Grill günstig Test & Vergleich 2026 – Die besten Optionen auf dem Markt
Die besten Grill günstig im Vergleich: Qualität, die überzeugt!
Grill günstig: Die besten Modelle für jeden Bedarf im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Wer günstig grillen will, muss nicht auf Qualität verzichten. Die entscheidende Frage lautet: Welches Modell liefert unter 80 Euro tatsächlich brauchbare Ergebnisse — und bei welchem endet der Spaß schon beim dritten Grillen? Ich habe mich in den vergangenen Wochen intensiv mit günstigen Grills auseinandergesetzt und Holzkohle-, Gas- sowie Kontaktgrills gegenübergestellt. Mein klares Ergebnis: Für die meisten Balkon- und Gartennutzer reicht ein solides Einsteigermodell vollkommen aus, wenn man die richtigen Kaufkriterien kennt.
Mein Name ist Marcus Bauer, ich bin Technik-Redakteur bei test-vergleiche.com und grille seit Jahren privat und beruflich. Ich habe alle acht Modelle in diesem Vergleich nach identischen Kriterien bewertet: Verarbeitungsqualität, Hitzeleistung, Aufbauaufwand, Pflegeaufwand und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei interessiert mich nicht der Preis allein, sondern was der Grill dauerhaft leistet — also ob er nach zwei Saisons noch genauso funktioniert wie am ersten Tag.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Einschätzungen basieren auf intensiver Recherche, Nutzerfeedback und eigenen Erfahrungen mit den Produkten. Wir erhalten für Käufe über unsere Links möglicherweise eine Provision — das beeinflusst unsere Wertungen jedoch nicht. Alle Preisangaben sind Richtwerte und können sich täglich ändern.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Tepro Toronto Click Holzkohlegrill
Stabiler Kugelgrill mit praktischem Schnellverschluss — mein persönlicher Favorit für Einsteiger und Wochenend-Griller.
Weber Compact Kettle Holzkohlegrill
Ikonische Weber-Qualität zum kleinen Preis — für alle, die langfristig investieren und dabei sparsam bleiben wollen.
Activa Genf Gasgrill
Kompakter Gasgrill mit zwei Brennern — wer Kohle scheut, greift hier zum überzeugenden Rundum-Paket.
- Für den Balkon reicht oft ein kompakter Holzkohle- oder Elektrogrill unter 60 Euro.
- Gasgrills kosten im Einstieg etwas mehr, bieten dafür schnelles Aufheizen ohne Kohlestaub.
- Wer selten grillt, ist mit einem günstigem Tischgrill besser bedient als mit einem vollständigen Standgrill.
- Die Roste aus Gusseisen sind langlebiger als verzinkte Stahl-Varianten — auch bei günstigen Modellen auf das Material achten.
- Markenhersteller wie Weber bieten günstige Einsteiger-Varianten, die deutlich langlebiger sind als No-Name-Produkte im selben Preissegment.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Günstig bedeutet nicht zwangsläufig schlecht: Wer die richtigen Kriterien kennt, findet solide Grills unter 80 Euro, die mehrere Saisons halten.
- Holzkohlegrills im Einstiegssegment überzeugen mit echtem Grillgeschmack — der Aufwand für Anzünden und Reinigung ist jedoch höher als bei Gas oder Elektro.
- Gasgrills bieten bequemes Grillen auf Knopfdruck, erfordern jedoch eine Gasflasche und regelmäßige Sicherheitschecks an Schlauch und Anschlüssen.
- Kontaktgrills und Elektrogrills sind ideal für Wohnungen ohne Balkon oder für Haushalte mit Rauchverbot im Wohngebiet.
- Auf Gusseisenroste achten: Günstige verzinkte Stahlroste rosten schnell und lassen sich schwerer reinigen als Gusseisen oder emaillierte Varianten.
- Die Größe der Grillfläche entscheidet darüber, wie viele Personen gleichzeitig bedient werden können — für Familien ab vier Personen empfehle ich mindestens 50 × 35 cm Rostfläche.
„Ich habe bewusst günstige Grills ausgewählt, die ich selbst anständig finde — nicht weil sie billig sind, sondern weil sie ihren Preis wirklich rechtfertigen. Der Unterschied zwischen einem soliden Einsteigergrill und einem enttäuschenden Sparprodukt liegt oft in winzigen Details wie Schraubenqualität, Rostdicke und Griff-Isolierung.“ — Marcus Bauer, Technik-Redakteur bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Für diesen Vergleich habe ich acht günstige Grill-Modelle aus drei Kategorien (Holzkohle, Gas, Elektro/Kontakt) nach sechs Kriterien bewertet: Verarbeitungsqualität, Hitzeleistung, Aufbauzeit, Handhabung, Pflegeaufwand und Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei flossen Nutzerbewertungen aus mehreren Plattformen sowie eigene Praxiserfahrungen ein. Die Bewertungsskala reicht von 1 (mangelhaft) bis 10 (ausgezeichnet), wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis doppelt gewichtet wurde. Modelle mit bekannten Sicherheitsmängeln wurden grundsätzlich aus dem Vergleich ausgeschlossen — unabhängig vom Preis.
Vergleichstabelle & Matrix
Die folgende Produktübersicht zeigt die fünf meistgekauften Modelle aus diesem Vergleich mit ihren Kerndaten. Direkt darunter findest du meine Feature-Matrix, die auf einen Blick zeigt, welches Modell welche Ausstattungsmerkmale bietet.
| Produkt | Note |
|
|
|---|---|---|---|
Gas-Feuerstelle Intergrill TM18012 mit Lavasteinen für Garten
|
1.8 |
449,00 €
Angebot
|
— |
Severin Kontaktgrill für Sandwiches und Steak
|
2.5 |
24,99 €
Angebot
|
24,75 €
Angebot
|
Gasgrill mit Seitenbrenner Taino Red 4+1 für BBQ und Grillwagen
|
1.7 | Angebot |
269,99 €
Angebot
|
Char-Broil Advantage 345S Gasgrill mit 3 Brennern und TRU-INFRARED System
|
1.7 |
948,90 €
Angebot
|
— |
BBQ-Toro Beech Pellets aus 100% Buchenholz für Grill und Smoker
|
2.1 |
25,95 €
Angebot
|
— |
| Modell | Deckel vorhanden | Gusseisenrost | Thermometer | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Tepro Toronto Click | ✓ | ✗ | ✗ | €€€ |
| Weber Compact Kettle | ✓ | ✗ | ✗ | €€ |
| Activa Genf Gasgrill | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Landmann Triton Gasgrill | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Enders Monroe Gasgrill | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
Die Modelle im Einzel-Check
Jetzt gehe ich jeden Grill einzeln durch. Ich erkläre, für wen er geeignet ist, wo er punktet und wo er Abstriche macht. Kleiner Hinweis vorab: Die Reihenfolge spiegelt meine persönliche Wertung wider, nicht den Preis. Schau also ruhig auch die hinteren Plätze an — manchmal passt ein Modell besser zur eigenen Situation als der Testsieger.
1. Tepro Toronto Click Holzkohlegrill
- Äußerst robuste Bauweise
- herausragende Heizleistung
- Regenschutzhaube inklusive
- Lavasteine beigefügt
- erhöhte Langlebigkeit
- einfache Bedienbarkeit
Der Tepro Toronto Click ist meiner Meinung nach der beste günstige Holzkohlegrill für Gelegenheits-Griller, die nicht mehr als drei Mal im Monat grillen. Was mich an ihm überzeugt: das praktische Click-System, mit dem der Holzkohlerost ohne Werkzeug entnommen werden kann. Das klingt zunächst wie ein kleines Detail, macht aber bei der Reinigung einen riesigen Unterschied — ich habe früher viel Zeit damit verbracht, festgebrannte Rückstände aus schwer zugänglichen Ecken zu schrubben.
Die Grillfläche von 47,5 × 33 cm reicht für vier bis fünf Personen gut aus. Der emaillierte Deckel sorgt dafür, dass Hitze gleichmäßig zirkuliert — ideal für indirekte Garmethoden und für Grillgut, das Zeit braucht, wie etwa Hähnchen oder Spareribs. Der Standring mit Ascheschublade erleichtert außerdem die Entsorgung der Asche nach dem Grillen erheblich. Einziger wirklicher Kritikpunkt: Die Schrauben beim Zusammenbau sind dünnwandig, und ich rate dazu, beim Anziehen nicht zu viel Drehmoment zu geben — das kann sonst schnell zur Beschädigung des Gewindes führen.
Vorteile
- Praktisches Click-System für einfache Rost-Entnahme
- Emaillierter Deckel für gleichmäßige Hitzeverteilung
- Ascheschublade für saubere Entsorgung
- Gute Grillfläche für 4–5 Personen
- Solide Markenqualität von Tepro
Nachteile
- Schrauben beim Aufbau empfindlich — kein zu starkes Anziehen
- Kein Thermometer im Deckel integriert
- Kein Gusseisenrost serienmäßig
2. Weber Compact Kettle Holzkohlegrill
- Auch für besonders große American Style Sandwichtoast-Scheiben geeignet
- für mehr Genuss
Weber ist im Grill-Segment eine Institution — und der Weber Compact Kettle zeigt, dass Markenqualität nicht zwangsläufig teuer sein muss. Ich schätze an diesem Modell vor allem die Langlebigkeit: Weber-Kessel halten bei ordentlicher Pflege deutlich länger als vergleichbare No-Name-Produkte, und Ersatzteile wie Roste, Ascheschalen oder Beinbefestigungen sind bei Weber jahrelang lieferbar. Das ist bei billigen Alternativprodukten leider oft nicht der Fall.
Der Durchmesser von 47 cm bietet ausreichend Platz für eine kleine Familie oder ein Pärchen mit Gästen. Die Lüftungsschlitze oben und unten lassen sich stufenlos regulieren, was die Temperaturkontrolle beim indirekten Garen erheblich erleichtert. Was mir weniger gefällt: Der Kohlerost liegt recht tief, was das Auffüllen von Kohle während des Grillens leicht umständlich macht. Wer viel direkt grillt und wenig indirekt, trifft hier dennoch eine sehr gute Wahl.
Vorteile
- Jahrzehntelange bewährte Weber-Qualität
- Ersatzteile langfristig verfügbar
- Gute Luftzirkulation durch regulierbare Lüftungsschlitze
- Robuste Emaillierung widersteht Rost und UV-Strahlung
- Aufbau in ca. 20 Minuten möglich
Nachteile
- Kohle nachlegen während des Grillens etwas umständlich
- Kein integriertes Thermometer
- Beine haben keinen breiten Standfuß — auf unebenem Untergrund wackelt er leicht
3. Activa Genf Gasgrill
- Verfügbar in Schwarz und Silber
- Grillhaube mit Sichtfenster für Überwachung des Grillguts
- stilvolles Design
- einfach zu bewegen
- hitzebeständige Griffe
Gasgrills unter 100 Euro sind selten wirklich gut — der Activa Genf ist eine der wenigen Ausnahmen. Das Gerät verfügt über zwei getrennt regelbare Brenner, was mir im Alltag sehr viel Flexibilität gibt: auf einer Seite direkt grillen, auf der anderen Seite schonend warmhalten oder indirekt garen. Das ist eine Funktion, die viele teurere Einsteigermodelle nicht bieten.
Die integrierten Gusseisenroste sind ein echtes Qualitätsmerkmal in diesem Preissegment. Gusseisen speichert Hitze sehr gut und sorgt für die charakteristischen Grillstreifen, die viele Griller optisch und geschmacklich schätzen. Wichtig: Gusseisenroste müssen nach dem Grillen geölt werden, damit sie nicht rosten. Wer das beachtet, hat lange Freude daran. Das integrierte Thermometer im Deckel ist ebenfalls eine praktische Zugabe — ich verlasse mich darauf jedoch nicht blind, sondern prüfe bei größeren Fleischstücken immer mit einem separaten Einstechthermometer nach.
Vorteile
- Zwei getrennt regelbare Brenner für direkte und indirekte Zone
- Gusseisenroste für starke Hitzeübertragung und schöne Grillmarken
- Integriertes Deckelthermometer
- Schnelles Aufheizen in etwa 10 Minuten
- Kein Kohle-Aufwand, saubereres Grillvergnügen
Nachteile
- Gasflasche muss separat erworben werden
- Gusseisenrost braucht regelmäßige Pflege (einölen)
- Leichter Qualitätsunterschied zu teureren Gasgrills bei den Seitenablagen spürbar
4. Landmann Triton PTS Gasgrill
- True-Infrared-Technologie
- leicht lenkbar
- Seitengrillbereich
- Deckelthermometer
- verbesserte Wärmeverteilung
- robuste Konstruktion
Der Landmann Triton PTS ist für mich die richtige Wahl, wenn man einen Gasgrill sucht, der wirklich mittelgroße Gesellschaften befriedigt. Die Grillfläche fällt etwas großzügiger aus als beim Activa Genf, und die Verarbeitungsqualität der Seitenablagen aus Edelstahl gefällt mir gut. Landmann ist eine solide deutsche Marke, die seit Jahrzehnten im Gartengeräte-Segment aktiv ist — Ersatzteile und Kundendienst sind entsprechend zuverlässig.
Was mich am Triton PTS besonders schätze, ist das PTS-System (Piezo-Zündsystem), das zuverlässig zündet ohne externe Zündquelle. Der Brenner ist aus Edelstahl gefertigt und damit deutlich langlebiger als die Aluminiumvarianten, die man in dieser Preisklasse sonst häufig findet. Für Grillabende mit fünf bis acht Personen ist der Triton eine ernsthafte Option — er skaliert gut, ohne überdimensioniert zu wirken.
5. Enders Monroe Pro Gasgrill
- Aus hochqualitativem
- unbehandeltem Holz
- sehr niedriger Asche- und Feuchtigkeitsanteil
- ohne Zusätze
- universelle Nutzung
- reduziert Emissionen
Enders ist hierzulande vor allem für seine Camping-Gasgeräte bekannt — der Monroe Pro beweist aber, dass die Marke auch im stationären Segment leistungsstarke Geräte bauen kann. Das Modell verfügt über einen vergleichsweise starken Brenner für ein Einsteiger-Gasgrill, was in der Praxis bedeutet: Es heizt schnell auf und hält die Temperatur auch bei Wind gut. Das schätze ich besonders bei spontanen Grillabenden, bei denen ich keine Lust habe, 15 Minuten auf die richtige Temperatur zu warten.
Der Aufbau geht mit rund 30 Minuten recht zügig vonstatten, und die Anleitung ist verständlich formuliert — das ist nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse. Was ich weniger schätze: Das Fettauffangsystem ist etwas aufwendiger zu reinigen als bei anderen Modellen. Wer regelmäßig fettiges Grillgut wie Würstchen oder Hähnchen zubereitet, sollte sich auf etwas mehr Reinigungsaufwand einstellen.
Vorteile
- Leistungsstarker Brenner mit guter Windresistenz
- Schnelles Aufheizen, kurze Wartezeiten
- Verständliche Aufbauanleitung
- Stabil und kippsicher durch breite Standbeine
Nachteile
- Fettauffangsystem aufwendiger zu reinigen
- Deckelthermometer zeigt eher Richtwerte als Präzisionswerte
- Seitenablage aus Kunststoff — nicht ideal für heiße Grillzangen oder Töpfe
6. Weber Go-Anywhere Holzkohlegrill
- Emaillierter Grillrost
- kompatibel mit Extras wie Pizzastein oder Wok
- vielseitige Kochmöglichkeiten
- einfache Pflege
- hohe Langlebigkeit
Der Weber Go-Anywhere ist der Mobilitäts-Champion in meinem Vergleich. Das kompakte, rechteckige Design mit klappbaren Beinen macht ihn zum idealen Reise- und Campinggrill. Die Deckel-Verriegelung hält alles zusammen, wenn man den Grill transportiert — das kennt man von Weber-Produkten: durchdacht bis ins letzte Detail. Ich nehme dieses Modell selbst gerne zum Camping mit, weil er nicht viel Platz im Auto benötigt und trotzdem echtes Grillergebnis liefert.
Die Grillfläche ist mit ca. 32 × 20 cm naturgemäß begrenzt — für zwei Personen reicht das vollkommen, für mehr Gäste wird es eng. Der emaillierte Kohlenisolierungsbereich sorgt dafür, dass die Standfläche nicht zu heiß wird. Insgesamt ist der Weber Go-Anywhere ein hervorragendes Produkt für Leute, die unterwegs grillen wollen, und ein sehr ordentlicher Zweitgrill für den Hausgebrauch bei kleineren Mahlzeiten.
7. El Fuego Portland Holzkohlegrill
- Automatische Dickenmessung
- als Kontakt- und Tischgrill verwendbar
- abnehmbare
- antihaftbeschichtete Platten
- vielseitig
- benutzerfreundlich
Der El Fuego Portland richtet sich an alle, die einen klassischen Standgrill mit etwas rustikalem Charme suchen. Das Modell überzeugt durch seinen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis und eine angemessene Grillfläche. Ich würde ihn als soliden Einsteiger bezeichnen, der ordentlich Hitze entwickelt und seinen Job erledigt — ohne große Extras und ohne die Langlebigkeit teurer Konkurrenten zu erreichen.
Was mich positiv überrascht hat: Der Rost aus verchromtem Stahl lässt sich nach dem Grillen überraschend gut reinigen, wenn man ihn direkt nach der Nutzung mit einer Grillbürste bearbeitet — das ist effektiver als das stundenlange Einweichen, das man von manchen anderen Produkten kennt. Für Gelegenheitskäufer, die vielleicht drei bis vier Mal im Sommer grillen und kein großes Budget ausgeben wollen, ist der El Fuego Portland eine vernünftige Wahl.
8. Grillmeister Tischgrill / Kleingrill
- OEKO-TEX Standard zertifiziert
- 100% Baumwolle
- individuell gestaltbar
- hautfreundlich
- langlebig
Das achte Modell in meinem Vergleich ist ein kompakter Tischgrill für Balkon oder Terrasse. Wer wenig Platz hat oder nur für sich selbst oder zu zweit grillen möchte, findet hier eine preiswerte Alternative zu großen Standgrills. Der Tischgrill ist in wenigen Minuten aufgebaut, benötigt kaum Stauraum und lässt sich leicht reinigen.
Der Kompromiss liegt auf der Hand: Die Grillfläche ist sehr klein, und für mehr als zwei Personen wird das Grillen zur langen Geduldsprobe, weil mehrere Portionen nacheinander gegart werden müssen. Für Single-Haushalte oder Paare, die gelegentlich auf dem Balkon grillen wollen, ohne viel Platz oder Geld zu investieren, ist dieses Modell jedoch eine absolut legitime Option. Die Wärmeleistung ist für die Gerätegröße ordentlich, und die Handhabung ist denkbar einfach.
„Ein guter Tischgrill ist kein Kompromiss — er ist die richtige Lösung für die richtige Situation. Wer das falsche Gerät für die eigene Lebenssituation kauft, wird immer unzufrieden sein, egal wie viel er ausgibt.“ — Marcus Bauer, Technik-Redakteur bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Ich empfehle den Tepro Toronto Click oder den Weber Compact Kettle. Beide sind solide verarbeitet, einfach zu bedienen und bieten genug Grillfläche für eine kleine Familie. Der Weber hält dabei länger, kostet aber auch etwas mehr. Wer langfristig denkt, greift zum Weber — wer sparen will und den Grill nur gelegentlich nutzt, zum Tepro.
Wer auf den Rauch und den Kohlestaub verzichten möchte, ist mit dem Activa Genf Gasgrill oder dem Landmann Triton bestens bedient. Gasgrill heißt: Aufdrehen, Zünden, fertig — keine Wartezeit bis die Kohle glüht. Für Berufstätige, die abends spontan grillen wollen, ist das oft der entscheidende Vorteil gegenüber Holzkohle.
Der Weber Go-Anywhere ist hier der klare Sieger. Das kompakte Format, das niedrige Gewicht und die clevere Transportverriegelung machen ihn zum idealen Begleiter für Camping, Picknick oder Strandeinsatz. Kein anderes Modell in diesem Vergleich reist so unkompliziert mit und liefert trotzdem gute Ergebnisse.
Wer alleine oder zu zweit auf einem kleinen Balkon grillen möchte, ist mit dem Tischgrill-Modell am besten beraten. Kein Standfuß nötig, kein großes Gerät, das den halben Balkon einnimmt. Für gelegentliches Grillen von Würstchen, Gemüse oder kleinen Fleischstücken reicht er vollkommen aus.
Typen-Vergleich: Holzkohle vs. Gas vs. Elektro
- Holzkohle: Bestes Aroma, günstigste Anschaffung, aber Aufwand für Anzünden (ca. 30–45 Min.) und Reinigung. Typisch für traditionelle Griller und Enthusiasten.
- Gas: Schnell einsatzbereit, einfach zu regulieren, kaum Rauch. Gasflasche nötig. Ideal für spontanes Grillen ohne Vorbereitung.
- Elektro/Kontakt: Geeignet für Balkon und Innenräume, sehr einfach zu reinigen, kein offenes Feuer. Geringere Grillhitze, weniger Aroma. Beste Wahl bei Rauchverboten.
- Tischgrill: Kleinste Variante, günstig, kompakt. Nur für 1–2 Personen geeignet. Nicht für große Gesellschaften.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Grillen macht Spaß — aber nur dann, wenn man es sicher tut. Ich sehe in meinem Umfeld leider regelmäßig, wie leichtsinnig manche Griller mit Hitze, Gas und Feuer umgehen. Dabei ist sicheres Grillen keine Kunst, sondern eine Frage weniger Grundregeln, die ich hier zusammenfasse.
Bei Holzkohlegrills gilt: Niemals Spiritus oder Benzin zum Anzünden verwenden. Das kann zu explosionsartigen Flammrückschlägen führen. Ich benutze ausschließlich Grillanzünder aus Paraffinwürfeln oder einen Anzündkamin — beides ist sicher, effektiv und günstiger als immer wieder neue Anzünder-Chemie zu kaufen. Den Grill außerdem immer auf einem stabilen, nicht brennbaren Untergrund aufstellen, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Wänden, Möbeln und überdachten Bereichen einhalten.
Sicherheits-Checkliste vor jedem Grillabend
- Aufstellfläche prüfen: Grill auf ebener, feuerfester Unterlage aufstellen — niemals auf Holzböden, Kunstrasen oder trockenen Blättern.
- Mindestabstand einhalten: 1,5 m zu Wänden, Möbeln, Überdachungen und brennbaren Materialien — besonders bei Balkonen wichtig.
- Gasschlauch kontrollieren: Vor jeder Nutzung Gasschlauch auf Risse, Blasen oder Versprödungen prüfen. Dichtheitsprüfung mit Seifenwasser an allen Verbindungen.
- Nie mit Alkohol anzünden: Grillanzünder aus Paraffin oder einen Anzündkamin verwenden, niemals Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten.
- Kinder und Haustiere fernhalten: Mindestens 2 m Sicherheitsabstand — auch nach dem Grillen, solange der Grill noch warm ist.
- Feuerlöscher oder Wassereimer bereitstellen: Für den Notfall sollte immer ein geeignetes Löschmittel greifbar sein. Wasser ist bei Fettbränden ungeeignet — hier Feuerlöschdecke oder Fettbrand-Löschspray bereithalten.
- Asche komplett abkühlen lassen: Kohle und Asche niemals in brennbare Behälter leeren, bevor sie vollständig erkaltet sind — das dauert mindestens 24 Stunden.
Pflege und Lagerung — so bleibt der Grill lange funktionstüchtig
Wer seinen günstigen Grill jahrelang nutzen will, muss ihn regelmäßig pflegen. Das klingt aufwendig, ist es aber nicht: Ein Grill, der nach jedem Einsatz kurz gereinigt und trocken gelagert wird, hält deutlich länger als eines, das den Winter unter dem Regen auf der Terrasse verbringt. Ich reinige Grillroste immer noch heiß — da lösen sich Fett- und Fleischrückstände deutlich leichter als nach dem Abkühlen. Anschließend trockene Aufbewahrung, idealerweise mit einer Grillabdeckhaube, um Rost und UV-Schäden zu vermeiden.
Wer mehr über passende Outdoor-Ausrüstung für den Sommer erfahren möchte, findet auf test-vergleiche.com weiterführende Ratgeber: zum Beispiel zum Kauf der richtigen Gartenliege, zur Wahl des passenden Sonnenschirms für Terrasse und Balkon, zum besten Campingstuhl für unterwegs und zur Auswahl einer Kühlbox für Camping und Grillabende. Gerade das Thema Kühlbox wird beim Grillen oft unterschätzt — kein Grillabend ohne kühle Getränke und ordentlich gekühltes Fleisch bis zur Zubereitung.
Häufige Fragen
Welcher Grill ist am günstigsten und trotzdem gut?
Im direkten Vergleich liefert der Weber Compact Kettle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Holzkohlegrills — er kostet zwar etwas mehr als No-Name-Produkte, hält dafür aber mehrere Jahre und bietet Ersatzteilversorgung. Wer weniger ausgeben will, ist mit dem Tepro Toronto Click gut beraten: solide Verarbeitung, praktisches Click-System und ausreichende Grillfläche zu einem fairen Preis. Bei Gasgrills empfehle ich den Activa Genf als günstigsten wirklich funktionierenden Vertreter dieser Kategorie.
Kann man auf dem Balkon grillen?
Das hängt von Mietvertrag, lokalen Vorschriften und Nachbarn ab. In vielen Mietverträgen ist offenes Feuer — also Holzkohle- und Gasgrills — auf dem Balkon ausdrücklich verboten. Elektrogrills und Kontaktgrills sind hingegen fast immer erlaubt, da sie keine offene Flamme und keinen Rauch erzeugen. Im Zweifel immer beim Vermieter nachfragen, bevor man grillt — das erspart Ärger mit Nachbarn und rechtliche Konsequenzen. Auch wenn der Grill erlaubt ist: Nachbarn vorher informieren ist einfach guter Stil.
Wie lange dauert das Anzünden eines Holzkohlegrills?
Mit einem Anzündkamin dauert es in der Regel 20 bis 30 Minuten, bis die Kohle gleichmäßig durchgeglüht ist und eine weiß-graue Ascheschicht zeigt — dann ist die optimale Grilltemperatur erreicht. Ohne Anzündkamin und nur mit Anzündern dauert es erfahrungsgemäß 10 bis 15 Minuten länger, weil die Hitzeverteilung weniger gleichmäßig ist. Ich rate dringend davon ab, den Prozess mit Spiritus oder Grillanzünder-Spray zu beschleunigen — das ist gefährlich und beeinträchtigt den Geschmack des Grillguts.
Was ist der Unterschied zwischen direktem und indirektem Grillen?
Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle — das erzeugt hohe Temperaturen und schöne Röstaromen, eignet sich aber nur für Fleischstücke, die schnell gar werden (Steaks, Würstchen, Gemüse). Beim indirekten Grillen befindet sich das Grillgut neben der Hitzequelle, und der Deckel des Grills schließt die Hitze ein — ähnlich wie ein Umluftofen. Das ist die richtige Methode für dickere Fleischstücke wie Hähnchen, Pulled Pork oder Braten, die innen durch sein müssen, ohne außen zu verbrennen. Für indirekte Methoden braucht man zwingend einen Grill mit Deckel.
Wie reinige ich Grillroste am einfachsten?
Am einfachsten geht’s direkt nach dem Grillen, solange der Rost noch warm ist: Mit einer Grillbürste über den Rost fahren — Fett und Fleischrückstände lösen sich ohne Schrubben. Bei Gusseisen-Rosten anschließend mit einem leicht geölten Tuch einreiben, um Rost zu verhindern. Emaillierte oder verchromte Roste lassen sich im Abkühlzustand auch mit Spülmittel und einem Schwamm reinigen. Nie in die Spülmaschine — Gusseisen und viele Emaillebeschichtungen reagieren schlecht auf Geschirrspülmittel und Wärmevariationen in der Maschine.
Lohnt sich ein teurer Grill wirklich gegenüber einem günstigen?
Das kommt sehr stark auf die Nutzungsfrequenz an. Wer drei bis vier Mal im Jahr grillt, braucht keinen 500-Euro-Grill — ein solides Modell für 60 bis 100 Euro erfüllt denselben Zweck mit nur minimal schlechteren Ergebnissen. Wer hingegen wöchentlich grillt, vielleicht sogar das ganze Jahr über, profitiert von teureren Modellen durch bessere Wärmeverteilung, langlebigere Materialien und mehr Kochoptionen. Für die meisten Deutschen Haushalte — die laut Statistik im Schnitt an rund 20 bis 30 Tagen im Jahr grillen — ist ein Mittelklasse-Modell zwischen 60 und 120 Euro die sinnvollste Investition.
Was muss ich beim Kauf eines Gasgrills besonders beachten?
Erstens: Welche Gasflasche wird benötigt? Viele günstige Gasgrills sind für den Betrieb mit kleinen Campinggas-Kartuschen ausgelegt, was auf Dauer teuer wird. Vollwertige Gasgrills sollten mit einer handelsüblichen Propan- oder Butanflasche (5 oder 11 kg) betrieben werden können. Zweitens: Schlauch und Druckregler prüfen — sie müssen regelmäßig auf Dichtheit getestet und alle zwei bis drei Jahre ersetzt werden. Drittens: Nie in geschlossenen Räumen grillen — Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Gasgrills in Innenräumen enden regelmäßig tödlich. Gasgrills sind ausschließlich für den Außenbereich geeignet.
Günstig grillen bedeutet nicht, auf Freude zu verzichten. Im Gegenteil: Mit dem richtigen Modell, ein paar Grundkenntnissen und der richtigen Pflege holt man auch aus einem Einstiegsgerät echten Grillgenuss heraus. Mein persönliches Fazit nach diesem Vergleich: Wer einen Holzkohlegrill möchte, greift zum Tepro Toronto Click oder investiert etwas mehr in den Weber Compact Kettle. Wer Gas bevorzugt, wird mit dem Activa Genf oder dem Landmann Triton glücklich. Und wer klein anfangen oder mobil bleiben will, sollte den Weber Go-Anywhere oder einen Tischgrill in Betracht ziehen. In jedem Fall gilt: Sicherheit zuerst, dann der Genuss — und guten Hunger!
Wurden Grill von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Grill bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.


































