
Molino Caputo FarinaNote 1,4
- Typ 00, wirkt sehr hochwertig
- enthält keine weiteren Zusatzstoffe
- liefert besonders wenig Kohlenhydrate
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Pizzamehl: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Molino Caputo Farina mit der Note 1,4 ab 23,36 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Frießinger Pizzamehl ab 8,94 € (Note 1,5). Verglichen wurden 10 Modelle von 8,94 € bis 42,50 €, Preise geprüft am 18.10.26.
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Packungsgröße und Preis je kg | ||||||||||
| Packungsgröße und Preis je kg | 10 x 1.000 g 2,58 € pro kg | k. A. | 10 x 1.000 g 2,35 € pro kg | 25.000 g 1,70 € pro kg | 6 x 1.000 g 3,99 € pro kg | 3 x 1.000 g 3,33 € pro kg | 3 x 1.000 g 9,98 € pro kg | 5.000 g 2,00 € pro kg | 10 x 1.000 g 1,95 € pro kg | 1.000 g 15,99 € pro kg |
Sorte des Mehls | ||||||||||
| Sorte des Mehls | Pizzamehl | Pizzamehl | Allzweckmehl | Typ 00 | Typ 00 | Typ 00 | k. A. | Pizzamehl | Typ 00 | Typ 00 |
Glutenfrei | ||||||||||
| Glutenfrei | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein |
Reich an Eiweiß | ||||||||||
| Reich an Eiweiß | k. A. | 12 g | 13 g | 10 g | 13 g | 13 g | 1,5 g | 14 g | 12 g | k. A. |
Dehnbarkeit | ||||||||||
| Dehnbarkeit | sehr gut | besonders gut | sehr gut | besonders gut | besonders gut | sehr gut | gut | sehr gut | sehr gut | gut |
Herkunftsland | ||||||||||
| Herkunftsland | Italien | Deutschland | Italien | Italien | Italien | Italien | Italien | Deutschland | Italien | Deutschland |
Vorteile | ||||||||||
| Vorteile |
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Preistrend | ||||||||||
| Preistrend | noch zu wenige Daten | gestiegen · Tiefstpreis 8,55 € (letzte 19 Tage)5 % über TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | stabil · Tiefstpreis 42,50 € (letzte 18 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | stabil · Tiefstpreis 23,95 € (letzte 18 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | stabil · Tiefstpreis 29,95 € (letzte 15 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | stabil · Tiefstpreis 19,07 € (letzte 18 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | stabil · Tiefstpreis 15,99 € (letzte 18 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen |
Lieferzeit | ||||||||||
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Angebot | ||||||||||
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Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
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Molino Caputo FarinaNote 1,4

Frießinger PizzamehlNote 1,5

Caputo Farina CuocoNote 1,4
Beim Pizzamehl kommt es vor allem auf Mehltyp, Eiweiß und Dehnbarkeit an. Davon hängt ab, ob der Teig dünn und luftig gelingt. Zehn Modelle stehen im Vergleich, die Preise liegen bei rund 9 bis 42 Euro. Vorne liegt das Molino Caputo Farina mit der Note 1,4. Als Typ 00 kommt es frei von Zusätzen und mit hohem Proteingehalt. Preis-Leistungs-Sieger ist das Frießinger Pizzamehl: Note 1,5 und drei Kilogramm im Sack zum niedrigsten Preis des Feldes. Allerdings steckt darin ein Typ 405. Für lange Ruhezeiten im Kühlschrank bleibt ein Tipo 00 die sicherere Wahl.
Sieben der zehn Mehle sind Typ 00, die klassische feine Mahlung für Pizza. Eiweißangaben reichen bei den Weizenmehlen von 10 bis 14 g, mehr Eiweiß hält den Teig beim Ausziehen stabiler. Preislich liegen die Mehle bei rund 9 bis 42 Euro, der Inhalt schwankt zwi

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Gemeint ist ein fein gemahlenes Weizenmehl, das sich für dünne, elastische Teige eignet. Unterscheiden lässt es sich vor allem nach Mahlgrad und Typ. Am feinsten ausgemahlen ist das italienische Tipo 00, Schalenteile enthält es kaum. Deutsche Mehle tragen dagegen Typenzahlen wie 405. Diese Zahlen folgen einem eigenen System.
Neben dem klassischen Tipo 00 gibt es Allzweckmehle, die Brot und Pasta gleich mit abdecken. Glutenfreie Mischungen bilden eine eigene Gruppe. Sie verhalten sich im Teig spürbar anders, weil ihnen das Klebereiweiß fehlt. Fertige Mischungen für Pizzateig, etwa für eine Low-Carb-Ernährung, ergänzen das Angebot.
Zählen sollte schlicht, was am Ende auf dem Blech oder dem Stein liegen soll.
Die folgende Übersicht stellt die Arten aus diesem Vergleich nebeneinander. Leere Felder bedeuten fehlende Angaben, nicht null.
| Art | Eiweißangabe | Preisband |
|---|---|---|
| Tipo 00 | 10 bis 14 g | rund 10 bis 42 Euro |
| Allzweckmehl | 13 g | rund 23 Euro |
| Weizenmehl Typ 405 | keine Angabe | rund 9 Euro |
| Glutenfrei | 1,5 g | rund 30 Euro |
Immerhin zeigt die Tabelle, wie weit die Preise streuen. Mehr Geld heißt allerdings nicht automatisch mehr Eiweiß. Ausgerechnet beim teuersten Tipo 00 liegt der Wert am unteren Ende.
Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf wenige Angaben. Meist stehen sie auf der Packung oder beim Händler.
Ob sich ein teures Tipo 00 auszahlt, hängt davon ab, wie Sie backen. Im normalen Backofen erreicht der Teig selten die Hitze eines Pizzaofens. Ein sehr feines Mehl lohnt sich nur dann voll, wenn Sie lange Ruhezeiten einplanen und den Teig dünn ausziehen. Sonst merken Sie kaum etwas.
Mehrere Mehle stammen laut Angabe aus Italien.
Durchaus sagt das etwas über die Mahltradition, ersetzt aber keinen Blick auf Typ und Eiweiß. Wer italienische Ware bevorzugt, sollte trotzdem zuerst Eiweißwert und Mehltyp vergleichen, weil diese beiden Angaben über das Verhalten im Teig mehr verraten als jedes Herkunftsland. Das Etikett allein entscheidet nichts. Zudem fehlt bei einigen Produkten die Angabe zur Herkunft ganz.
Die Bezeichnung stammt aus Italien und beschreibt den Mahlgrad. Mehl mit Typ 00 ist besonders fein und hell, weil kaum Schalenteile darin stecken. Für dünne Pizzaböden gilt es deshalb als Standard.

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Auf den ersten Blick wirken die Mehle ähnlich. Sieben nennen Tipo 00 in Name oder Datenblatt, acht der zehn Noten liegen zwischen 1,4 und 1,9. Erst bei Eiweiß, Packung und Preis zeigen sich die Abstände.
Am meisten kostet mit rund 42 Euro das Molino Caputo Pizzamehl. Nach Datenblatt lässt es sich besonders gut dehnen, nennt aber nur 10 g Eiweiß und keine Packungsgröße. Bei seltenem Backen taugt es wenig, der Aufpreis gegenüber gleich benoteten Mehlen ist kaum zu begründen.
Anders liegt der Fall beim Allzweckmehl der Liste.
13 g Eiweiß und 72 g Kohlenhydrate nennt es, der Preis liegt bei rund 23 Euro. Dazu nennt der Hersteller eine Laufzeit von 72 Stunden, was wohl auf lange Teigruhe zielt. Schon für rund 11 Euro gibt es ein Tipo 00 mit ebenfalls 13 g Eiweiß. Allerdings nur im Kilobeutel.
Dünne, weit gezogene Böden gelingen am ehesten mit einem Typ 00, der viel Eiweiß mitbringt. Teurer heißt dabei nicht besser. Zum teuersten Mehl zu greifen, spart kaum Mühe, denn ein Mehl für rund 24 Euro meldet dieselbe Dehnbarkeit.
Mit 1,4 führt das Molino Caputo Farina den Vergleich an. Ausgewiesen ist es als Typ 00, weitere Zusatzstoffe enthält es nicht. Dazu kommen ein hoher Proteingehalt und sehr wenig Salz.
Zwei andere Mehle erreichen zwar dieselbe Note. Den Ausschlag gibt die Kombination aus klarer Kennzeichnung und einem Preis um 25 Euro, der deutlich unter dem teuersten Mehl liegt. Kunden bewerten es zudem sehr gut.
Einen konkreten Eiweißwert nennt das Datenblatt nicht.
Als günstige Wahl steht das Frießinger Pizzamehl daneben. Drei Kilogramm für rund 9 Euro und die Note 1,5 bringen ihm den Titel für das beste Verhältnis von Preis und Leistung. Allerdings handelt es sich um Typ 405. Für Blechpizza und dickere Böden genügt das völlig. Eiweißangaben fehlen hier ebenfalls.
Kurz gesagt: wer selten bäckt und vor allem Familienpizza vom Blech macht, kommt mit dem günstigen Mehl gut zurecht. Hauchdünne Böden sind etwas anderes. Lange Teigruhe gelingt mit dem Sieger leichter. Den Mehrpreis merken Sie bei großem Verbrauch allerdings deutlich.

Viele Pannen beim Pizzabacken liegen gar nicht am Rezept. Oft passt schlicht das Mehl nicht zur Methode.
Teuer wird vor allem der zweite Punkt. Rund 11 Euro für ein Kilogramm wirken günstig. Das günstigste Mehl bietet für weniger Geld aber die dreifache Menge. Rechnen Sie deshalb immer auf das Kilogramm um. Erst dann zeigt sich, was ein Angebot wirklich kostet.
Beim glutenfreien Mehl ist das anders, denn der gewohnte Ablauf funktioniert nicht. Kaum Kleber steckt im Teig, er bleibt weniger elastisch, auch wenn die Dehnfähigkeit mit gut angegeben ist. Kneten bis zur Fensterprobe nützt nichts, weil sich das Gerüst so nicht bildet.
Zuletzt unterschätzen viele die Lagerung.
Offene Packungen ziehen Feuchtigkeit und Gerüche an. Große Säcke sollten daher gut verschlossen stehen. Meist genügt ein Clip oder eine Dose.

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Nicht jeder kann oder will klassisches Weizenmehl verwenden. Zwei Produkte im Vergleich decken solche Fälle ab.
Einziges glutenfreies Mehl der Liste ist das Delicret Caputo fioreglut. Brot und Gebäck lassen sich laut Anbieter ebenfalls damit backen, ein Kilogramm kostet rund 30 Euro. Mit 1,5 g liegt der Eiweißwert weit unter den Weizenmehlen. Wer Gluten verträgt, hat von diesem Mehl keinen Vorteil. Menschen mit Zöliakie finden darin dagegen eine echte Option. Kurz kneten und Zeit geben, denn ohne Kleber hilft langes Bearbeiten nicht.
Beworben wird der Pizzateig von Royal Spice für eine Low-Carb-Ernährung.
Note 2,7 bedeutet allerdings den letzten Platz. Ein Eiweißwert fehlt, auch Werte für Kohlenhydrate stehen nicht dabei. Der Kauf ist unnötig, solange Sie keine besondere Diät verfolgen.
Bei beiden Produkten gilt: Prüfen Sie die Packung auf die Angaben, die Ihnen wichtig sind. Gerade bei Diätprodukten ändern Hersteller ihre Rezepturen gelegentlich.
Mehl ist ein Naturprodukt und altert. Ungeöffnet hält es meist viele Monate, nach dem Öffnen zieht es allerdings Wasser aus der Luft. Am besten steht es in einem kühlen, trockenen Schrank. Vollkornmehle verderben schneller, feine helle Mehle halten länger.
Beim Verarbeiten zählt Geduld mehr als Kraft.
Feine Mehle wie Tipo 00 nehmen Wasser etwas anders auf als Mehl vom Typ 405. Gießen Sie das Wasser deshalb nach und nach zu und beobachten Sie den Teig. Ist er zu klebrig, hilft eine kurze Pause, bevor Sie mehr Mehl zugeben. Eine lange Gare im Kühlschrank macht den Teig ohnehin bekömmlicher und leichter zu formen.
Füllen Sie große Säcke nach dem Öffnen in eine gut schließende Dose um. Mit einem Etikett samt Datum verbrauchen Sie ältere Reste zuerst. So bleibt das Mehl länger frisch.
Zum Ausziehen gilt eben: lieber mit den Fingern von der Mitte nach außen drücken als mit dem Nudelholz rollen. Luft bleibt so im Rand. Die Pizza bekommt dadurch ihren typischen Wulst. Ein Nudelholz presst diese Luft wieder heraus.
Mehl gilt als harmloser Vorrat. Ganz stimmt das allerdings nicht. Als Rohprodukt vom Feld wird es vor dem Verkauf nicht erhitzt, deshalb können Keime aus der Umwelt enthalten sein. Erst Ofenhitze macht sie unschädlich.
Rohen Teig zu naschen, ist darum keine gute Idee. Kinder helfen gern beim Ausrollen und stecken sich dabei Teigreste in den Mund. Nach dem Kneten gehören Hände, Brett und Schüssel gründlich gereinigt. Danach erst fassen Sie Salat oder frisches Basilikum an, das nicht mehr gebacken wird.
Viele lassen den Teig offen auf der Arbeitsfläche stehen und naschen zwischendurch davon. Bauchweh kann die Folge sein, weil Keime aus dem Mehl erst im Ofen absterben. Decken Sie den Teig ab und probieren Sie lieber die fertige Pizza.
Auch Allergien sind ein Thema. Bis auf das Delicret Caputo fioreglut ist kein Mehl dieses Vergleichs als glutenfrei ausgewiesen. Bei Zöliakie kommt also nur dieses eine Modell in Frage. Selbst dann sollten keine Krümel von normalem Mehl auf Brett oder Blech liegen, sonst ist der Schutz dahin.
Sobald die Pizza gebacken ist, spielt die Keimfrage keine Rolle mehr.

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Niemand braucht für den ersten selbst gemachten Teig ein Spezialmehl aus Neapel. Gutmütige Mehle verzeihen Fehler beim Wasser und beim Kneten. Ob sich ein teures Produkt auszahlt, entscheiden vor allem zwei Dinge: wie oft Sie backen und wie viel Übung Sie schon mitbringen. Beides zählt.
Grob lassen sich die zehn Mehle so zuordnen:
Ganz oben im Preis steht das Molino Caputo Pizzamehl, das teuerste Mehl im Feld. Seine Note lautet 1,4, genau wie bei zwei deutlich günstigeren Mehlen. Backen Sie nur alle paar Monate, taugt der Aufpreis kaum etwas. Sinnvoll wird er erst, sobald Sie regelmäßig sehr dünn ausziehen und den Teig richtig ausreizen.
Erfahrene holen dagegen auch aus einem einfachen Mehl erstaunlich viel heraus.
Gutes Mehl allein macht noch keine gute Pizza. Ohne passende Werkzeuge bleibt der Boden oft blass, oder der Rand wird zäh. Einige Helfer sind ihr Geld durchaus wert:
So nennen Bäcker einen Teig, der mit wenig Hefe über viele Stunden oder Tage im Kühlschrank reift. Er entwickelt dabei mehr Aroma und eine lockere Krume. Eiweißreiche Mehle halten diese lange Ruhe besser aus.
Eine Knetmaschine für zwei Pizzen am Abend ist unnötig. Hände reichen völlig, und man spürt dabei, wie der Teig glatter und straffer wird. Auch ein teurer Pizzaroller mit Holzgriff bringt wenig, ein scharfes Messer schneidet ebenso sauber.
Mehr als ein Stein und eine Waage ist für den Anfang ohnehin nicht nötig.
Zwischen rund 9 und 42 Euro kosten die zehn Mehle. Der Preis bezieht sich allerdings auf sehr verschiedene Packungen. Nicht bei jedem Produkt nennt das Datenblatt überhaupt ein Gewicht, ein fairer Vergleich je Kilo ist deshalb nur teilweise möglich.
| Preisband | Anzahl Modelle | Notenspanne |
|---|---|---|
| unter 12 Euro | 3 | 1,5 bis 1,9 |
| 12 bis 25 Euro | 5 | 1,4 bis 2,7 |
| über 25 Euro | 2 | 1,4 bis 1,5 |
Drei Mehle kosten unter 12 Euro. Darunter ist das Frießinger Pizzamehl mit 3 kg Inhalt. Hier stimmt das Verhältnis aus Menge und Preis am deutlichsten.
In der Mitte drängen sich fünf Modelle mit Noten von 1,4 bis 2,7. Mehr Geld spart kaum Arbeit am Teig. Wie leicht er sich verarbeiten lässt, entscheidet eher der Mehltyp als die Marke.
Oberhalb von 25 Euro stehen nur zwei Angebote. Hinter dem Preis des glutenfreien Mehls steckt eine kleine Zielgruppe. Der teuerste Sack mit Typ 00 lohnt sich nur, wenn Sie hauchdünne Böden backen.
Rechnen Sie vor dem Kauf trotzdem auf das Kilo um, wo die Packung es zulässt.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Kein Mehl im Feld ist günstiger als das Frießinger Pizzamehl mit seinem Preis um 9 Euro. Dafür gibt es einen Sack mit 3 kg, deutlich mehr als bei den meisten anderen Modellen. Je Kilo gerechnet zahlen Sie hier am wenigsten.
Bemerkenswert ist der Mehltyp. Statt eines italienischen Typ 00 steckt Weizenmehl Typ 405 in der Packung, wie es in deutschen Küchen ohnehin üblich ist. Fein und hell ist es ebenfalls. Pizza aus dem normalen Backofen gelingt damit durchaus.
Laut Datenblatt lässt es sich problemlos verarbeiten und liefert besonders wenig Fett. Seine Note von 1,5 liegt nur eine Zehntelstelle hinter dem Sieger. Gerade beim Üben zählt das, denn ein verpatzter Teig aus günstigem Mehl ärgert weniger.
Schwächen gibt es trotzdem. Angaben zum Eiweiß und zur Dehnfähigkeit fehlen. Ob der Teig eine lange Kühlung gut verkraftet, lässt sich deshalb nicht sagen. Hauchdünne Böden nach Art von Neapel gelingen sicherer mit einem Typ-00-Mehl, dessen Dehnbarkeit ausgewiesen ist.
Familien, die oft und viel backen, finden hier dennoch einen vernünftigen Einstieg.

Klebt der Teig an den Fingern, greifen viele sofort zur Mehltüte. Besser ist etwas Geduld. Nach einigen Minuten Kneten bindet das Mehl das Wasser, und der Teig wird glatt. Wird er dagegen zu fest, war meist zu viel Mehl im Spiel. Abwiegen statt Schütten nach Gefühl hilft beim nächsten Mal.
Reißt der Boden beim Ausziehen, ist das Klebergerüst meist noch angespannt. Lassen Sie die Teigkugel abgedeckt eine Weile ruhen und versuchen Sie es danach erneut. Ziehen mit Gewalt hilft hier nicht, der Teig zieht sich nur weiter zusammen.
Oft kommt auch die Frage, ob Pizzamehl für anderes taugt. Zwei Produkte nennen das ausdrücklich. Laut Anbieter eignet sich das Antimo Caputo Farina Molino Caputo Cuoco auch für Pasta und Brot. Delicret nennt für sein glutenfreies Mehl Gebäck und Brot.
Liegt der Boden blass auf dem Blech, ist fast immer der Ofen schuld und nicht das Mehl, denn zu wenig Hitze von unten bremst die Bräunung.
Schieben Sie das Blech weit nach unten. Heizen Sie lange genug vor. Steine brauchen dafür spürbar mehr Zeit als ein dünnes Blech, belohnen das Warten aber mit einem knusprigen Boden.
Fünf Mehle in diesem Vergleich tragen Italien als Herkunftsland, eines Deutschland. Den übrigen vier fehlt die Angabe. Lange Wege sind beim Mehl wohl weniger entscheidend als die Frage, wie viel davon am Ende im Müll landet.
Schnell verdirbt Mehl nicht, doch es altert. Über die Monate nimmt es Gerüche auf und zieht Feuchtigkeit. Papiertüten lassen sich leicht entsorgen, schützen aber schlecht. Glas oder eine Dose mit Deckel halten den Inhalt länger frisch. Mehrere Modelle verzichten übrigens laut Angabe auf künstliche Zusätze.
Gutes Pizzamehl ist das, was Sie aufbrauchen, bevor es alt wird.
Kauft jemand einen großen Sack und backt nur zweimal im Jahr, landet womöglich ein Teil im Abfall. Kleine Packungen kosten zwar mehr je Kilo, gehen aber eher vollständig in den Ofen. Sinnvoll ist deshalb, nur so viel zu kaufen, wie in einigen Monaten verbraucht wird.
Im Zweifel ist die kleinere Packung die nachhaltigere Wahl.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Vorteile
Nachteile
Ja, mit gewöhnlichem Weizenmehl gelingt ebenfalls eine ordentliche Pizza. Sogar das günstigste Mehl dieses Vergleichs, das Frießinger Pizzamehl, besteht aus Typ 405, wie ihn fast jeder Supermarkt führt. Italienisches Typ-00-Mehl spielt andere Stärken aus. Sehr dünne Böden und lange Teigruhe gehören dazu. Auf dem Blech am Freitagabend ist der Unterschied klein, teures Spezialmehl bringt wenig.
Typ 00 bezeichnet in Italien ein besonders fein gemahlenes, helles Weizenmehl. Gemeint ist der Mahlgrad mit wenig Schalenanteil, nicht die Qualität. Sieben Mehle in diesem Vergleich tragen die Bezeichnung in Name oder Datenblatt. Deutsches Mehl Typ 405 ist ähnlich hell, folgt aber einem anderen System und verhält sich im Teig anders.
Das hängt davon ab, was Sie erwarten. Benotet mit 1,5 schneidet das glutenfreie Mehl gut ab und lässt sich laut Anbieter gut dehnen. Ohne Gluten verhält sich der Teig trotzdem anders, er reißt leichter und federt weniger. Zöliakie-Betroffene finden hier die einzige passende Wahl. Allen anderen bringt der Preis von rund 30 Euro keinen Vorteil.
Einige Stunden sollten es mindestens sein, länger schadet bei einem kräftigen Mehl selten. Eiweißreiche Sorten vertragen eine lange Reifung im Kühlschrank besonders gut. Ganze 72 Stunden Laufzeit nennt der Anbieter beim Caputo Farina Cuoco, also drei Tage. Schwaches Mehl schafft das allerdings nicht immer, der Teig wird dann schlaff und klebt.
Weil ein hoher Preis allein keine bessere Note bringt. Rund 42 Euro kostet das Molino Caputo Pizzamehl, die Note 1,4 teilt es mit dem Molino Caputo Farina für rund 25 Euro. Gleiche Note, geringerer Preis. Hinzu kommen der Verzicht auf Zusätze, viel Eiweiß und wenig Salz. Sinnvoll ist der teure Sack nur bei sehr hohem Anspruch an die Dehnbarkeit.
Ja, viele Pizzamehle eignen sich ebenso für Brot. Ausdrücklich empfohlen werden beim Antimo Caputo Farina Molino Caputo Cuoco Pasta und Brot, beim glutenfreien Delicret Caputo fioreglut Brot und Gebäck. Dunkles Brot gelingt damit schlechter. Hellem Typ-00-Mehl fehlen Kleie und Geschmack.
Nur, wenn Sie regelmäßig backen. Im Sack des Frießinger Pizzamehls stecken 3 kg, je Kilo ist das sehr günstig. Kommt der Ofen nur selten zum Einsatz, liegt der Rest lange herum. In dieser Zeit kann das Mehl Gerüche annehmen oder Feuchtigkeit ziehen. Dann ist eine Packung mit 1 kg die vernünftigere Wahl, auch wenn sie mehr kostet.
Durchaus, denn das Eiweiß bildet im Teig das Klebergerüst. Je mehr davon vorhanden ist, desto zäher und dehnbarer wird der Teig. Unter den Weizenmehlen reicht die Spanne laut Datenblatt von 10 g bis 14 g, das glutenfreie Mehl kommt auf 1,5 g. Schnelle Pizza ohne lange Ruhe? Dann hilft ein Spitzenwert allerdings kaum.
Entscheidend sind Mehltyp und Eiweißwerte auf der Rückseite. Typ 00 steht für sehr feine Mahlung, ein hoher Eiweißwert für belastbaren Teig. Zusätze verrät die Zutatenliste. Schicke Verpackung oder ein italienischer Name sagen über den Teig dagegen nichts aus. Achten Sie außerdem auf die Packungsgröße, damit nichts alt wird.
Vorn liegt das Molino Caputo Farina, benotet mit 1,4. Frei von Zusätzen, mit viel Eiweiß und wenig Salz, kostet dieses Typ-00-Mehl rund 25 Euro. Dieselbe Note erreichen zwar zwei weitere Mehle, eines davon verlangt aber deutlich mehr Geld.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Frießinger Pizzamehl. Seine Note liegt bei 1,5, dazu kommen 3 kg für rund 9 Euro. Einsteiger und Familien, die oft backen, sind damit gut versorgt. Kein Spezialmehl also, für den heimischen Ofen reicht Typ 405 eben trotzdem.
Geduldige Bäcker mit Freude an langer Teigruhe greifen besser zu einem eiweißreichen Typ 00. Zöliakie lässt nur das glutenfreie Delicret Caputo fioreglut zu. Gelegentliches Backen rechtfertigt den teuersten Sack nicht, sein Aufpreis spart kaum Mühe.
Ehrlich gesagt hat dieser Vergleich auch eine Grenze: bei mehreren Mehlen fehlen Angaben zu Eiweiß oder Packungsgröße, ein Vergleich der Kilopreise klappt deshalb nicht überall.
Für diesen Pizzamehl-Vergleich haben wir 10 Modelle anhand von 6 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 139 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 9.576 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 10 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 18.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
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| 1.Beste Empfehlung | 1. Molino Caputo Farina | – | 1,4Sehr gut | 23,36 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Frießinger Pizzamehl | – | 1,5Sehr gut | 8,94 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Caputo Farina Cuoco | – | 1,4Sehr gut | 19,76 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Molino Caputo Pizzamehl | Caputo | 1,4Sehr gut | 42,50 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Delicret Pizzeria | Caputo | 1,5Sehr gut | 23,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Antimo Caputo Farina Molino Caputo Cuoco | Caputo | 1,5Sehr gut | 11,43 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Delicret Caputo fioreglut | Caputo | 1,5Sehr gut | 29,95 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Pizzamehl-Vergleichs fließen ein:
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Notenskala, Gewichtung und Siegerregeln: So bewerten wir