wenig. Bei einem halben Liter verdoppeln sich diese Werte allerdings, und drei Gläser an einem Abend summieren sich entsprechend.
| Modell | Kalorien | Zucker |
|---|---|---|
| Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit | 37 kcal | 0 g |
| Schöfferhofer Weizen | 40 kcal | 0,5 g |
| Augustiner Weißbier | 42 kcal | 0,0 g |
| Erdinger Weißbräu Kristall | 44 kcal | 0,5 g |
| König Ludwig Weissbier Dunkel Weizenbier | 46 kcal | 0 g |
Auffällig ist der Mix mit Grapefruit. Beim Brennwert liegt er vorn und enthält laut Paket keinen Zucker, bei 5,3 g Kohlenhydraten. Der niedrige Alkoholgehalt erklärt einen Teil davon, denn Alkohol selbst liefert Energie.
Zuckerfrei heißt nicht kalorienfrei.
Augustiner Weißbier trägt 0,0 g Zucker im Datenblatt, der Brennwert liegt trotzdem bei 42 kcal. Wer beim Weizen auf Kalorien achtet, spart über die Sortenwahl kaum etwas Nennenswertes. Wirksam ist schlicht die Menge im Glas. Nicht für alle elf Modelle liegen Nährwerte vor, etwa bei den beiden Flaschenbieren von Kuchlbauer und Landskron fehlen sie.
Von rund 3 bis 37 Euro spannt sich die Preisspanne. Diese Zahl allein sagt wenig, weil dahinter völlig unterschiedliche Gebinde stecken. Aussagekräftig ist der Grundpreis.
Drei grobe Klassen lassen sich erkennen.
Teurer bedeutet nicht automatisch besser benotet. König Ludwig Weissbier Dunkel Weizenbier trägt mit rund 37 Euro den höchsten Gesamtpreis und kommt trotzdem auf 2,4. Erdinger Weißbräu Kristall kostet rund 17 Euro und erreicht 2,5.
Wer allein über den Preis auswählt, verschenkt Geschmack.
Umgekehrt lohnt sich der Griff zum teuersten Gebinde nur, wenn Anlass oder Sorte es rechtfertigen. Beim Pfand lohnt ein zweiter Blick: Franziskaner Weißbier führt 6,00 Euro zusätzlich, beim Paulaner Hefe-Weißbier naturtrüb ist es laut Angabe enthalten. Dieser Unterschied verschiebt den gefühlten Preis um mehrere Euro, obwohl das Geld zurückkommt.

Beide Wege haben ihre Berechtigung, und die Entscheidung hängt davon ab, wie viel Sie tragen wollen.
Ein Kasten mit zwanzig Halbliterflaschen wiegt gut fünfzehn Kilogramm. Ohne Auto ist das im Getränkemarkt kaum zu schaffen. Online bestellt kommt die Lieferung bis vor die Tür, dafür zahlen Sie meist Versand mit.
Beim Pfand wird es unübersichtlich. Dosen und Einwegflaschen nehmen die meisten Läden problemlos zurück. Bei Mehrwegkästen kleinerer Brauereien sieht das anders aus, sobald die Marke regional ist. Ein Kasten Landskron aus Görlitz lässt sich in Hamburg womöglich nicht überall abgeben, und dann funktioniert die Rückgabe schlicht nicht wie erwartet.
Der Grundpreis nennt die Kosten je Liter, unabhängig von der Gebindegröße. Er ist der einzige faire Vergleichsmaßstab zwischen einem Sechserpack und einer Vierundzwanziger-Kiste. Händler müssen ihn angeben, oft steht er allerdings sehr klein neben dem Gesamtpreis.
Vor Ort sehen Sie das Abfülldatum. Online nicht.
Das ist der ernsteste Nachteil der Bestellung, denn bei einem Getränk mit begrenzter Haltbarkeit macht ein halbes Jahr Unterschied etwas aus. Wer dagegen Dosen kauft, ist weniger empfindlich, weil kein Licht ans Bier kommt. Falls Sie ohnehin zwischen beiden Behältern schwanken, hilft ein Blick auf die Übersicht zum Bier in der Dose, wo dieselbe Frage mit anderen Modellen durchgespielt wird.
Preislich nehmen sich beide Wege wenig, sobald Versand und Fahrt eingerechnet sind.
Weizenbier trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum, meist ein halbes bis knapp ein Jahr nach der Abfüllung. Verdorben ist es danach nicht, aber es schmeckt anders. Die Kohlensäure lässt nach, und papierartige Noten treten hervor.
Naturtrübe Sorten sind empfindlicher als gefilterte. Lebende Hefe arbeitet weiter, wenn auch langsam. Erdinger Weißbräu Kristall ist gefiltert und hält deshalb tendenziell länger stabil als ein naturtrübes Weizen.
Kaufen Sie keine Mengen, die Sie nicht in ein paar Monaten trinken.
Beim Pfand lohnt es sich, die Systeme auseinanderzuhalten. Einwegdosen und Einwegflaschen werden nach der Rückgabe eingeschmolzen oder geschreddert, Mehrwegflaschen wandern zurück in die Brauerei, werden gespült und neu befüllt. Eine Mehrwegflasche aus Glas übersteht viele Umläufe, bevor sie ausgemustert wird. Ökologisch ist das der bessere Weg, sofern die Brauerei in der Nähe sitzt.
Alle elf Modelle stammen laut Paket aus Deutschland. Überschaubar sind die Transportwege damit, wobei die Entfernung zwischen bayerischer und sächsischer Brauerei natürlich weiterhin besteht.
Dunkle Weizenbiere werden oft als schwere Wintervariante abgetan. Das trifft die Sache nicht ganz.
Der Unterschied entsteht im Malz. Dunkler geröstetes Malz bringt Noten von Karamell und Brotkruste ins Glas, ohne dass das Bier dadurch zwingend stärker wird. Beim Franziskaner Dunkel Weizenbier stehen 5 Vol.-Prozent im Datenblatt, also weniger als bei mehreren hellen Modellen.
Als malzig und aromatisch beschreibt das Paket die Geschmacksrichtung, bei 12 Bittereinheiten. Unter den dunklen Sorten hier ist das der niedrigste ausgewiesene Wert und bedeutet: wenig Hopfenbittere, dafür mehr Malzsüße im Vordergrund.
Zum Essen passt das gut.
Deftige Gerichte vertragen die Malznote besser als ein spritziges helles Weizen, das dagegen untergeht. Zu leichten Sommergerichten oder einem Salat wirkt dunkles Weizen dagegen unpassend schwer. Wer einen erfrischenden Durstlöscher sucht, greift besser zu einer hellen oder kristallklaren Variante.
König Ludwig Weissbier Dunkel Weizenbier ist die zweite dunkle Option. Mit 5,5 Vol.-Prozent und 46 kcal je hundert Milliliter liegt es beim Brennwert am oberen Ende, bei 3,4 g Kohlenhydraten und ohne zugesetzten Zucker. Sein Grundpreis von 3,68 Euro ist deutlich höher als bei den großen hellen Gebinden.
Für den täglichen Vorrat ist das kein naheliegender Kauf. Als Abendbier zu einem Essen schon eher.


Manche Fragen tauchen beim Kauf und beim Trinken immer wieder auf, ohne dass sie in ein eigenes Kapitel passen.
Hefe. Naturtrübe Weizenbiere werden nicht gefiltert, die Hefezellen bleiben im Bier und trüben es ein. Kein Mangel, sondern gewollt. Wer es klar mag, nimmt eine Kristallvariante, bei der die Hefe herausgefiltert wurde.
Meist war die Flasche zu warm oder wurde geschüttelt. Beides treibt Kohlendioxid aus der Lösung. Auch ein Behälter, der lange in der Sonne stand, reagiert beim Öffnen heftiger.
Ja, das ist sogar verbreitet. Mit Zitronenlimonade entsteht ein Radler, mit Cola ein Diesel. Fertig gemischt gibt es Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit mit 2,5 Vol.-Prozent, herb und fruchtig laut Angabe. Wer selbst mischt, behält die Kontrolle über die Süße.
Die Angabe beschreibt, wie stark die Hopfenbittere ausgeprägt ist. Von 0,27 BE beim Erdinger Weißbräu Kristall bis 20 BE beim Schöfferhofer Weizen reicht die Spanne. Niedrige Werte schmecken milder, höhere herber.
Ein genormtes Maß für Qualität ist das nicht.
Die Bittereinheit sagt nur etwas über einen einzelnen Geschmacksaspekt. Ob ein Bier gefällt, entscheidet das Zusammenspiel aus Malz, Hefe und Hopfen, und dafür taugt eine einzelne Zahl wenig.
Vorteile
Nachteile
Franziskaner Weißbier führt das Feld an, benotet mit 1,4. Geliefert wird ein Vierundzwanziger-Gebinde in Dosen zu je 0,5 Litern, bei 4,9 Vol.-Prozent Alkohol. Im Datenblatt stehen wenig zugesetzter Zucker und ein niedriger Kohlenhydratanteil. Der Gesamtpreis liegt bei rund 26 Euro, dazu kommen 6,00 Euro Pfand.
Zwischen rund 3 und 37 Euro liegen die Gesamtpreise. Entscheidend ist aber der Grundpreis, und der reicht von 0,30 bis 7,33 Euro. Große Gebinde sind deutlich günstiger gerechnet. Wer nur wegen des niedrigen Stückpreises eine Vierundzwanziger-Kiste kauft, spart kaum etwas, falls die Hälfte davon zu lange steht.
Die meisten Sorten liegen zwischen 4,9 und 5,9 Vol.-Prozent. Franziskaner Weißbier bildet mit 4,9 das untere Ende der klassischen Weizen, Kuchlbauer Sevenpack Geschenkbox Weissbier mit 5,9 das obere. Eine Ausnahme ist Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit mit 2,5 Vol.-Prozent.
Bei naturtrüben Sorten ja, aber erst am Ende. Gießen Sie zuerst den größten Teil ins Glas, schwenken Sie dann den Rest mit der Hefe auf und geben Sie ihn obenauf. Kräftiges Schütteln vor dem Öffnen funktioniert nicht, weil dabei die Kohlensäure entweicht und das Bier überschäumt.
Sieben bis neun Grad gelten als guter Bereich. Direkt aus dem kalten Kühlschrankfach bringt wenig, weil die fruchtigen Aromen bei sehr niedriger Temperatur kaum durchkommen. Zu warm wird es allerdings schnell fad. Stellen Sie die Flasche einige Stunden vorher kühl und nehmen Sie sie kurz vor dem Trinken heraus.
Im Malz. Dunkles Weizenbier wird mit stärker geröstetem Malz gebraut und schmeckt malziger, oft nach Karamell. Helles Weizen wirkt spritziger und fruchtiger. Franziskaner Dunkel Weizenbier trägt im Paket die Beschreibung malzig und aromatisch, bei 12 Bittereinheiten und 5 Vol.-Prozent.
Zuckerarm meistens, kalorienarm nur bedingt. Augustiner Weißbier trägt 0,0 g Zucker im Datenblatt, der Brennwert liegt trotzdem bei 42 kcal je hundert Milliliter. Die Werte bewegen sich zwischen 37 und 46 kcal. Wer über die Sortenwahl Kalorien sparen will, kommt damit kaum weit.
Meist ein halbes bis knapp ein Jahr, das genaue Datum steht auf Flasche oder Dose. Trinkbar ist es danach, schmeckt aber flacher. Naturtrübe Sorten verlieren schneller, weil die Hefe weiterarbeitet. Lagern Sie dunkel, kühl und aufrecht, dann bleibt der Geschmack am längsten stabil.
Kuchlbauer Sevenpack Geschenkbox Weissbier ist dafür gemacht, mit sechs Glasflaschen zu je 0,5 Litern und 5,9 Vol.-Prozent. Umgerechnet kostet sie 7,33 Euro und ist damit der teuerste Zugang. Als Vorratskauf lohnt sich das nur selten, als Mitbringsel schon eher.
Sie geben an, wie stark die Hopfenbittere ausgeprägt ist. Von 0,27 BE beim Erdinger Weißbräu Kristall bis 20 BE beim Schöfferhofer Weizen reicht die Spanne. Niedrige Werte schmecken mild, hohe deutlich herber. Über die Gesamtqualität sagt die Zahl nichts aus.
Franziskaner Weißbier gewinnt den Vergleich mit 1,4 und liegt damit deutlich vor dem Feld. Die Gründe stehen im Datenblatt: 4,9 Vol.-Prozent, wenig zugesetzter Zucker, ein niedriger Kohlenhydratanteil und ein Gebinde mit vierundzwanzig Halbliterdosen. Umgerechnet sind das 2,18 Euro für einen Liter bei rund 26 Euro Gesamtpreis. Ehrlich dazu gehört der Hinweis auf 6,00 Euro Pfand obendrauf, die beim Kauf erst einmal mitbezahlt werden.
Preis-Leistungs-Sieger ist Schöfferhofer Weizen-Mix Grapefruit, Note 2,0. Es kostet rund 24 Euro für dieselbe Menge, also 1,98 Euro. Mit 2,5 Vol.-Prozent, 37 kcal und 0 g Zucker ist es das leichteste Modell. Für Puristen ist ein gemischtes Weizen allerdings keine Option, weil der Grapefruitanteil den Biercharakter überlagert.
Für den großen Vorrat lohnt sich der Blick auf den Grundpreis, und da liegt Landskron Brauerei Görlitz Weizenbier vorn. Wer klares Bier ohne Hefetrübung mag, nimmt Erdinger Weißbräu Kristall bei rund 17 Euro. Zu deftigem Essen passt eines der beiden dunklen Modelle besser.
Ein Punkt bleibt offen.
Für mehrere Modelle fehlen im Paket Angaben zu Kalorien oder Kohlenhydraten, etwa bei den Flaschenbieren von Kuchlbauer und Landskron. Wer genau darauf achtet, findet dort schlicht keine Vergleichsgrundlage.
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Für diesen Weizenbier-Vergleich haben wir 11 Modelle anhand von 11 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 145 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 1.264 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 11 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 07.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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