
SCHILKIN Berliner Luft Super StrongNote 1,5
Besonders hoher Alkoholgehalt und enthält keine Farbstoffe.
- in veganer Rezeptur
Letzte Aktualisierung:
Berliner Luft Vergleich 2026: 7 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Berliner Luft
Produkte nebeneinander, Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern — der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 7 Modelle → seitlich wischen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Inhalt | |||||||
| Inhalt | 0,7 l | 0,7 l | 0,7 l | 0,7 l | 0,7 l | 0,7 l | 0,7 l |
Alkoholgehalt | |||||||
| Alkoholgehalt | 50 % | 18 % | 18 % | 40 % | 15 % | 18 % | 18 % |
Geschmacksrichtung | |||||||
| Geschmacksrichtung | Pfefferminz | Chilli-Schoko-Kirsch | Lindenblüte | Pfefferminz | Kaffee | Sahne | Kakao | Ananas | Kokosnuss |
Vegan | |||||||
| Vegan | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
Glutenfrei | |||||||
| Glutenfrei | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Ohne künstliche Farbstoffe | |||||||
| Ohne künstliche Farbstoffe | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja |
Vorteile | |||||||
| Vorteile |
|
|
|
|
|
|
|
Angebot | |||||||
| Angebot | |||||||
7 Modelle verglichen · 13,40 € bis 27,75 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 08.09.26

SCHILKIN Berliner Luft Super StrongNote 1,5
Besonders hoher Alkoholgehalt und enthält keine Farbstoffe.

SCHILKIN Berliner Luft ChilleokeNote 2,3
Hoher Alkoholgehalt und enthält keine Farbstoffe.

SCHILKIN Berliner Luft LindenblüteNote 2,3
Hoher Alkoholgehalt und enthält keine Farbstoffe.
Berliner Luft ist ein Pfefferminzlikör aus Berlin, und beim Kauf entscheidet vor allem der Alkoholgehalt darüber, ob die Flasche zu Ihnen passt. Im Vergleich stehen 7 Modelle, alle in 0,7-Liter-Flaschen, zu Preisen von rund 13 bis 28 Euro. Vergleichssieger und zugleich Preis-Leistungs-Sieger ist die SCHILKIN Berliner Luft Super Strong mit der Note 1,5. Sie bringt 50 Prozent Alkohol mit, kommt ohne künstliche Farbstoffe aus und ist vegan. Wer es milder mag, findet Sorten mit 15 bis 18 Prozent. Die Geschmacksrichtungen reichen von klassisch Pfefferminz über Lindenblüte bis zu Kaffee, Schokolade und Ananas mit Kokosnuss.
Der Alkoholgehalt reicht im Vergleich von 15 bis 50 Prozent und bestimmt Schärfe, Haltbarkeit und Einsatzzweck der Flasche. Alle sieben Modelle kommen in der 0,7-Liter-Flasche, eine kleinere Größe steht in diesem Vergleich nicht zur Wahl. Klassisch ist Pfeffer



Ein Pfefferminzlikör wie die Berliner Luft ist ein süßer Spirituosenauszug, bei dem Minzaroma den Ton angibt. Zucker rundet ab, der Alkohol trägt das Aroma. Getrunken wird er kalt, oft direkt aus dem Gefrierfach.
Man unterscheidet im Vergleich zwei Linien. Da sind zum einen die klassischen Pfefferminzsorten, hier vertreten durch Super Strong mit 50 Prozent und die Variante 40 strong mit 40 Prozent. Zum anderen die milderen Geschmackssorten mit 15 bis 18 Prozent, die statt Minze auf Lindenblüte, Kaffee, Kakao oder Früchte setzen.
Der Unterschied ist größer, als die gemeinsame Marke vermuten lässt.
Eine Flasche mit 50 Prozent brennt spürbar im Hals und wirkt im Mund kühl bis scharf. Bei 18 Prozent schmeckt das Getränk eher wie ein Dessertlikör. Wer einen kräftigen Minzschnaps erwartet und zur Sorte Kalter Kaffee greift, wird enttäuscht sein. Umgekehrt taugt Super Strong wenig als süßer Abschluss nach dem Essen, dafür ist der Alkohol zu dominant.
Alle Flaschen im Vergleich fassen 0,7 Liter. Das ist die übliche Größe für Spirituosen und reicht für eine größere Runde. Eine Miniatur zum Probieren gibt es hier nicht, was den Einstieg in eine ausgefallene Sorte etwas teurer macht.
Vor dem Kauf lohnt ein kurzer Blick auf fünf Punkte. Sie erklären fast alle Unterschiede zwischen den sieben Flaschen.
Der Alkoholgehalt schlägt alles andere. Wer ihn falsch wählt, stellt die Flasche weg.
Die Frage nach Farbstoffen hängt davon ab, wie genau Sie sonst auf Zutaten schauen. Wer ohnehin selten Likör trinkt, für den bringt dieses Kriterium wenig. Wer dagegen bei Lebensmitteln grundsätzlich auf Zusätze achtet, sortiert damit zwei der sieben Sorten aus.
Glutenfrei sind alle sieben Flaschen. Dieses Merkmal unterscheidet im Vergleich also niemanden von niemandem.

Die Unterschiede lassen sich an drei Größen festmachen: Alkoholgehalt, Geschmack und Preis.
| Sorte | Alkoholgehalt | Preis |
|---|---|---|
| Super Strong | 50 % | rund 22 Euro |
| 40 strong | 40 % | rund 28 Euro |
| Lindenblüte | 18 % | rund 15 Euro |
| Chilleoke | 18 % | rund 13 Euro |
| Kalter Kaffee | 15 % | rund 14 Euro |
Auffällig ist der Preis der Sorte 40 strong. Sie kostet rund 28 Euro und damit mehr als Super Strong, obwohl sie weniger Alkohol enthält und dieselbe Geschmacksrichtung trägt. Ihre Note liegt mit 2,2 zudem unter der 1,5 des Siegers. Für wen lohnt sie sich dann? Allenfalls für Leute, denen 50 Prozent zu viel sind, die aber trotzdem einen kräftigen Minzlikör möchten.
Am unteren Ende steht Chilleoke mit rund 13 Euro. Der Geschmack aus Chilli, Schokolade und Kirsche ist ausgefallen und polarisiert.
Wer ein Mitbringsel für jemanden sucht, dessen Vorlieben er nicht kennt, greift damit daneben. Die Note 2,2 gilt der Ausstattung, nicht der Frage, ob die Kombination schmeckt.
Schoko und Ananas Cocos schließen das Feld mit je 2,5 ab. Beide bieten 18 Prozent, bei Schoko fehlen allerdings die vegane Rezeptur und der Verzicht auf künstliche Farbstoffe.
Mit der Note 1,5 liegt die Super Strong klar vorn, und der Abstand zu den vier Sorten mit 2,2 ist deutlich.
Drei Gründe stehen dahinter. Der Alkoholgehalt von 50 Prozent ist der höchste im Feld. Die Rezeptur ist vegan, glutenfrei und kommt ohne künstliche Farbstoffe aus, sie erfüllt also alle drei Ausstattungsmerkmale der Übersicht. Und der Preis liegt mit rund 22 Euro unter dem der schwächeren 40 strong.
Genau diese Kombination macht sie zugleich zum Preis-Leistungs-Sieger. Sie ist nicht die günstigste Flasche im Vergleich, aber die einzige, die Spitzenausstattung und mittleren Preis zusammenbringt.
Eine Einschränkung gehört dazu.
50 Prozent sind viel. Als Likör zum Dessert oder als Zutat für ein süßes Mischgetränk funktioniert das nicht gut, dafür drängt sich der Alkohol zu stark in den Vordergrund. Auch Gäste, die selten Hochprozentiges trinken, werden nach einem Glas abwinken. Wer eine Flasche für eine gemischte Runde sucht, fährt mit einer der 18-Prozent-Sorten besser, obwohl deren Note niedriger ausfällt.

Der häufigste Fehler ist die Verwechslung von Note und Geschmack. Eine 1,5 sagt etwas über Ausstattung, Herstellerangaben und Preis-Leistung aus. Ob Ihnen Pfefferminz bei 50 Prozent schmeckt, sagt sie nicht.
Zweiter Punkt: die Sortenwahl nach dem Namen. Kalter Kaffee klingt nach einem Wachmacher, ist aber ein Likör mit 15 Prozent und dem niedrigsten Alkoholgehalt im Feld. Chilleoke klingt nach Party, bringt jedoch eine Mischung aus Chilli, Schokolade und Kirsche mit, die nicht jeder mag.
Dritter Punkt: der Griff zur teuersten Flasche in der Annahme, sie sei die beste. Bei 40 strong stimmt das nicht.
Ein vierter Fehler betrifft die Menge. Alle sieben Flaschen fassen 0,7 Liter. Wer nur eine neue Geschmacksrichtung ausprobieren will, kauft also gleich eine volle Flasche. Bleibt sie stehen, war der Kauf teuer.
Stellen Sie die Flasche einige Stunden vor dem Servieren ins Gefrierfach. Der hohe Zuckeranteil verhindert das Durchfrieren, und die Kälte dämpft die Schärfe spürbar. Bei den 50-Prozent-Sorten macht das den größten Unterschied.

Die Prozentangabe auf dem Etikett nennt den Anteil reinen Alkohols am Volumen. 50 Prozent heißt: die Hälfte der Flüssigkeit ist Alkohol, die andere Hälfte Wasser, Zucker und Aroma.
Der Wert in Prozent beschreibt das Volumenverhältnis, nicht das Gewicht. Ein Likör mit 18 Prozent enthält also gut ein Drittel der Alkoholmenge einer Flasche mit 50 Prozent. Spürbar ist der Unterschied sofort beim ersten Schluck.
Im Vergleich spannt sich das Feld von 15 bis 50 Prozent. Drei Stufen lassen sich unterscheiden. Die milden Sorten mit 15 und 18 Prozent trinken sich wie ein Dessertlikör. Die 40 strong liegt im Bereich üblicher Klarer. Super Strong mit 50 Prozent ist der Ausreißer nach oben.
Höherer Alkoholgehalt bedeutet auch längere Haltbarkeit nach dem Öffnen.
Bei den 15- und 18-Prozent-Sorten sollten Sie die geöffnete Flasche eher zügig leeren und kühl lagern, zumal bei Kalter Kaffee und Schoko. Bei 50 Prozent spielt das kaum eine Rolle. Wer selten und wenig trinkt, für den spart eine milde Sorte kaum etwas, wenn am Ende der Rest weggeschüttet wird.
Eine Angabe zum Zuckergehalt liegt für keine der sieben Flaschen vor. Diese Frage lässt sich mit den vorhandenen Daten nicht beantworten.
Sechs der sieben Sorten sind als vegan gekennzeichnet. Einzige Ausnahme ist die Schoko-Variante, deren Geschmacksrichtung mit Sahne und Kakao angegeben ist.
Bei Likören ist das keine Selbstverständlichkeit. Sahne, Honig oder bestimmte Farbstoffe tierischen Ursprungs kommen in dieser Getränkegruppe durchaus vor. Wer vegan lebt, muss also tatsächlich hinschauen und nicht nur annehmen.
Beim Thema Farbstoffe teilt sich das Feld anders auf.
Auffällig ist, dass ausgerechnet die beiden dunklen Sorten zu den Farbstoffen greifen. Bei einem Getränk, dessen Farbe ohnehin von Kaffee oder Kakao kommt, wirkt das zwar unnötig, ändert aber nichts an Geschmack oder Verträglichkeit.
Eine Sorte allein wegen dieses Punkts auszuschließen, ist Ihre Entscheidung. Für die meisten Käufer dürfte der Geschmack schwerer wiegen. Passend dazu finden Sie in unserem Vergleich zu Lebensmittelfarbe einen Überblick darüber, welche Farbstoffe in Lebensmitteln üblich sind.
Kühl schmeckt dieser Likör am besten. Bei Zimmertemperatur wirkt die Pfefferminze schwerer und süßer, gekühlt tritt sie klarer hervor. Wer die Flasche zwei Stunden vor dem Abend in den Kühlschrank stellt, braucht später kein Eis.
Eiswürfel verwässern das Getränk zwar langsam, verändern den Geschmack aber merklich. Bei den süßeren Sorten mit 18 Prozent fällt das weniger auf als bei einer Variante mit 50 Prozent, wo jedes Gramm Wasser die Schärfe nimmt.
Angebrochene Flaschen halten sich lange.
Der Alkohol konserviert schlicht von selbst, ein Verderben wie bei Saft gibt es nicht. Allerdings verflüchtigen sich die Aromastoffe über Monate hinweg, besonders wenn die Flasche nur noch zu einem Viertel gefüllt ist und viel Luft darüber steht. Bei einer Sorte wie Lindenblüte, die von ihrem feinen Duft lebt, merkt man das nach einem halben Jahr. Ein aufwendiges Umfüllen in kleinere Gefäße lohnt sich nur, wenn eine Flasche wirklich über Jahre stehen bleibt.
Likör ist eine Spirituose mit deutlich zugesetztem Zucker. Genau das unterscheidet ihn von Schnaps oder Korn. Der Zucker bindet Aromen und macht auch höhere Alkoholgehalte trinkbar.
Stellen Sie die Flasche nicht ins Fenster. Direktes Licht bleicht Farbstoffe aus und lässt manche Aromen kippen. Ein dunkler Schrank reicht völlig.

Sieben Sorten klingen nach Auswahl, praktisch entscheiden aber zwei Fragen: Wie stark soll es sein, und mögen Sie Pfefferminz oder lieber etwas anderes?
Für den klassischen Geschmack bleiben zwei Wege. Super Strong mit 50 Prozent trifft alle, die es kräftig und kalt mögen, für rund 22 Euro. Die Variante mit 40 Prozent kostet rund 28 Euro und liegt damit über dem stärkeren Modell, was schwer zu begründen ist. Wer allein auf den Pfefferminzgeschmack aus ist und nicht die volle Wucht will, zahlt hier durchaus einen Aufpreis für weniger Alkohol.
Gäste mit gemischtem Geschmack fahren mit den 18-Prozent-Sorten besser.
Lindenblüte ist die zurückhaltendste davon, blumig statt scharf, und für rund 15 Euro zu haben. Ananas und Kokosnuss zielt klar auf Cocktail-Runden. Chilli-Schoko-Kirsch ist das Gegenteil von brav und mit rund 13 Euro zugleich das günstigste Modell im Feld. Wer solche Kombinationen nicht mag, wird damit allerdings wenig anfangen können, da hilft auch der Preis nichts.
Die Schoko-Variante mit Sahne und Kakao ist die einzige, die nicht vegan ist. Für vegan lebende Gäste taugt sie wenig, und da sie zusätzlich künstliche Farbstoffe enthält, fällt sie in der Gesamtwertung auf 2,5 zurück. Kalter Kaffee liegt mit 15 Prozent am unteren Ende der Stärke und passt eher zum Espresso nach dem Essen als zum Kurzen an der Bar.
Alle sieben Flaschen fassen 0,7 Liter. Der Preis richtet sich also nicht nach der Menge, sondern nach Sorte und Stärke.
| Sorte | Alkoholgehalt | Preis |
|---|---|---|
| Chilleoke | 18 % | rund 13 Euro |
| Kalter Kaffee | 15 % | rund 14 Euro |
| Super Strong | 50 % | rund 22 Euro |
| 40 strong | 40 % | rund 28 Euro |
Zwischen rund 13 und 28 Euro liegt die ganze Spanne. Im unteren Bereich stehen die Geschmackssorten mit 15 und 18 Prozent, darüber die beiden kräftigen Pfefferminzvarianten.
Auffällig ist das teuerste Modell.
40 strong kostet rund 28 Euro und bringt 40 Prozent mit. Super Strong kostet rund 22 Euro und bringt 50 Prozent. Wer nach Alkohol pro Euro rechnet, spart mit der teureren Flasche kaum etwas, im Gegenteil. Preise schwanken zwar im Handel, doch dieser Abstand ist deutlich genug, um ihn nicht als Tagesschwankung abzutun.
Nach unten hin heißt günstiger nicht schlechter. Chilleoke kommt mit 2,2 auf dieselbe Note wie Lindenblüte und 40 strong, kostet aber weniger als die Hälfte des teuersten Modells.
Fünf der sieben Sorten kommen ohne künstliche Farbstoffe aus. Bei Kalter Kaffee und Schoko sieht es anders aus, dort sind welche enthalten.
Glutenfrei sind alle sieben. Das ist bei Getreidebränden nicht selbstverständlich und für Menschen mit Zöliakie ein echtes Kriterium, kein Werbeversprechen.
Sechs Sorten sind vegan.
Nur die Schoko-Variante fällt heraus, was bei Sahne als Zutat naheliegt. Wer konsequent vegan einkauft, hat also freie Wahl bei allen anderen sechs Flaschen und muss nicht bei jeder einzeln nachsehen.
Cremige Sorten mit Sahneanteil vertragen Wärme schlechter als klare Liköre. Steht eine solche Flasche lange über der Heizung, kann sich der Inhalt trennen und flockig wirken. Das ist kein Verderben, sieht im Glas aber unschön aus.
Ein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen Spirituosen ab einem bestimmten Alkoholgehalt nicht. Verlassen Sie sich trotzdem nicht darauf, dass eine angebrochene Flasche jahrelang unverändert bleibt. Die Menge Alkohol schützt vor Keimen, nicht vor dem Verlust von Aroma. Für die klaren Pfefferminzsorten gilt das weniger streng als für die Sorten mit Frucht- oder Kakaonoten, deren Charakter empfindlicher ist.

Im Supermarkt finden Sie meist die klassische Pfefferminzvariante, selten mehr. Sorten wie Chilli-Schoko-Kirsch oder Ananas und Kokosnuss stehen dort kaum im Regal.
Online sieht das anders aus. Dort lässt sich die ganze Bandbreite bestellen, und Preise lassen sich nebeneinander legen. Das ist ohnehin der einzige Weg, die sieben Sorten wirklich zu vergleichen, denn kein Laden führt sie vollständig.
Beim Versand gibt es einen Haken.
Glasflaschen mit 0,7 Litern sind schwer, und Versandkosten fallen bei einer einzelnen Flasche stark ins Gewicht. Eine Bestellung von einer Flasche lohnt sich nur, wenn der Händler ab einem bestimmten Betrag kostenfrei liefert oder die Sorte anders nicht zu bekommen ist.
Wer Wert auf Beratung legt, ist im Getränkefachhandel besser aufgehoben als im Discounter. Dort stehen oft auch die ausgefalleneren Sorten. Wer Lebensmittel generell bewusst auswählt, findet ähnliche Kriterien übrigens auch bei Saft in Bio-Qualität. Hier wie dort entscheidet die Zutatenliste mehr als die Aufmachung der Flasche.
Pur und eiskalt ist der klassische Weg. Er ist nicht der einzige.
Mit Limonade oder Tonic gestreckt wird aus dem Likör ein Longdrink, der über einen ganzen Abend trägt. Dafür eignen sich die Sorten mit 18 Prozent besser als die kräftigen: Was schon von Haus aus mild ist, verliert beim Strecken nicht seinen ganzen Charakter.
Je stärker der Likör, desto weniger sollte man ihn verstecken.
Super Strong mit 50 Prozent in einer süßen Limonade zu ertränken, bringt wenig. Die Schärfe verschwindet nicht, sie wird nur unangenehm. Solche Flaschen gehören ins kleine Glas, kalt und unverdünnt.
Chilli-Schoko-Kirsch dagegen ist ein dankbarer Mischpartner. Die ungewöhnliche Richtung trägt einen Drink allein, ohne dass weitere Zutaten nötig wären. Ein Schuss in einen Kaffee funktioniert bei der Kaffeesorte naheliegend gut und bei der Schoko-Variante ebenfalls, wobei letztere den Kaffee deutlich süßer macht, als mancher es mag.
Wie viel Likör ins Glas gehört, hängt davon ab, wie stark die Grundspirituose ist und ob noch andere Zutaten mitmischen. Eine feste Regel gibt es nicht. Probieren Sie sich mit kleinen Mengen heran, nachschütten geht immer.

Ein Likör mit 50 Prozent ist kein Getränk für den Durst. Zwischen 15 und 50 Prozent liegt in diesem Vergleich mehr als das Dreifache, und im Glas sieht man den Unterschied nicht.
Genau darin liegt die Tücke. Süße verdeckt Alkohol wirksam, gerade bei gekühlten Sorten. Was leicht die Kehle hinuntergeht, wirkt deshalb nicht weniger.
Rechnen Sie in Gläsern, nicht in Gefühl.
Ein kleines Glas Super Strong entspricht ungefähr dem Dreifachen dessen, was dasselbe Glas Kalter Kaffee an Alkohol enthält. Wer den ganzen Abend bei einer Sorte bleibt, behält den Überblick leichter als jemand, der zwischen Stärken wechselt.
Selbstverständlich gehört keine dieser Flaschen in die Hände von Jugendlichen. Für Spirituosen gilt in Deutschland die Abgabe ab 18 Jahren, und bei Onlinebestellungen prüft der Zusteller das Alter. Wer schwanger ist, stillt oder Medikamente nimmt, verzichtet ohnehin besser ganz.
Nach dem Trinken ans Steuer zu gehen, funktioniert nicht, auch nicht nach einem einzigen Kurzen. Der Körper baut Alkohol langsam ab, und kein Kaffee und keine kalte Dusche beschleunigt das. Planen Sie den Heimweg, bevor die erste Flasche geöffnet wird.

Vorteile
Nachteile
Das hängt davon ab, welche Sorte Sie wählen. In diesem Vergleich reicht die Spanne von 15 Prozent bei Kalter Kaffee bis 50 Prozent bei Super Strong. Die meisten Geschmacksrichtungen liegen bei 18 Prozent. Die klassischen Pfefferminzvarianten sind mit 40 und 50 Prozent deutlich kräftiger als der Rest des Feldes.
Kühlen ist kein Muss, verbessert den Geschmack aber deutlich. Gerade die Pfefferminzsorten wirken kalt klarer und frischer, bei Zimmertemperatur treten Süße und Alkohol stärker hervor. Zwei Stunden im Kühlschrank reichen völlig aus. Eiswürfel im Glas sind eine Alternative, verwässern den Likör allerdings mit der Zeit.
Chilleoke mit Chilli, Schokolade und Kirsche kostet rund 13 Euro und ist damit das preiswerteste Modell. Dahinter folgt Kalter Kaffee mit rund 14 Euro. Beide bringen 0,7 Liter mit, genau wie alle anderen Sorten im Vergleich. Günstig heißt hier nicht schlechter: Chilleoke erreicht die Note 2,2.
Sechs von sieben Sorten sind vegan, die Schoko-Variante mit Sahne und Kakao ist es nicht. Bei allen anderen im Vergleich steht Vegan auf Ja. Glutenfrei sind dagegen alle sieben Flaschen. Wer vegan einkauft, muss also nur bei der Sahnesorte genauer hinsehen.
Ja, vor allem die milderen Sorten mit 18 Prozent eignen sich dafür. Sie behalten auch gestreckt genug Charakter. Bei Super Strong mit 50 Prozent bringt das Mischen mit süßer Limonade wenig, weil die Schärfe bleibt und nur unpassend wirkt. Hochprozentige Varianten trinkt man besser kalt und pur im kleinen Glas.
Verderben kann sie praktisch nicht, der Alkohol schützt zuverlässig davor. Das Aroma lässt über Monate hinweg aber nach, besonders wenn nur noch ein Rest in der Flasche steht. Bei feinen Sorten wie Lindenblüte merkt man das eher als bei kräftigem Pfefferminz. Dunkel und kühl gelagert hält sich der Geschmack am längsten.
Das lässt sich aus den Daten nicht erklären, ist aber messbar: 40 strong liegt bei rund 28 Euro, Super Strong bei rund 22 Euro. Beide fassen 0,7 Liter und schmecken nach Pfefferminz. Wer nach Stärke pro Euro geht, spart bei der teureren Flasche kaum etwas. Preise im Handel schwanken allerdings.
Die Sorten mit 18 Prozent sind die sicherere Wahl für eine gemischte Runde. Lindenblüte ist mild und blumig, Ananas mit Kokosnuss geht in Richtung Cocktail. Beide überfordern niemanden. Super Strong mit 50 Prozent taugt wenig als Getränk für alle, dafür ist es zu kräftig.
Fünf der sieben Sorten kommen ohne aus. Bei Kalter Kaffee und bei der Schoko-Variante sind künstliche Farbstoffe enthalten. Beide fallen dadurch in der Bewertung etwas zurück. Wer darauf achtet, findet bei den übrigen fünf Flaschen durchweg Rezepturen ohne solche Zusätze.
Ja, das funktioniert bei mehreren Sorten gut. Kalter Kaffee liegt geschmacklich ohnehin in dieser Richtung, und die Schoko-Variante macht aus einem Espresso ein süßes Getränk. Pfefferminz im Kaffee ist Geschmackssache und gefällt nicht jedem. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und schmecken Sie ab.
Super Strong gewinnt diesen Vergleich mit der Note 1,5 und ist zugleich der Preis-Leistungs-Sieger. Der Grund liegt offen: 50 Prozent Alkoholgehalt, vegane Rezeptur, glutenfrei, ohne künstliche Farbstoffe, und das für rund 22 Euro. Die Flasche mit 40 Prozent kostet rund 28 Euro und bietet dabei weniger. Damit ist das Spitzenmodell hier ausnahmsweise nicht das teuerste, was den doppelten Titel erklärt.
Wer klassisches Pfefferminz kräftig mag, greift zu Super Strong.
Für gemischte Runden sind die Sorten mit 18 Prozent die bessere Wahl. Lindenblüte für rund 15 Euro ist die mildeste, Chilleoke für rund 13 Euro die auffälligste und günstigste. Beide kommen auf 2,2. Wer weder Pfefferminz noch Experimente will, findet mit Kalter Kaffee für rund 14 Euro eine ruhige Alternative, muss dort allerdings künstliche Farbstoffe in Kauf nehmen.
Ein ehrlicher Nachteil des Siegers bleibt: Mit 50 Prozent ist er pur ein kräftiges Getränk, und zum Mischen taugt er wenig. Wer einen Likör für den ganzen Abend sucht, ist mit einer milderen Sorte besser bedient, auch wenn deren Note eine Stufe darunter liegt.
Eine Stimme je Besucher. Zur Erkennung speichern wir ein Cookie und einen nicht rückrechenbaren Prüfwert Ihrer IP-Adresse, die IP selbst wird nicht gespeichert.
Für diesen Berliner Luft-Vergleich haben wir 7 Modelle anhand von 6 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 42 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 293 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 7 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Ihre Meinung zählt: Stimmen Sie als Erster ab
Unsere Redaktion vergleicht jeden Berliner Luft nach Ausstattung, Preis und Herstellerangaben — im Alltag entscheidet aber Ihre Erfahrung. Sagen Sie uns in dieser Umfrage, welcher Berliner Luft aus dem Vergleich Ihrer Meinung nach der beste ist. Das Ergebnis sehen Sie sofort als Statistik, und es fließt in die nächste Überarbeitung dieses Tests ein.
Eine Stimme je Gerät. Die Umfrage ist ein Meinungsbild der Leser und ersetzt keine Messung — unsere Redaktionsnote entsteht unabhängig davon.
Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. SCHILKIN Berliner Luft Super Strong | – | 1,5Sehr gut | 21,51 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. SCHILKIN Berliner Luft Chilleoke | – | 2,3Gut | 13,40 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. SCHILKIN Berliner Luft Lindenblüte | – | 2,3Gut | 14,99 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. SCHILKIN Berliner Luft 40 strong | – | 2,3Gut | 27,75 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. SCHILKIN Berliner Luft Kalter Kaffee | – | 2,3Gut | 13,83 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. SCHILKIN Berliner Luft Schoko | – | 2,5Gut | 15,23 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. SCHILKIN Berliner Luft Ananas Cocos | – | 2,5Gut | 16,99 € | Zum Angebot |