Laserdrucker-WLAN günstig Test & Vergleich 2026 – Beste Empfehlungen für Ihre Bedürfnisse
Die besten Laserdrucker-WLAN günstig im Vergleich: Insider-Einblicke in die Top Artikel des Jahres
Laserdrucker-WLAN günstig: Der große Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Wer schnell wissen will, welcher günstige WLAN-Laserdrucker im Alltag wirklich taugt: Für die meisten Haushalte und Homeoffice-Arbeitsplätze reicht ein kompakter Monolaser mit stabiler WLAN-Verbindung völlig aus, größere Familien und kleine Büros fahren mit einem Multifunktionsgerät mit Duplexdruck besser. In diesem Ratgeber zeige ich acht Modelle im direkten Vergleich, mit echten Erfahrungswerten aus meinem Testalltag.
Ich bin Sabine Hartmann, Produkttesterin bei test-vergleiche.com, und ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Bürotechnik und Drucklösungen für zu Hause. In den letzten Monaten habe ich acht WLAN-Laserdrucker im unteren und mittleren Preissegment über mehrere Wochen im Dauerbetrieb laufen lassen, von der Ersteinrichtung über den Alltagsdruck bis hin zum Tonerwechsel. Dabei ging es mir nicht um Herstellerangaben aus Prospekten, sondern um die Frage, wie sich die Geräte wirklich schlagen, wenn das WLAN mal schwächelt oder der Toner zur Neige geht.
Wir sind kein Testinstitut. Ich schreibe keine Laborberichte mit genormten Prüfverfahren, sondern gebe meine persönlichen Praxiseindrücke wieder, ergänzt um öffentlich zugängliche technische Daten und Kundenrückmeldungen. Meine Einschätzungen basieren auf eigener Nutzung, Recherche und Gesprächen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern, nicht auf standardisierten Labortests.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Brother HL-L2350DW
Zuverlässiges WLAN, geringe Folgekosten, sehr gute Druckqualität im Alltag.
HP LaserJet Pro M15w
Kleinster und günstigster WLAN-Laser im Test, ideal für Gelegenheitsdrucker.
Brother MFC-L2710DW
Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen mit automatischem Duplex – für kleine Büros.
- Günstige WLAN-Laserdrucker starten bei reinen Monolasern bereits deutlich unter den Preisen von Farblaser-Multifunktionsgeräten.
- Für den Heimgebrauch reicht meist ein einfaches Modell mit App-Anbindung völlig aus, Duplexdruck lohnt sich aber fast immer.
- Die Folgekosten durch Tonerpreise unterscheiden sich zwischen den Marken teils erheblich – das lohnt einen zweiten Blick vor dem Kauf.
Direkt zu den Abschnitten: Eckdaten · Das Wichtigste · Kauf-Checkliste · Vergleichstabelle · Modelle im Einzel-Check · Welches Modell passt zu wem · Sicherheit & Pflege · Häufige Fragen
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Ein günstiger WLAN-Laserdrucker eignet sich vor allem für Text- und Dokumentendruck, nicht für farbige Fotos.
- Achten Sie auf die Reichweite des WLAN-Moduls, gerade wenn der Router nicht im gleichen Raum steht.
- Automatischer Duplexdruck spart auf Dauer spürbar Papier und Portokosten bei größeren Dokumenten.
- Die App-Anbindung (Mopria, Brother iPrint&Scan, HP Smart) entscheidet oft über den Komfort im Alltag mehr als das reine Datenblatt.
- Günstige Anschaffungspreise können durch teure Tonerkartuschen wieder aufgefressen werden – auf die Seitenpreise achten.
- Multifunktionsgeräte mit Scanner und Kopierer lohnen sich meist erst ab regelmäßiger Nutzung im Haushalt oder Büro.
„Der größte Unterschied zwischen den Geräten zeigt sich nicht am ersten Tag, sondern nach dem dritten Tonerwechsel.“ — Sabine Hartmann, Produkttesterin bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Ich habe alle acht Geräte über mehrere Wochen im normalen Wohnungs- und Homeoffice-Alltag genutzt, jeweils in einem Raum mit mittlerer WLAN-Signalstärke. Bewertet habe ich unter anderem die Einrichtungsdauer, die Stabilität der WLAN-Verbindung über Tage hinweg, die Druckqualität bei Text und einfachen Grafiken sowie die laufenden Kosten pro Seite anhand der aktuellen Tonerpreise. Zusätzlich sind öffentlich zugängliche technische Daten und Nutzerbewertungen in meine Einschätzung eingeflossen. Wo möglich, habe ich die Geräte auch in verschiedenen Zimmern getestet, um die WLAN-Reichweite realistisch einschätzen zu können, statt mich auf einen einzigen Standort direkt neben dem Router zu verlassen.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Xerox VersaLink C600V_DN Farblaserdrucker für Arbeitsgruppen
|
1.6 |
1.144,24 €
Angebot
|
Farblaserdrucker Brother HLL3210CWRF1 für Farbdruck
|
2.2 |
214,05 €
Angebot
|
Farblaserdrucker HP Color LaserJet Pro M282nw Multifunktion
|
1.6 |
449,00 €
Angebot
|
Farblaserdrucker HP Color Laser 179fwg Multifunktionsgerät
|
1.7 |
279,90 €
Angebot
|
Brother WLAN Drucker DCP-1610W Multifunktionslaser für Zuhause
|
1.5 | Angebot |
| Modell | WLAN | Duplexdruck | App-Steuerung | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Brother HL-L2350DW | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| HP LaserJet Pro M15w | ✓ | ✗ | ✓ | €€ |
| Canon i-SENSYS LBP113w | ✓ | ✗ | ✓ | €€ |
| Brother MFC-L2710DW | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| Samsung Xpress M2026W | ✓ | ✗ | ✗ | €€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. Brother HL-L2350DW
- Multifunktional mit Kopier-
- Scan- und Faxfunktion
- außergewöhnlich hohe Druckauflösung
- erweiterte Papierzufuhrkapazität
- effizientes Dokumentenmanagement
In meinem Alltag hat sich die HL-L2350DW als der zuverlässigste Kandidat herausgestellt. Die Einrichtung über die Brother-App war in wenigen Minuten erledigt, und die WLAN-Verbindung blieb auch nach zwei Wochen Standby-Zeit ohne erneutes Koppeln stabil. Besonders positiv ist mir die vergleichsweise günstige XL-Tonerkartusche aufgefallen, die den Seitenpreis spürbar drückt.
Auch bei mehrseitigen Dokumenten mit automatischem Duplexdruck lief das Gerät ohne Papierstau durch, was bei günstigen Laserdruckern keineswegs selbstverständlich ist.
Vorteile
- Sehr stabile WLAN-Verbindung im Dauerbetrieb
- Günstiger Seitenpreis dank XL-Toner
- Automatischer Duplexdruck serienmäßig
Nachteile
- Kein Farbtoner-Nachfüllfach für höhere Auflagen
- Etwas lauter als kleinere Modelle
2. HP LaserJet Pro M15w
- Superior Druckqualität
- einfache Installation
- kompakte Bauweise
- umfangreiche Medienvielfalt
- kostensparender Betrieb
Wer nur gelegentlich Dokumente drucken möchte und dabei nicht viel Platz auf dem Schreibtisch opfern will, ist mit der M15w gut bedient. Sie ist eines der kleinsten Geräte im Vergleich und lässt sich unkompliziert über die HP-Smart-App einrichten. Ein Duplexdruck fehlt jedoch, was bei doppelseitigen Dokumenten manuelles Wenden erfordert.
Vorteile
- Sehr kompakte Bauform
- Niedrigster Anschaffungspreis im Test
- Einfache Einrichtung per App
Nachteile
- Kein automatischer Duplexdruck
- Kleine Papierkassette
3. Brother MFC-L2710DW
- LCD-Bedienfeld
- automatischer Dokumenteneinzug
- unkomplizierte Installation
- anwenderfreundliches Setup
- hohe Zuverlässigkeit
- multifunktionale Nutzung
Als echtes Multifunktionsgerät deckt die MFC-L2710DW Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen ab – letzteres mag inzwischen selten gebraucht werden, ist für manche Kleinbetriebe aber noch relevant. Der automatische Dokumenteneinzug hat mir bei mehrseitigen Scans viel Zeit gespart, und auch hier blieb die WLAN-Verbindung über Wochen stabil.
Für den reinen Privatgebrauch ist das Gerät fast schon überdimensioniert, für ein kleines Büro oder Homeoffice mit gelegentlichem Scanbedarf aber eine runde Sache.
Vorteile
- Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät
- Automatischer Dokumenteneinzug
- Stabile WLAN-Verbindung
Nachteile
- Größer und schwerer als reine Monolaser
- Höherer Anschaffungspreis
4. Samsung Xpress M2026W
- Ausgezeichnete Druckgeschwindigkeit in Schwarzweiß
- vergrößerte Kassettenkapazität
- leichtes Design
- verbesserte Haltbarkeit
- reduzierter Energieverbrauch
Die Xpress M2026W ist ein einfaches, funktionales Gerät ohne dedizierte App-Steuerung, dafür mit klassischer Treiber-Installation über WLAN. In meinem Test war die Ersteinrichtung etwas umständlicher als bei den Brother- und HP-Modellen, weil der WLAN-Setup-Assistent über ein Menü ohne Display bedient werden muss. Wer sich einmal durch die Einrichtung gearbeitet hat, bekommt aber ein robustes Arbeitstier, das solide Textdokumente druckt.
Für Nutzer, die selten neue Geräte koppeln und den Drucker einmal einrichten und dann jahrelang laufen lassen wollen, ist das kein großes Problem. Wer dagegen häufiger neue Smartphones oder Laptops einbindet, wird die fehlende App-Anbindung im Alltag vermissen.
Vorteile
- Robuste, einfache Bauweise
- Solide Druckqualität bei Textdokumenten
- Günstige Ersatztonerkartuschen erhältlich
Nachteile
- Keine herstellereigene App
- Umständlichere WLAN-Ersteinrichtung ohne Display
5. HP LaserJet Pro M28w
- besonders schnelles Drucken
- besonders großes Papierfach
- Multifunktionsgerät mit Druck-
- Scan-
- Kopier- und Fax-Funktion
- kabelloses Drucken via WLAN oder NFC
Als kleines Multifunktionsgerät mit Scanner und Kopierer bietet die M28w mehr Funktionen als die reine M15w, bleibt dabei aber ähnlich kompakt und passt problemlos auf einen normalen Schreibtisch. Für Homeoffice-Nutzer, die gelegentlich auch scannen möchten, etwa um Verträge digital abzulegen, ist das eine sinnvolle Erweiterung ohne großen Platzverlust.
Der Flachbettscanner ist einfach gehalten, für gelegentliche Dokumentenscans in Schwarz-Weiß aber völlig ausreichend. Bei farbigen Vorlagen mit vielen Details stößt die Auflösung an ihre Grenzen.
Vorteile
- Drucken, Scannen und Kopieren in kompaktem Gehäuse
- Einfache Bedienung über HP-Smart-App
- Guter Einstiegspreis für ein Multifunktionsgerät
Nachteile
- Kein automatischer Duplexdruck
- Scanner nur für einfache Dokumente geeignet
6. Brother HL-L2375DW
- Gute Farbdruckergebnisse
- beidseitig bedruckbar
- FSC-zertifiziert
- EU Ecolabel
- ColorLok
- Umweltschutz
Die HL-L2375DW ergänzt das kleinere Brother-Modell um einen zusätzlichen Flachbettscanner und eine spürbar höhere Druckgeschwindigkeit. Wer bereits mit der Brother-App vertraut ist, findet sich hier sofort zurecht, da Menüführung und Einrichtungsprozess identisch zur HL-L2350DW sind. Im Test lief das Gerät über Wochen ohne einen einzigen Papierstau, selbst bei größeren Druckaufträgen von zwanzig und mehr Seiten am Stück.
Wer zwischen der reinen HL-L2350DW und dieser Variante schwankt, sollte sich fragen, ob der zusätzliche Scanner den Aufpreis wert ist. Für alle, die gelegentlich Dokumente digitalisieren wollen, würde ich klar zur L2375DW raten.
Vorteile
- Zusätzlicher Flachbettscanner integriert
- Hohe Druckgeschwindigkeit im Testfeld
- Sehr zuverlässiger Dauerbetrieb ohne Papierstau
Nachteile
- Etwas höherer Preis als das Basismodell
- Größeres Gehäuse benötigt mehr Stellfläche
7. Canon i-SENSYS LBP113w
- Intuitiver Farb-Touchscreen
- niedriger Energiebedarf
- Farbdruckfähigkeit
- zeitsparende Druckprozesse
- vielseitige Mediennutzung
Canon setzt bei der LBP113w auf ein sehr schlankes Gehäuse und eine unkomplizierte Einrichtung über die Canon-Print-App. Die Druckgeschwindigkeit liegt im Mittelfeld, für gelegentliche Textdokumente reicht das aber völlig aus. Optisch ist es das eleganteste Modell im Testfeld und passt gut in Wohnräume, in denen der Drucker sichtbar steht.
Ein Nachteil im Alltag: Die Papierkassette fasst etwas weniger Blatt als bei den Brother-Modellen, sodass bei größeren Druckaufträgen häufiger nachgelegt werden muss.
Vorteile
- Schlankes, wohnraumtaugliches Design
- Einfache App-Einrichtung
- Leiser Betrieb im Vergleich zum Testfeld
Nachteile
- Kleinere Papierkassette
- Mittlere Druckgeschwindigkeit
8. Brother HL-L2350DW (Business-Variante)
- FSC-zertifiziert
- ausgezeichnete Farbdruckergebnisse
- Umweltbewusstsein
- Hochwertige Darstellung
Diese Variante richtet sich an Nutzer mit etwas höherem Druckaufkommen und bietet eine größere Papierkassette, die seltener nachgefüllt werden muss. In der Praxis unterscheidet sie sich vom Basismodell vor allem durch das mitgelieferte Zubehörpaket und die etwas höhere Blattkapazität, die WLAN-Performance war im Test identisch gut wie beim Standardmodell. Gerade in Haushalten mit mehreren Nutzern, die den Drucker über den Tag verteilt für unterschiedliche Aufgaben verwenden, macht sich die größere Kassette im Alltag spürbar bemerkbar, weil seltener unterbrochen werden muss, um Papier nachzulegen.
Für Homeoffices mit mehreren Personen, die sich einen Drucker teilen, lohnt sich der Aufpreis gegenüber dem Basismodell durch die größere Kassette und den dadurch selteneren Wartungsaufwand. Auch die Verarbeitungsqualität des Gehäuses wirkte im Dauerbetrieb einen Tick robuster als beim Einstiegsmodell, was sich vor allem bei häufigem Öffnen der Papierklappe bemerkbar macht.
Vorteile
- Größere Papierkassette für weniger Nachfüllaufwand
- Identisch stabile WLAN-Anbindung wie das Basismodell
- Umfangreicheres Zubehörpaket im Lieferumfang
Nachteile
- Etwas höherer Anschaffungspreis
- Kaum Mehrwert für reine Einzelnutzung
„Ein guter WLAN-Laserdrucker sollte im Alltag einfach funktionieren, ohne dass man jedes Mal neu koppeln muss.“ — Sabine Hartmann, Produkttesterin bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Wer nur ab und zu ein Formular oder einen Kaufvertrag ausdruckt, ist mit einem kompakten Modell wie der HP LaserJet Pro M15w gut bedient.
Für tägliches Drucken mit doppelseitigen Dokumenten empfiehlt sich die Brother HL-L2350DW mit automatischem Duplexdruck.
Wer zusätzlich scannen und kopieren möchte, ist mit der Brother MFC-L2710DW als Multifunktionsgerät am besten bedient.
Wer vor allem auf niedrige Folgekosten pro Seite achtet, sollte sich die XL-Tonerpreise der Brother-Modelle genauer ansehen.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Laserdrucker sind im Betrieb weitgehend unkompliziert, ein paar Grundregeln erleichtern aber den langfristigen Umgang. Stellen Sie das Gerät an einem gut belüfteten Ort auf, da beim Druckvorgang durch die Fixiereinheit Wärme entsteht. Reinigen Sie das Gehäuse nur mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch und vermeiden Sie das Eindringen von Flüssigkeit in die Lüftungsschlitze.
Sicherheitshinweise für den Alltag
- Netzstecker vor dem Öffnen von Klappen oder dem Entfernen von Papierstaus ziehen, da die Fixiereinheit heiß wird.
- Steckdosenleisten und Kabel auf sichtbare Beschädigungen prüfen, bevor der Drucker angeschlossen wird.
- Das Gerät auf einer stabilen, ebenen Fläche mit ausreichend Abstand zu Wänden und Vorhängen aufstellen, um eine sichere Belüftung zu gewährleisten.
- Bei längerer Abwesenheit den Drucker vom Stromnetz trennen, um unnötigen Stromverbrauch und Risiken durch Strom zu vermeiden.
- Toner und Ersatzteile außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Wenn Sie neben dem Drucker weitere Ausstattung für Homeoffice oder Garten planen, finden Sie in unseren anderen Ratgebern passende Ergänzungen, etwa zum Gartenliegen-Vergleich, zum Sonnenschirm-Test, zur Fitnessmatte im Test oder zum Rucksack-Vergleich für den Weg ins Büro.
Typische Fehler beim Kauf vermeiden
In Gesprächen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern und in meinen eigenen Tests sind mir immer wieder dieselben Stolpersteine begegnet, die sich mit etwas Vorwissen leicht vermeiden lassen. Der häufigste Fehler ist, ausschließlich auf den Anschaffungspreis zu schauen und die Folgekosten durch Toner zu ignorieren. Ein Drucker, der zehn Euro günstiger ist, sich aber nur mit teuren Kleinkartuschen betreiben lässt, kann über ein Jahr betrachtet deutlich teurer werden als ein Modell mit XL-Tonern.
Ein zweiter häufiger Stolperstein ist die Unterschätzung der WLAN-Reichweite. Wenn der Drucker im Keller oder in einem Raum mit dicken Betonwänden steht, kann selbst ein technisch gutes Gerät Verbindungsprobleme bekommen. Hier hilft es, den Router-Standort und die geplante Position des Druckers vor dem Kauf einmal gedanklich durchzugehen oder testweise mit dem Smartphone die WLAN-Signalstärke am vorgesehenen Standort zu prüfen.
Drittens wird die Papierkassetten-Größe oft unterschätzt. Wer regelmäßig größere Druckaufträge hat, etwa Vereinsunterlagen oder Schulmaterial für mehrere Kinder, sollte auf eine Kassette mit mindestens 250 Blatt Fassungsvermögen achten, um nicht ständig nachlegen zu müssen. Viele der günstigsten Einstiegsmodelle bieten hier deutlich weniger Kapazität.
Häufige Fragen
Was kostet ein günstiger WLAN-Laserdrucker?
Einfache Monolaser mit WLAN sind bereits im unteren zweistelligen Preisbereich erhältlich, Multifunktionsgeräte mit Scanner und Duplexdruck liegen meist etwas darüber. Die tatsächlichen Kosten entscheiden sich oft erst über die Folgekosten durch Tonerkartuschen.
Brauche ich unbedingt Duplexdruck?
Für gelegentliche Einzelseiten nicht zwingend, bei regelmäßigem mehrseitigem Druck spart automatischer Duplexdruck aber spürbar Papier und Zeit, da Sie die Seiten nicht manuell wenden müssen.
Wie stabil ist WLAN bei günstigen Laserdruckern wirklich?
In meinem Test war die Stabilität bei den Marken Brother und HP durchweg gut, solange der Drucker nicht zu weit vom Router entfernt steht. Bei dickeren Wänden oder größerer Distanz kann ein WLAN-Repeater sinnvoll sein.
Lohnt sich ein Farblaserdrucker statt eines Monolasers?
Für reinen Textdruck ist ein Monolaser meist günstiger und wartungsärmer. Wer regelmäßig farbige Präsentationen oder Grafiken drucken möchte, sollte über ein Farblasermodell nachdenken, muss dann aber mit höheren Anschaffungs- und Folgekosten rechnen.
Wie lange hält eine Tonerkartusche im Alltag?
Das hängt stark vom Druckvolumen ab. Bei durchschnittlichem Homeoffice-Gebrauch mit überwiegend Textdokumenten hielten die getesteten Standardkartuschen in meiner Erfahrung mehrere Monate, XL-Varianten entsprechend länger.
Kann ich vom Smartphone aus drucken?
Ja, alle im Test verglichenen Modelle unterstützen mobiles Drucken über herstellereigene Apps oder Standards wie Mopria, sodass sich Dokumente direkt vom Smartphone oder Tablet aus drucken lassen, ohne dass ein Computer dazwischengeschaltet werden muss.
Was tun, wenn sich der Drucker nicht mit dem WLAN verbindet?
In den meisten Fällen hilft es, den Drucker und den Router einmal neu zu starten und die WLAN-Ersteinrichtung über die jeweilige Hersteller-App erneut zu durchlaufen. Steht der Drucker sehr weit vom Router entfernt, kann ein WLAN-Repeater oder ein Mesh-Access-Point in der Nähe des Druckers die Verbindung deutlich stabiler machen.
Für die meisten Nutzerinnen und Nutzer ist ein günstiger WLAN-Laserdrucker eine gute Investition, wenn man auf ein paar grundlegende Punkte achtet: stabile WLAN-Verbindung, faire Folgekosten und der passende Funktionsumfang für den eigenen Alltag. Mein persönlicher Favorit bleibt die Brother HL-L2350DW, weil sie im Alltagstest die wenigsten Kompromisse verlangt hat, wer aber nur gelegentlich druckt, ist mit dem günstigeren HP-Modell ebenfalls gut beraten.
Am Ende lohnt es sich, nicht nur auf Testsieger-Etiketten zu schauen, sondern die eigenen Druckgewohnheiten ehrlich einzuschätzen: Wie viele Seiten fallen pro Monat tatsächlich an, wird gescannt, kopiert oder gar gefaxt, und wie wichtig ist eine kompakte Bauform auf dem Schreibtisch. Wer diese Fragen für sich beantwortet, findet unter den acht vorgestellten Modellen mit hoher Wahrscheinlichkeit das passende Gerät, ohne für ungenutzte Funktionen draufzuzahlen. Sollten sich Ihre Anforderungen im Laufe der Zeit ändern, etwa weil im Homeoffice plötzlich mehr gescannt werden muss, lohnt sich ein erneuter Blick in diesen Vergleich, da sich die Modellpalette und die Tonerpreise regelmäßig weiterentwickeln.
Wurden Laserdrucker-WLAN von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Laserdrucker-WLAN bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.










































