
Graham’s Tawny Port 20 YearsNote 1,4
- vielfältige Geschmacksnoten
- Wein ist lange gereift
Letzte Aktualisierung:
Portwein: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Graham’s Tawny Port 20 Years mit der Note 1,4 ab 46,90 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Niepoort Vinhos Dry White ab 13,50 € (Note 2,3). Verglichen wurden 13 Modelle von 13,50 € bis 192,95 €, Preise geprüft am 21.10.26.
Portwein Vergleich 2026: 13 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Portwein kaufe
Portwein im direkten Vergleich: alle 13 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
| Alle 13 Modelle → seitlich wischen | |||||||||||||
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Portwein-Sorte und Farbe | |||||||||||||
| Portwein-Sorte und Farbe | Tawny Orange-Rot | Weiß Hellgelb | Ruby Dunkelrot | Tawny Gelbbraun | Tawny Orange-Rot | Tawny Gelbbraun | Tawny Gelb-Braun | Tawny Orange-Rot | Tawny Orange-Rot | Tawny Gelbbraun | Tawny Kastanienbraun | Tawny Orange-Rot | Rosé Rosa |
Menge und Preis je l | |||||||||||||
| Menge und Preis je l | 0,75 l 53,97 € pro l | 0,75 l 20,65 € pro l | 0,75 l 33,47 € pro l | 0,75 l 50,53 € pro l | 0,75 l 29,27 € pro l | 0,75 l 31,87 € pro l | 0,75 l 21,52 € pro l | 0,75 l 106,53 € pro l | 1 l 45,00 € pro l | 0,75 l 35,87 € pro l | 0,75 l 39,45 € pro l | 0,75 l 257,27 € pro l | 0,75 l 25,63 € pro l |
Alkoholgehalt (Vol.-%) | |||||||||||||
| Alkoholgehalt (Vol.-%) | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 20 % Vol. | 19,5 % Vol. |
Dauer der Lagerung | |||||||||||||
| Dauer der Lagerung | 20 Jahre | 3 - 4 Jahre | 4 Jahre | 20 Jahre | 6 Jahre | 10 Jahre | 10 Jahre | 30 Jahre | k. A. des Herstellers | 10 Jahre | 10 Jahre | 40 Jahre | k. A. |
Herkunftsland | |||||||||||||
| Herkunftsland | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal | Portugal |
Enthaltene Aromen | |||||||||||||
| Enthaltene Aromen | • Honig • getrocknete Früchte | • frische Nüsse • getrocknete Früchte | • Kirsche • Pflaume | • Mandeln • Rose | • Trauben • Mandeln • und mehr | • reife Früchte • Nüsse • Honig • Feigen | Fruchtig | • Honig • getrocknete Früchte | • Trauben • Mandeln • Pflaume • Kirsche • und mehr | • Mandel • Haselnuss • Vanille • Honig • Zitrusaromen | • Pflaume • Vanille | • Trockenfrüchte • Nüsse • Schokolade | keine Herstellerangabe |
Verwendbar als | |||||||||||||
| Verwendbar als | Aperitif | • Dessertwein • Aperitif | Dessertwein | Digestif | • Aperitif • Desertwein | Digestif | Feste / Feiern | Digestif | • Aperitif • Digestif • Dessertwein | Digestif | Aperitif | Desserts | Desserts |
Fürs Kochen geeignet | |||||||||||||
| Fürs Kochen geeignet | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Ja | Nein | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Nein |
Allergikergeeignet, ohne Schwefeldioxid | |||||||||||||
| Allergikergeeignet, ohne Schwefeldioxid | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
Keine Zusatzstoffe enthalten | |||||||||||||
| Keine Zusatzstoffe enthalten | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
Vorteile | |||||||||||||
| Vorteile |
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Preistrend | |||||||||||||
| Preistrend | noch zu wenige Daten | stabil · Tiefstpreis 13,50 € (letzte 22 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | stabil · Tiefstpreis 21,95 € (letzte 22 Tage)Jetzt zum TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten |
Lieferzeit | |||||||||||||
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Angebot | |||||||||||||
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Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
13 Modelle verglichen · 13,50 € bis 192,95 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 21.10.26

Graham’s Tawny Port 20 YearsNote 1,4

Niepoort Vinhos Dry WhiteNote 2,3

W.&J. Graham’s Six Grapes Reserve PortNote 1,4
Beim Portwein kommt es vor allem auf Sorte und Reifezeit an. Beides prägt den Geschmack stärker als die Marke. Unter 13 Modellen liegt der Graham's Tawny Port 20 Years mit der Note 1,4 vorn. Zwanzig Jahre reifte er, und er kostet rund 42 Euro. Als Preis-Leistungs-Sieger überzeugt der Valdouro Tawny 10 Jahre Porto mit der Note 1,5 für rund 19 Euro. Insgesamt reichen die Preise von rund 14 bis 193 Euro. Gute Portweine gibt es also schon im unteren Preisbereich.
Tawny reift lange im Holzfass und schmeckt nach Nüssen, Honig und getrockneten Früchten, Ruby bleibt dagegen dunkelrot und fruchtig. Zehn der dreizehn Modelle sind Tawnys, dazu kommen je ein Ruby, ein weißer Port und ein Rosé. Von drei bis vierzig Jahren reich

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Portwein ist ein süßer, verstärkter Wein aus Portugal. Während der Gärung kommt Weinbrand hinzu. Die Hefen stellen dann ihre Arbeit ein, und ein Teil des Zuckers aus den Trauben bleibt erhalten. So entsteht die typische Verbindung von Süße und Kraft.
Man unterscheidet vor allem nach Farbe und Reife. Ruby wird jung abgefüllt, bleibt dunkelrot und schmeckt nach Kirsche oder Pflaume. Tawny liegt dagegen lange im Holzfass. Dort verliert er Farbe und gewinnt Noten von Nüssen, Honig und getrockneten Früchten. Weißer Port entsteht aus hellen Trauben und wirkt frischer. Rosé gilt als die leichteste Spielart.
Das englische Wort bedeutet gelbbraun. Gemeint ist die Farbe, die der Wein durch den langen Kontakt mit Holz und Luft annimmt. Bei den Modellen hier reicht sie von Orange-Rot bis zu einem Braun wie bei Kastanien.
Tawnys stellen in dieser Auswahl die klare Mehrheit.
| Sorte | Farbe | Aromen in dieser Auswahl | Preisband |
|---|---|---|---|
| Tawny | Orange-Rot oder Gelbbraun, einmal braun wie Kastanie | Honig, Nüsse, getrocknete Früchte | rund 19 bis 193 Euro |
| Ruby | Dunkelrot | Kirsche, Pflaume | um 22 Euro |
| Weiß | Hellgelb | frische Nüsse, getrocknete Früchte | um 14 Euro |
| Rosé | Rosa | keine Angabe des Herstellers | um 19 Euro |
Wenn Sie Portwein pur trinken, ist die Sorte schlicht eine Frage des Geschmacks. Fürs Kochen zählt dagegen eher, ob der Hersteller den Wein dafür vorsieht.
Wenig verrät bei Portwein der Preis allein. Entscheidend ist, wann und wozu Sie die Flasche öffnen. Zum Dessert braucht es andere Eigenschaften als für den ruhigen Abend nach dem Essen.
Sehr alter Tawny lohnt sich nur, wenn Sie ihn pur und mit Ruhe trinken. Erst dann zeigen sich seine vielen Schichten im Glas. Gerade als Digestif spielt er dann durchaus seine Stärke aus. In einer Sauce gehen sie ohnehin unter.
Beim Alkohol unterscheiden sich die Modelle kaum. Fast alle haben 20 %, nur der Rosé kommt auf 19,5 %. Dieser Wert taugt wenig als Kriterium.
Schauen Sie deshalb zuerst auf Sorte und Anlass, dann auf den Preis.

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Auf dem Etikett steht die Reifezeit bei Tawny meist direkt. Hier tauchen sechs, zehn, zwanzig, dreißig und vierzig Jahre auf. Den Ruby gibt es mit vier Jahren, den weißen Port mit drei bis vier.
Junge Tawnys wirken lebendig. Frucht steht im Vordergrund, die Farbe ist noch kräftig. Nach zehn Jahren treten Nüsse, Honig und Feigen deutlicher hervor, so beschreiben es mehrere Hersteller. Manche sprechen auch von Mandeln oder Vanille. Zwanzig Jahre bringen laut den Angaben vor allem getrocknete Früchte und Honig. Für den ältesten Wein der Auswahl, vierzig Jahre gereift, steht sogar Schokolade im Datenblatt.
Älter heißt allerdings nicht automatisch besser.
Mit dem Alter klettert der Preis deutlich. Zehn Jahre alte Tawnys gibt es hier ab etwa 19 Euro, für vierzig Jahre zahlen Sie rund 193 Euro. Diesen Abstand schmecken wohl wenige heraus. Viel Geld für sehr alten Port bringt wenig, wenn er nur einmal im Jahr auf den Tisch kommt.
Ruby und weißer Port leben dagegen von Frische. Beide gehören jung ins Glas und nicht jahrelang in den Keller. Daher spielt ihr Alter beim Kauf kaum eine Rolle, die Aromen sind wichtiger.
Vorn liegt der Graham's Tawny Port 20 Years, Note 1,4. Seine zwanzig Jahre Reife bringen Honig und Trockenfrucht ins Glas, und auch in die Küche darf er laut Hersteller. Billig ist er zwar nicht. Rund 42 Euro bleiben für einen so alten Tawny aber maßvoll.
Dieselbe Note erreicht der Ruby aus demselben Haus, vier Jahre gereift. Kirschig und süß schmeckt er, der Preis liegt bei rund 22 Euro. Als Dessertwein passt er gut. Suchen Sie dagegen Nuss und Honig, werden Sie mit ihm nicht glücklich.
Preiswerter schneidet der Valdouro Tawny 10 Jahre Porto ab, der Preis-Leistungs-Sieger mit Note 1,5 für rund 19 Euro. Zehn Jahre im Fass bekommen Sie dafür. Im Datenblatt steht als Aroma allerdings nur „fruchtig“, und für die Pfanne ist der Wein nicht vorgesehen. Saucen fallen damit weg.
Ob sich der Aufpreis zum Sieger lohnt, hängt davon ab, wie oft Sie Portwein pur trinken.
Am oberen Ende steht der älteste Tawny für rund 193 Euro, mit Note 2,2 und Geschenkbox. Gekocht werden soll mit ihm nicht. Ganz unten liegt der weiße Port für rund 14 Euro und Note 2,3. Vor dem Essen macht er sich gut, schmeckt aber anders als ein klassischer roter Port. Den Rosé mit Note 2,2 sollten Allergiker meiden, denn er ist laut Datenblatt nicht schwefelfrei.

Portwein ist ein beliebtes Mitbringsel. Manche Flaschen sind schon dafür gemacht.
Eine Flasche aus Kristall hat der Royal Oporto Portwein, sie fällt auf jedem Tisch auf. Innen steckt ein Tawny mit zwanzig Jahren Reife, Noten von Mandeln und Rose sowie die Note 1,5. Rund 38 Euro sind für diesen Auftritt fair.
Zum Probieren eignet sich die Graham's Portwein Selection. Sie enthält fünf verschiedene Weine und dient als Aperitif, Digestif oder Dessertwein. Ihre Note liegt bei 1,7, der Preis bei rund 45 Euro. Zur Reifezeit fehlt allerdings jede Angabe, und für den Topf ist das Set nicht vorgesehen. So lässt sich immerhin die eigene Vorliebe zwischen Frucht und Nuss in Ruhe herausfinden.
Teuerste Wahl für Kenner bleibt der Tawny mit vierzig Jahren.
Mit rund 193 Euro und der Note 2,2 ist er aber eher Liebhaberei. Eine Geschenkbox liegt bei. Vorher sollten Sie wissen, ob die beschenkte Person alten Tawny überhaupt mag. Sonst ist ein jüngerer Tawny für einen Bruchteil des Preises die bessere Wahl.

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Viele Fehlkäufe beginnen nicht beim Preis, sondern bei der Erwartung.
Häufig wird auch zu viel auf einmal gekauft. Port trinkt man aus kleinen Gläsern. Wer selten ein Glas einschenkt, kommt mit einer einzigen Flasche lange aus, gerade bei einem Tawny, der geöffnet einige Wochen durchhält. Weniger ist hier mehr.
Stellen Sie eine geöffnete Flasche gut verschlossen an einen kühlen, dunklen Ort. Tawny verträgt Luft besser als junger Ruby, weil er ohnehin lange im Fass mit Sauerstoff in Kontakt war. Junge Sorten trinken Sie besser zügig.
Bleibt die Frage nach Allergien. Nur beim Rosé steht ausdrücklich, dass er für Allergiker nicht geeignet ist. Bei den übrigen Modellen fehlt eine solche Angabe, und Schweigen ist eben keine Entwarnung.
Lesen Sie deshalb das Etikett genau.
Auch in der Küche hat Portwein seinen Platz.
Sieben Weine eignen sich nach Angabe der Hersteller zum Kochen. Darunter finden sich der Sieger, der Ruby mit vier Jahren und der Tawny mit dreißig Jahren. Sechs weitere sollen lieber ins Glas. Das sagt nichts Schlechtes über den Wein. Es zeigt schlicht, wofür der Hersteller ihn gedacht hat.
Ein teurer Tawny im Kochtopf ist unnötig. Beim Einkochen verfliegt vieles von dem, wofür Sie den Aufpreis bezahlt haben.
Der weiße Niepoort Vinhos Dry White eignet sich für um die 14 Euro als Aperitif und zu leichten Speisen. Gekocht werden soll er allerdings nicht. An warmen Abenden ist er eine leichte Alternative zum roten Port.
Geschlossene Flaschen mögen es dunkel und gleichmäßig kühl. Keller oder Schrank fern der Heizung reichen völlig aus. Flaschen mit Korken stellen Sie besser aufrecht hin, weil der kräftige Alkohol den Kork auf Dauer angreift.
Nach dem Öffnen beginnt die Uhr zu laufen.
Luft verträgt ein Tawny relativ gut, denn seine Reife hat er ohnehin im Holzfass unter Kontakt mit Sauerstoff gewonnen. Angebrochen hält er deshalb oft einige Wochen. Voraussetzung sind ein guter Verschluss und ein Platz im Kühlschrank. Schneller bauen Ruby und weißer Port ab. Zuerst verschwindet die frische Frucht, später wirkt der Wein flach und spritig.
Viele stellen eine angebrochene Flasche zurück ins warme Regal und vergessen sie dort. Nach einigen Monaten schmeckt der Wein dann müde, die Aromen sind verflogen. Schreiben Sie deshalb das Datum des Öffnens aufs Etikett.
Zum Servieren genügt ein leicht gekühlter Wein, kalt wie ein Weißwein muss er nicht sein. Gerade bei alten Tawnys bringt starkes Kühlen wenig, weil Honig und Nuss dann kaum noch zu riechen sind. Schenken Sie lieber kleine Mengen ein. Bei 20 % Vol. reicht ein schmales Glas lange.

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Einsteiger greifen oft zum falschen Ende des Regals. Hohe Altersangaben wirken verlockend, sagen aber nichts darüber, ob Ihnen der Stil gefällt. Sinnvoller ist ein Blick auf Aromen und Anlass.
Für Kochende gilt eine eigene Regel. Laut Datenblatt darf der W.&J. Graham's Six Grapes Reserve Port in die Küche, der W.&J. Graham's The Tawny Reserve Port dagegen nicht. Diesen Unterschied sollten Sie kennen. Saucen und geschmortes Fleisch vertragen schlicht einen fruchtigen Ruby besser als einen feinen Alten.
Wer nur gelegentlich ein Glas trinkt, wählt besser einen Tawny, der offen länger durchhält.
Gästen ohne Erfahrung mit Portwein bietet sich ein mittlerer Weg an. Ein Jahrzehnt im Fass gibt schon spürbare Reife, ohne zu überfordern. Anders ein Tawny mit dreißig Jahren. Als erster Kontakt taugt er wenig, weil seine Feinheiten ungeübten Gaumen oft entgehen.
Nicht jeder Portwein ist dunkel und schwer. Zwei Modelle im Feld zeigen die helle Seite dieser Weinart.
Hellgelb kommt der Niepoort Vinhos Dry White ins Glas. Mit rund 14 Euro ist er das günstigste der 13 Modelle. Frische Nüsse und getrocknete Früchte stehen als Aromen im Datenblatt, gedacht ist er als Dessertwein oder Aperitif. Gereift ist er drei bis vier Jahre. Fürs Kochen sieht ihn der Hersteller nicht vor. Seine Note 2,3 bedeutet allerdings den letzten Platz der Liste.
Liebhabern alter Tawnys fehlt bei ihm schlicht die Tiefe.
So heißt weißer Portwein, der trockener ausgebaut ist als die süßen Klassiker. Gemacht wird er aus hellen Trauben, getrunken meist gut gekühlt. In Portugal ist er mit Tonic und Eis ein beliebter Sommerdrink.
Einen anderen Weg geht der Offley Portwein Rosé. Er hat 19,5 % Vol. und damit etwas weniger Alkohol als die übrigen Weine. Zu den Aromen fehlt eine Angabe, was die Einordnung erschwert. Empfohlen wird er für Desserts, preislich liegt er bei rund 19 Euro. Schwefelfrei ist er nach dem Datenblatt nicht.
Beide passen eher zum Sommerabend als zum Kaminfeuer, und wer schwere, süße Portweine gewohnt ist, sollte ihnen ruhig eine Chance auf der Terrasse geben. Kühl serviert, versteht sich.

Preislich reicht das Feld von rund 14 bis 193 Euro. Diese Spanne wirkt riesig, erklärt sich aber fast vollständig über das Alter.
| Preisband | Lagerung laut Hersteller | Noten |
|---|---|---|
| unter 20 Euro | 3 bis 4 oder 10 Jahre, Rosé ohne Angabe | 1,5 bis 2,3 |
| zwischen 20 und 30 Euro | 4, 6 oder 10 Jahre | 1,4 bis 1,7 |
| zwischen 30 und 45 Euro | 10 oder 20 Jahre, Probierset ohne Angabe | 1,4 bis 1,9 |
| rund 80 Euro | 30 Jahre | 1,5 |
| rund 193 Euro | 40 Jahre | 2,2 |
Für unter 20 Euro bietet der günstigste Tawny ein Jahrzehnt Reife und die Note 1,5. Billiger geht es nur mit dem weißen Port, der dafür schwächer abschneidet.
Darüber wird es feiner, aber nicht automatisch besser. Zwischen 30 und 45 Euro finden Sie Tawnys mit zwanzig Jahren und ein Probierset. Sinnvoll ist der Aufpreis vor allem, wenn Sie den Wein pur und in Ruhe trinken. Auch ein Sonderpreis spart kaum etwas, wenn die angebrochene Flasche danach monatelang offen steht.
Ganz oben stehen die Raritäten.
Dreißig Jahre Reife für rund 80 Euro und vierzig Jahre für rund 193 Euro sind Preise für besondere Anlässe. Doch die Note überrascht. Die teuerste Flasche erreicht nur 2,2, viele günstigere liegen vor ihr. Alter allein garantiert eben keine bessere Bewertung.

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Viel Ausrüstung braucht Portwein nicht. Mehr als jede Karaffe bringt allerdings ein passendes Glas.
Ab Werk bringen einige Flaschen schon etwas mit. Zwei Modelle werben mit Korken, einer kommt in einer Geschenkbox. Royal Oporto setzt auf eine Flasche aus Kristall als Blickfang auf dem Tisch. Am Geschmack ändert das alles nichts, für ein Geschenk dagegen zählt es durchaus.
Teures Zubehör ersetzt keinen guten Wein.
Gläser spülen Sie am besten nur mit heißem Wasser. Reste von Spülmittel überdecken die feinen Noten eines alten Tawny schneller, als man denkt, und auch Spülmaschinen hinterlassen gern einen dünnen Film auf dem Glas. Das schadet dem Duft. Polieren Sie danach mit einem fusselfreien Tuch.
Alle 13 Weine im Feld stammen aus Portugal. Zufall ist das nicht, denn der Name Portwein ist an das Douro-Tal gebunden und geschützt. Andere Länder dürfen ähnliche Weine herstellen, aber nicht unter diesem Namen verkaufen.
Haltbar ist ungeöffneter Port erstaunlich lange.
Durch den zugesetzten Branntwein und den Zucker verdirbt er kaum, solange die Flasche dunkel und ruhig steht. Weiter reifen Tawnys in der Flasche allerdings nicht, sie kommen fertig aus dem Fass. Jahrelanges Lagern im eigenen Keller bringt bei ihnen also keinen Gewinn. Korken können über die Jahre zudem austrocknen.
Ein guter Portwein braucht keine Jahre im Keller, sondern einen Anlass, ihn zu öffnen.
Auch das Material verdient einen zweiten Blick. Offley weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Glasflasche erneut nutzen lässt. Geschenkboxen sehen zwar hübsch aus, erzeugen aber zusätzlichen Abfall. Achten Sie auf Zusatzstoffe, finden Sie beim W.&J. Graham's The Tawny Reserve Port den Hinweis, dass er frei davon ist. Andere schweigen dazu. Daraus folgt nicht automatisch, dass sie welche enthalten.
Online ist die Auswahl größer, und Preise lassen sich schnell vergleichen. Gerade bei teuren Flaschen wie dem Tawny mit vierzig Jahren fällt ein Unterschied von ein paar Euro durchaus ins Gewicht. Dort gibt es auch Raritäten. Bewertungen anderer Käufer geben einen ersten Eindruck, ersetzen aber keine eigene Probe.
Der Fachhandel punktet mit Beratung.
Viele Weinhändler öffnen Flaschen zum Probieren oder kennen die Häuser persönlich. Davon profitieren Einsteiger, die noch nicht wissen, ob ihnen Ruby oder Tawny mehr liegt. Allerdings liegen die Preise im Laden oft etwas höher. Im Supermarkt stehen dagegen meist junge Sorten, alte Tawnys fehlen dort oft ganz.
Versendet wird nur an Erwachsene, es gilt eine Altersgrenze. Rechnen Sie also mit einer Kontrolle bei der Übergabe. Hitze schadet dem Wein unterwegs. Ob die Flasche im Hochsommer heil und kühl ankommt, hängt davon ab, wie sorgfältig der Händler verpackt.
Achten Sie online auf die genaue Bezeichnung. Namen wie 10 Years, 20 Years und Reserve stehen für verschiedene Weine, auch wenn die Etiketten ähnlich aussehen. Ärgerlich wäre eine Verwechslung, weil die Preise weit auseinander liegen.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Vorteile
Nachteile
Ja, im Kühlschrank hält eine angebrochene Flasche deutlich länger. Kälte bremst den Sauerstoff, der die Aromen nach und nach abbaut. Besser verkraftet Tawny das Offenstehen als Ruby oder weißer Port. Nehmen Sie die Flasche vor dem Trinken kurz heraus, damit sich der Duft wieder entfalten kann.
Die meisten Portweine in diesem Vergleich haben 20 % Vol. Nur der Rosé liegt mit 19,5 % Vol. knapp darunter. Damit ist Portwein spürbar kräftiger als ein üblicher Tischwein, weil beim Herstellen Branntwein zugesetzt wird. Kleine Gläser und langsames Trinken sind deshalb sinnvoll, gerade nach einem schweren Essen.
Ja, viele Portweine passen gut in Saucen und Desserts. Sieben der 13 Modelle sind ausdrücklich als zum Kochen geeignet ausgewiesen. Teure Altersstufen in die Pfanne zu geben, ist unnötig, denn ihre feinen Noten verkochen ohnehin. Fruchtige junge Sorten bringen am Herd mehr und kosten deutlich weniger.
Ruby ist jung und fruchtig, Tawny hat länger im Holzfass gelegen und schmeckt nussiger. Dunkelrot leuchtend zeigt Ruby Noten von Kirsche und Pflaume. Im Lauf der Zeit wird Tawny orange bis bräunlich und bringt Honig und Mandeln mit. Welche Art besser gefällt, entscheidet allein Ihr Gaumen. Beide haben ihre Liebhaber.
Nein, Tawny müssen Sie in der Regel nicht dekantieren. Er reift im Fass und wird gefiltert abgefüllt, deshalb bildet sich kaum Bodensatz. Eine Karaffe sieht zwar festlich aus, für den Geschmack bringt sie hier nichts. Anders kann es bei ungefiltertem Ruby aussehen, der Depot ansetzt.
Nein, das Nachreifen im Keller funktioniert nicht bei Tawny, denn er kommt trinkfertig in die Flasche. Ungeöffnet hält er sich zwar sehr lange, gewinnt aber nichts hinzu. Anders liegt der Fall bei Vintage Port, der für lange Lagerung gedacht ist. Unter den 13 Modellen hier findet sich allerdings keiner davon.
Am sichersten schenken Sie einen gereiften Tawny mit Altersangabe. Bewertet ist der Graham's Tawny Port 20 Years mit Note 1,4, er kostet rund 42 Euro. Mehr Geld bringt beim 40 Jahre alten Graham's eine Geschenkbox mit sich. Dafür zahlen Sie rund 193 Euro und erhalten nur Note 2,2.
Leiden Sie unter einer Allergie gegen Schwefel, ist Portwein meist keine gute Wahl. Ausdrücklich nicht schwefelfrei ist laut Datenblatt der Offley Portwein Rosé. Zu den anderen Modellen fehlt diese Angabe. Lesen Sie im Zweifel das Etikett genau oder fragen Sie beim Hersteller nach, bevor Sie kaufen.
Weißen Portwein trinken Sie gut gekühlt als Aperitif. Pur im kleinen Glas schmeckt er nussig und frisch. Gemischt wird er in Portugal gern mit Tonic und Eis, gerade an warmen Tagen. Alten Tawnys bringt diese Mischung nichts, ihre feinen Noten gehen darin unter. Diese Sorte bleibt lieber pur.
An der Spitze steht der Graham's Tawny Port 20 Years mit Note 1,4. Zwanzig Jahre im Fass geben ihm Honig und getrocknete Früchte. Vor dem Essen passt er, und laut Hersteller darf er sogar an den Herd. Kein Schnäppchen sind seine rund 42 Euro, für diese Reife aber ein fairer Preis.
Preis und Leistung verbindet der Valdouro Tawny 10 Jahre Porto am besten. Etwa 19 Euro kostet er, dafür gibt es ein Jahrzehnt Reife und Note 1,5, nur eine Zehntelnote hinter dem Sieger. Kochen sollten Sie mit ihm allerdings nicht, und als Aroma steht lediglich „fruchtig“ im Datenblatt. Genaueres zum Geschmack erfahren Sie vorab also kaum.
Einsteiger und Gastgeber greifen am besten zum günstigen Zehnjährigen. Genießer, die pur trinken, sind mit dem 20 Jahre alten Graham's gut bedient. Fürs Kochen reicht ein junger Ruby. Süß und fruchtig mögen Sie es? Dann führt der Weg ohnehin zuerst zu den Ruby-Sorten.
Den ganz alten Tawny zu kaufen, lohnt sich nur zu besonderen Anlässen, denn die Note steigt mit dem Preis nicht mit.
Für diesen Portwein-Vergleich haben wir 13 Modelle anhand von 10 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 129 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 5.650 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 15 Händlerangebote, beantwortet 9 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 21.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
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Unsere Redaktion vergleicht jeden Portwein nach Ausstattung, Preis und Herstellerangaben — im Alltag entscheidet aber Ihre Erfahrung. Sagen Sie uns in dieser Umfrage, welcher Portwein aus dem Vergleich Ihrer Meinung nach der beste ist. Das Ergebnis sehen Sie sofort als Statistik, und es fließt in die nächste Überarbeitung dieses Tests ein.
Eine Stimme je Gerät. Die Umfrage ist ein Meinungsbild der Leser und ersetzt keine Messung — unsere Redaktionsnote entsteht unabhängig davon.
Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Graham’s Tawny Port 20 Years | Graham's | 1,4Sehr gut | 46,90 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Niepoort Vinhos Dry White | Niepoort | 2,3Gut | 13,50 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. W.&J. Graham’s Six Grapes Reserve Port | Graham's | 1,4Sehr gut | 21,95 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Royal Oporto Portwein | Royal Oporto | 1,5Sehr gut | 39,85 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. W.&J. Graham’s The Tawny Reserve Port | Graham's | 1,5Sehr gut | 21,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Graham’s Tawny Port 10 Years | Graham's | 1,5Sehr gut | 31,45 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Valdouro Tawny 10 Jahre Porto | Valdouro | 1,5Sehr gut | 18,99 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Portwein-Vergleichs fließen ein:
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Notenskala, Gewichtung und Siegerregeln: So bewerten wir