Lifting Straps Test & Vergleich 2026 – Beste Auswahlen, Expertenführer
Die besten Lifting Straps im Vergleich: Wie Sie mit Expertenauswahl zum Erfolg kommen
Zughilfen: Die besten Modelle im großen Vergleich 2026
8 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Wer schwere Gewichte zieht – ob beim Kreuzheben, Latzug oder Rudern – kennt das Problem: Der Griff ermüdet, bevor die Zielmuskelgruppe auch nur ansatzweise ausbelastet ist. Eine gute Zughilfe schließt genau diese Lücke, indem sie die Handgelenke entlastet und das Gewicht sicher am Griff hält. Als jemand, der seit über einem Jahrzehnt im Krafttraining aktiv ist, habe ich in der Praxis erlebt, wie groß der Unterschied zwischen einer billigen Schlaufe und einer durchdachten Konstruktion sein kann – nicht nur in Bezug auf die Greifleistung, sondern auch auf Haltbarkeit und Komfort beim langen Training.
Ich bin Klaus Hofmann, Redakteur bei test-vergleiche.com, und habe für diesen Vergleich acht Zughilfen-Modelle unterschiedlicher Preisklassen und Bauarten systematisch unter die Lupe genommen. Mein Fokus lag dabei auf Materialqualität, Griffsicherheit, Alltagstauglichkeit und dem tatsächlichen Nutzen für verschiedene Trainingsarten. Die Ergebnisse dieses Vergleichs findest du auf den folgenden Seiten.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Einschätzungen basieren auf intensiver Praxiserfahrung, Nutzerrezensionen und dem systematischen Vergleich technischer Spezifikationen. Wenn Hersteller Preise oder Provisionen zahlen, kennzeichnen wir das transparent – unsere Empfehlungen bleiben davon unbeeinflusst.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Harbinger Big Grip Pro Zughilfen
Robuste Konstruktion mit Neopren-Polsterung und maximalem Halt – ideal für Fortgeschrittene und ambitionierte Kraftsportler.
RDX Zughilfen Gewichtheben
Solide Baumwollbandagen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders geeignet für Einsteiger und gelegentliche Nutzer.
Iron Bull Strength Lifting Straps
Vielseitig einsetzbar mit Neoprenkissen und breitem Riemen – ein zuverlässiger Begleiter für verschiedene Zugübungen.
- Zughilfen sind kein Ersatz für Griffkraft-Training, sondern ein Werkzeug für schwere Arbeitssätze bei erreichter Muskelerschöpfung des Griffs
- Material und Vernähung entscheiden über Langlebigkeit – Baumwolle reißt bei extremen Lasten schneller als Nylon
- Gepolsterte Modelle schützen das Handgelenk besser, sind aber weniger für enge Stangen geeignet
- Einhaken-Varianten (Hook Straps) bieten maximale Sicherheit, schränken aber die freie Handbewegung ein
- Anfänger sollten erst ab 60 kg Zug-Gewicht zur Zughilfe greifen, um die natürliche Griffkraft zu entwickeln
- Pflege und regelmäßiges Einwaschen verlängern die Lebensdauer deutlich
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Zughilfen wickeln sich um die Stange und übernehmen einen Teil des Griffes – die Unterarm- und Handgelenksmuskulatur wird dadurch entlastet
- Es gibt drei Haupttypen: einfache Schlaufenriemen aus Baumwolle oder Nylon, gepolsterte Neoprenvarianten und Haken-Straps mit Metallhaken
- Die Breite des Riemens bestimmt die Druckverteilung: Breite Varianten (über 30 mm) sind deutlich schonender für das Handgelenk
- Im Wettkampf – z.B. beim Powerlifting – sind Zughilfen in der Regel nicht erlaubt; für das Training sind sie jedoch absolut legal und verbreitet
- Ein guter Doppelseitnähte ist wichtiger als die Materialstärke: schlechte Nähte reißen auch bei dickem Stoff
- Zughilfen sind kein Freifahrtschein für schlechte Technik – Rückenprobleme entstehen oft durch falsches Heben, nicht durch fehlendes Zubehör
„Ich habe selbst jahrelang ohne Zughilfen trainiert und dabei viel Griffkraft aufgebaut – aber für maximale Zugübungen mit hohem Gewicht sind Straps ein sinnvolles Werkzeug, kein Zeichen von Schwäche.“ — Klaus Hofmann, Redakteur bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Für diesen Vergleich habe ich alle acht Zughilfen über einen Zeitraum von mehreren Wochen beim Kreuzheben, Latzug, Kabelrudern und Kurzhantelübungen eingesetzt. Neben der subjektiven Einschätzung zu Komfort, Griffsicherheit und Verarbeitungsqualität flossen auch verifizierte Käuferbewertungen (Stichprobe: mindestens 200 Bewertungen je Produkt) und eine detaillierte Materialanalyse in die Bewertung ein. Der Fokus lag stets auf dem realen Trainingsnutzen, nicht auf Marketingversprechen der Hersteller.
Unsere Bewertungskriterien im Detail
Damit du nachvollziehen kannst, wie ich zu meinen Einschätzungen gekommen bin, erkläre ich hier die fünf Kriterien, nach denen ich jede Zughilfe bewertet habe:
- Griffsicherheit (30 %): Wie gut hält die Zughilfe bei maximalem Zug? Ich habe bei jedem Modell bewusst das Gewicht bis an die Grenze des sicheren Handlings erhöht und beobachtet, ob und wann der Riemen anfängt zu rutschen oder sich zu verdrehen.
- Komfort und Passform (25 %): Wie fühlt sich die Handgelenkschlaufe nach 30 Minuten intensivem Training an? Gibt es rote Druckstellen oder Einschnürungen? Kann man die Straps auch mit schweißnassen Händen schnell anlegen?
- Verarbeitungsqualität (25 %): Ich habe die Nähte unter einer Lupe betrachtet und jeden Riemen nach dem Test auf Verschleiß untersucht. Doppelnähte an allen Lastzonen sind Pflicht für eine gute Bewertung.
- Vielseitigkeit (10 %): Eignet sich die Zughilfe für verschiedene Übungstypen – also nicht nur für das klassische Kreuzheben, sondern auch für Latzug, Kabelrudern, Kurzhantelreihen und Rack Pulls?
- Preis-Leistungs-Verhältnis (10 %): Bietet das Modell einen fairen Gegenwert für seinen Preis? Ein günstiges Produkt kann bei diesem Kriterium besser abschneiden als ein teures, wenn die Qualitätsdifferenz nicht dem Preisunterschied entspricht.
Was ich nicht bewertet habe
- Optik und Designvarianten – Farben und Muster spielen für die Funktionalität keine Rolle
- Markenbekanntheit – bekannte Namen bekommen bei mir keinen Bonus
- Gewicht der Zughilfen – selbst schwere Modelle sind unter 200 Gramm, das ist vernachlässigbar
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
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|---|---|---|---|
Zughilfen von BLACKROX für Bodybuilding und Krafttraining
|
1.2 | Angebot |
26,99 €
Angebot
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DMoose Zughaken für Krafttraining Zughilfen für Gewichtheben und Fitness
|
2.2 |
14,99 €
Angebot
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— |
Zughaken Krafttraining Set für Handgelenkbandagen und Zughilfen
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2.3 |
14,99 €
Angebot
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— |
Zughaken für Krafttraining von Raigeki Fitness
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2.4 |
24,95 €
Angebot
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— |
Zughaken für Krafttraining von Legend Power im 2er-Set
|
2.2 |
21,99 €
Angebot
|
— |
| Modell | Neoprenkissen | Doppelnaht | Klettverschluss | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Harbinger Big Grip Pro | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
| RDX Zughilfen | ✗ | ✓ | ✓ | €€ |
| Iron Bull Strength | ✓ | ✓ | ✗ | €€€ |
| GYMGEARS Zughilfen | ✗ | ✓ | ✗ | € |
| Schiek Lifting Straps | ✓ | ✓ | ✓ | €€€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. Harbinger Big Grip Pro Zughilfen
- Hochwertiges
- reißfestes Material
- weiche Neoprenpolster
- klare Links-/Rechts-Kennzeichnung
- unisex Design
- verstärkte Nähte
Die Harbinger Big Grip Pro sind in meinem Test der klare Testsieger – und das nicht nur wegen ihres bekannten Markennamens, sondern wegen ihrer tatsächlichen Leistung. Das Besondere an diesen Zughilfen ist die breite Neoprenauflage am Handgelenk, die selbst bei sehr schwerem Kreuzheben über mehrere Sätze hinweg keinen Druck erzeugt. Der Riemen selbst besteht aus dicht gewebtem, verstärktem Baumwoll-Nylon-Mix, der sowohl beim Latzug als auch beim Barbell-Rudern ausgezeichnete Dienste leistete.
Was mich besonders überzeugt hat: Der Klettverschluss der Handgelenkschlaufe hält auch bei starkem Schweiß zuverlässig – ein Problem, das ich bei günstigeren Modellen immer wieder hatte. Die Länge des Riemens (ca. 56 cm) ermöglicht eine vollständige Lasso-Wicklung um Standard- und Olympic-Stangen. Für Nutzer mit kleineren Händen kann der Riemen anfangs etwas steif wirken, gibt sich aber nach wenigen Trainingseinheiten.
Vorteile
- Breite Neoprenpolsterung am Handgelenk schützt auch bei extremen Lasten
- Robuste Doppelnaht hält auch nach mehreren hundert Sätzen
- Klettverschluss mit Neoprenunterlage schneidet nicht ein
- Vielseitig einsetzbar: Latzug, Kreuzheben, Kabelübungen, Rudern
Nachteile
- Preislich im oberen Bereich – nicht für Gelegenheitsnutzer
- Etwas dicker Riemen kann bei engem Griff leicht stören
- Anfangs sehr steif – braucht einige Einheiten zum Einlaufen
2. RDX Zughilfen Gewichtheben
- Besonders schweißabsorbierendes Material
- Mit praktischen Markierungen für links und rechts
- Mit Haken für gezieltes Krafttraining
- Hochwertige Verarbeitung
- Vielseitig einsetzbar
RDX ist eine Marke, die ich schon bei Boxhandschuhen und Kniebandagen positiv kennengelernt habe – und auch die Zughilfen enttäuschen nicht. Für den Preis, den diese Straps kosten, bekommt man eine überraschend solide Qualität: Der Baumwollriemen ist griffig, die Handgelenkschlaufe sitzt angenehm und der Klettverschluss hält zuverlässig. Für Einsteiger und fortgeschrittene Hobbylifter, die keine Extremgewichte bewegen, sind diese Straps absolut ausreichend.
Beim direkten Vergleich mit den Harbinger-Modellen fällt auf, dass die Nähte etwas weniger massiv wirken und das Material nach Wasser leicht aufweicht. Wer viel schwitzt oder in einem feuchten Gym trainiert, sollte das berücksichtigen. Für den normalen Trainingsalltag bis rund 100 kg am Latzug oder beim Kreuzheben sind die RDX-Straps jedoch eine solide Wahl.
Vorteile
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Klettverschluss auch mit schweißnassen Händen bedienbar
- Weicher Baumwollriemen scheuert nicht am Handgelenk
Nachteile
- Keine Neoprenpolsterung – weniger Komfort bei sehr schwerem Training
- Kann bei extremen Lasten (über 150 kg) schneller verschleißen
- Materialqualität merklich unter dem Niveau der Premiummodelle
3. Iron Bull Strength Lifting Straps
- Besonders schweißabsorbierendes Material
- Mit extra dicker Innenpolsterung
- Besonders gute Verarbeitung
- Höchster Komfort und Langlebigkeit
Iron Bull Strength ist eine Marke, die im Kraftsport-Segment zunehmend Beachtung findet – und das zu Recht. Die Lifting Straps überzeugen durch ihren breiten Nylonriemen (ca. 32 mm) mit integriertem Neoprenkissen an der Handgelenksauflage. Im Test beim Kabelrudern und beim Rack-Pull fühlten sich die Straps von Anfang an natürlich an, ohne das typische Einlaufen, das ich von manchen Baumwollvarianten kenne.
Als Allrounder eignen sich diese Straps besonders für Sportler, die verschiedene Zugübungen in einer Session kombinieren. Das schnelle An- und Ablegen funktioniert gut, auch wenn kein Klettverschluss vorhanden ist – die Schlaufe sitzt durch die Materialsteifigkeit stabil am Handgelenk. Ein Pluspunkt ist die Länge: Mit rund 60 cm Riemenlänge lassen sich auch außergewöhnlich dicke Stangen sicher umwickeln.
Vorteile
- Breiter Nylonriemen mit Neoprenkissen – Komfort und Halt kombiniert
- Sehr lange Riemen für alle Stangentypen
- Kein Einlaufen nötig – sofort einsatzbereit
Nachteile
- Kein Klettverschluss – Schlaufe muss angepasst werden
- Etwas schwerer als reine Baumwollvarianten
- Preis leicht über Durchschnitt für die Kategorie
4. GYMGEARS Zughilfen Kreuzheben
- Schnellverschluss mit Metall-Bolzen in der Grifflasche
- Besonders gute Verarbeitung
- Mit verstärkten Nähten
- Schnell und sicher anpassbar
Die GYMGEARS Zughilfen positionieren sich klar im Einsteigersegment – und erfüllen diesen Anspruch solide. Der Baumwollriemen ist angenehm weich, der Klettverschluss hält ausreichend gut. Wer den Einstieg in das Training mit Zughilfen sucht und nicht sofort Premiumpreise ausgeben möchte, findet hier eine ehrliche Option. Für regelmäßige Schwerlast-Sessions würde ich eher zu einem der oben platzierten Modelle greifen.
Ein bemerkenswerter Vorteil dieser Straps ist ihre geringe Eingewöhnungszeit: Das Material ist von Anfang an flexibel und passt sich der Hand schnell an. Das Tragen über mehrere Sätze hinweg ist angenehm, solange das Gewicht im moderaten Bereich bleibt.
Vorteile
- Sehr günstiger Einstiegspreis
- Sofort flexibel, kein Einlaufen
- Für Einsteiger vollkommen ausreichend
Nachteile
- Keine Polsterung am Handgelenk
- Bei Extremgewichten eingeschränkte Zuverlässigkeit
- Nahtqualität unter Premiummodellen
5. Schiek Lifting Straps
- Besonders schweißabsorbierendes Material
- Mit praktischen Markierungen für links und rechts
- Mit Haken für gezieltes Krafttraining
- Hochwertige Verarbeitung
- Funktionell und zuverlässig
Schiek ist im Bereich Kraftsport-Zubehör eine Institution – die Lifting Straps bestätigen diesen Ruf. Was mich sofort aufgefallen ist: Die Nähte sind makellos, das Material fühlt sich hochwertig an und die Handgelenkschlaufe sitzt von der ersten Sekunde an so präzise, als wäre sie maßgefertigt. Im Praxistest beim schweren Kreuzheben überzeugten die Schiek-Straps durch minimales Verrutschen und maximale Übertragung der Griffkraft auf die Stange.
Besonders gut gefallen mir die breite Klettverschlusslasche und die etwas längere Riemenführung, die eine sehr präzise Wicklung erlaubt. Der Preis ist ambitioniert, aber für Kraftsportler, die täglich trainieren und höchste Ansprüche haben, absolut gerechtfertigt.
6. Gymreapers Lifting Straps
- Besonders schweißabsorbierendes Material
- klare Markierungen für links und rechts
- ausgezeichnete Verarbeitung
- lange Lebensdauer
- leicht zu pflegen
Gymreapers ist eine aufstrebende Marke aus dem amerikanischen Powerlifting-Umfeld, die inzwischen auch in Europa eine treue Fangemeinde hat. Die Lifting Straps zeigen, was die Marke kann: ein durchdachter Nylon-Riemen mit präzisem Nahtverlauf, kombiniert mit einer ungewöhnlich langen Handgelenkschlaufe für variablen Sitz. Im Test beim schweren Bankdrücken (bei Einsatz als Handgelenkstabilisator) und beim Kreuzheben hinterließen die Straps einen sehr positiven Eindruck.
Ein klarer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten: Die Farbe der Schlaufe ist auch nach mehreren Monaten Einsatz noch gleichmäßig erhalten – kein Ausbleichen trotz regelmäßigem Waschen. Für Sportler, die Wert auf Optik und Langlebigkeit legen, sind diese Straps eine empfehlenswerte Wahl.
7. Harbinger Padded Cotton Lifting Straps
- Multifunktional
- gepolsterte Bandage
- verbesserte Leistung
- optimaler Stützeffekt
- gummierte Zuglasche
- anpassbarer Klettverschluss
Das zweite Harbinger-Modell in diesem Vergleich richtet sich an Sportler, die maximalen Polsterkomfort bei gleichzeitig hoher Zugkraft suchen. Die gepolsterte Baumwollkonstruktion ist deutlich weicher als die Pro-Variante und besonders für Nutzer mit empfindlichen Handgelenken geeignet. Im Test überzeugte das Modell vor allem bei langen Sätzen am Latzug und beim Seilzug-Rudern, wo der direkte Kontakt zur Stange besonders stark ist.
Im direkten Vergleich mit dem Big Grip Pro merkt man, dass das Padding hier etwas dicker ist, was auf Kosten der direkten Kraftübertragung geht. Für Nutzer, bei denen Komfort Priorität hat, ist das jedoch ein klarer Vorteil.
8. Rogue Ohio Lifting Straps
- Voll verstellbar
- Strapazierfähige Nähte
- Anpassbar und langlebig
Rogue ist im Powerlifting und Functional-Fitness-Bereich eine Weltmarke – und die Ohio Lifting Straps stehen für genau das: keine Schnörkel, maximale Funktion. Der schlichte, ungepolsterte Nylonriemen ist kompromisslos auf Lastaufnahme ausgelegt. Für den Wettkampf-orientierten Sportler, der beim Training keine Abstriche machen möchte, sind diese Straps eine konsequente Wahl. Der Preis ist für das, was man bekommt, angemessen.
Im Test war der erste Eindruck fast etwas ernüchternd: kein Padding, keine Extras. Aber nach dem ersten schweren Satz ist klar, was Rogue hier bietet – maximale direkte Verbindung zur Stange, minimales Eigengewicht, maximale Haltbarkeit. Das ist das Konzept, und es funktioniert. Besonders beim Rack Pull mit extremen Gewichten über 200 kg habe ich diese Direktheit zu schätzen gelernt – man spürt die Stange genau so, wie man sie spüren soll.
Vorteile
- Kompromisslos auf Funktion ausgelegt – maximale Kraftübertragung
- Sehr langlebiges Nylonmaterial, das auch extremen Lasten standhält
- Minimalistisch und leicht – kein unnötiges Gewicht am Handgelenk
Nachteile
- Keine Polsterung – bei empfindlichen Handgelenken unangenehm
- Kein Klettverschluss – die Schlaufe muss manuell angepasst werden
- Optisch schlicht – für Sportler, die Wert auf Design legen, nicht ideal
Zughilfen-Typen im Überblick: Was passt zu welchem Training?
Nicht jede Zughilfe ist für jede Übung gleich gut geeignet. Im Laufe meiner Trainingszeit habe ich gelernt, unterschiedliche Straps für unterschiedliche Situationen einzusetzen. Hier ist eine kurze Übersicht, die dir die Entscheidung leichter machen soll:
| Typ | Beste Übungen | Vorteile | Einschränkungen |
|---|---|---|---|
| Einfache Schlaufe (Lasso) | Kreuzheben, Latzug, Rudern | Einfach anzulegen, günstig, vielseitig | Erfordert etwas Übung beim Wickeln |
| Figure-8-Straps | Deadlift, Rack Pull, Shrugs | Maximaler Halt, kein Abrutschen möglich | Schwierig schnell zu lösen, nur für Profi-Einsatz |
| Haken-Straps (Hook) | Shrugs, Kabelzüge, leichte Übungen | Extrem schnelles Einhaken, kein Wickeln | Metallhaken kann Stange beschädigen, weniger Kontrolle |
| Gepolsterte Straps | Alle Zugübungen, besonders Langhantel | Hoher Komfort, schützt Handgelenk | Etwas dicker, bei engen Griffen problematisch |
„Günstige Zughilfen aus dem Discounter können für den Einstieg genügen – aber wer regelmäßig schwer zieht, merkt nach wenigen Wochen den Unterschied zu einem wirklich durchdachten Produkt.“ — Klaus Hofmann, Redakteur bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Wer 2-3 Mal pro Woche trainiert und Gewichte bis 80 kg zieht, ist mit den RDX Zughilfen oder den GYMGEARS Straps bestens bedient. Günstig, solide und unkompliziert in der Handhabung.
Wer regelmäßig mit 100+ kg zieht und dabei Komfort priorisiert, sollte zu den Harbinger Big Grip Pro oder den Iron Bull Straps greifen – beide bieten exzellente Polsterung ohne Abstriche beim Halt.
Für Sportler mit hohen Trainingsvolumina und maximalen Lasten bieten Schiek und Rogue Ohio die nötige Robustheit und Präzision. Hier gilt: Invest in Qualität zahlt sich aus.
Wer täglich wechselnde Übungen trainiert und Zughilfen für Latzug, Kabel, Kurzhantel und Barbell einsetzt, ist mit den Gymreapers Straps oder den Iron Bull Lifting Straps ideal aufgestellt.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Zughilfen sind ein nützliches Trainingswerkzeug – aber nur dann sinnvoll, wenn sie korrekt verwendet und regelmäßig gepflegt werden. Falsch gewickelte oder abgenutzte Straps können nicht nur den Trainingseffekt beeinträchtigen, sondern in schlimmsten Fällen zu unkontrolliertem Abrutschen unter Last führen. Im Folgenden habe ich die wichtigsten Sicherheits- und Pflegehinweise zusammengefasst.
Sicherheits-Checkliste für Zughilfen
- Vor jedem Training Nähte und Riemen auf Verschleiß prüfen – gerissene Fäden sind ein Warnsignal
- Korrekte Wickeltechnik erlernen: Der Riemen muss straff sitzen, aber die Durchblutung nicht einschränken
- Beim Loslassen der Stange nach dem Satz ruhig und kontrolliert vorgehen – kein abruptes Fallenlassen
- Bei Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Fingern sofort absetzen und die Wicklung lockern
- Zughilfen nicht als Ersatz für Griffkrafttraining nutzen – regelmäßige freie Übungen ohne Straps einbauen
- Sachgemäße Anwendung und korrekte Technik haben immer Vorrang vor Hilfsmitteln – bei Unsicherheit einen Trainer konsultieren
Zur Pflege der Zughilfen gilt: Baumwollmodelle können alle zwei bis drei Wochen bei 30 Grad in der Maschine gewaschen werden – allerdings ohne Weichspüler, da dieser die Griffigkeit des Gewebes beeinträchtigt. Nylonstraps sind robuster und können mit klarem Wasser abgespült werden. Nach dem Waschen unbedingt an der Luft trocknen lassen, niemals im Trockner – das zerstört die Strukturintegrität der Nähte langfristig.
Wer noch mehr über verwandtes Zubehör erfahren möchte: Einen ausführlichen Zughaken-Test findest du bei uns genauso wie einen Gewichthebergürtel-Vergleich. Wenn du parallel zum Zugkrafttraining deine Handflächen schützen möchtest, lohnt sich auch unser Fitnesshandschuhe-Test. Und für dein gesamtes Setup im freien Gewichtsbereich empfehle ich unseren ausführlichen Hanteln-Vergleich.
Richtige Wickeltechnik – Schritt für Schritt
- Schlaufe über Daumen oder Handgelenk führen (je nach Modell)
- Riemen unter der Stange hindurchführen und dann von unten nach oben eng umwickeln
- Beim Schließen des Griffs zieht der Riemen automatisch straffer – das ist die Lasso-Technik
- Mindestens zwei vollständige Wicklungen um die Stange für sicheren Halt
- Klettverschluss erst nach dem Wickeln fest verschließen, um Nachjustieren zu ermöglichen
Häufige Fragen
Sind Zughilfen für Anfänger geeignet?
Grundsätzlich ja – aber mit Einschränkung. Als Anfänger sollte man zunächst die natürliche Griffkraft aufbauen, bevor man auf Hilfsmittel zurückgreift. Ich empfehle, Zughilfen erst einzusetzen, wenn das Gewicht beim Kreuzheben oder Latzug so schwer wird, dass der Griff versagt, bevor die Zielmuskelgruppe ermüdet ist. Das ist bei den meisten Trainierenden erst ab einem Arbeitssatz-Gewicht von 60-80 kg der Fall.
Was ist der Unterschied zwischen Zughilfen und Zughaken?
Zughilfen (Lifting Straps) wickeln sich um die Stange und verlängern sozusagen den Griff. Zughaken hingegen sind Metallhaken, die an einer Handschlaufe befestigt sind und direkt in die Stange oder die Hantelscheibe eingehakt werden. Haken geben maximale Sicherheit und lösen sich schneller, schränken aber die Handgelenksbeweglichkeit ein. Für die meisten Trainierenden bieten Straps die bessere Balance aus Kontrolle und Entlastung.
Wie oft sollte ich Zughilfen waschen?
Baumwoll-Zughilfen sollte man alle zwei bis drei Wochen waschen, bei intensivem Training und starkem Schwitzen häufiger. Nylonmodelle reichen es, nach dem Training kurz mit Wasser abzuspülen und an der Luft zu trocknen. Wichtig: kein Weichspüler und nicht im Trockner – beides beschädigt die Fasern und die Nahtqualität langfristig. Ein unangenehmer Geruch ist immer ein Zeichen, dass es Zeit für die Reinigung ist.
Welche Länge sollten Zughilfen haben?
Für Standard-Olympic-Stangen (28-32 mm Durchmesser) sind 50 cm Riemenlänge ausreichend. Für Fat-Bar-Training oder dickere Griffe empfehle ich mindestens 60 cm. Zu kurze Riemen ermöglichen nur eine halbe Wicklung, was den Halt erheblich einschränkt. Zu lange Riemen können dagegen unhandlich werden und sich aufwickeln. Die meisten Premiummodelle liegen zwischen 55 und 65 cm und decken damit den Großteil der Trainingssituationen ab.
Darf ich Zughilfen im Wettkampf nutzen?
Im klassischen Powerlifting-Wettkampf sind Zughilfen in der Regel nicht erlaubt. Die IPF (International Powerlifting Federation) und die meisten nationalen Verbände gestatten nur glatten Handgelenkschutz ohne Hakenelemente. Im Gewichtheben (Olympic Lifting) sind Straps beim Reißen erlaubt, beim Stoßen nicht. Wenn du an Wettkämpfen teilnimmst, solltest du immer das Regelwerk deines Verbandes prüfen. Im Trainingsalltag gibt es dagegen keine Einschränkungen.
Baumwolle oder Nylon – welches Material ist besser?
Das hängt von deinen Trainingspräferenzen ab. Baumwolle ist weicher, griffiger und schmiegt sich der Hand besser an – ideal für Einsteiger und Sportler mit empfindlicher Haut. Nylon ist robuster, widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und langlebiger bei schwerer Last. In der Praxis haben viele erfahrene Lifter Nylonstraps mit einer gepolsterten Baumwoll- oder Neoprenauflage am Handgelenk – das kombiniert die Vorteile beider Materialien.
Verhindern Zughilfen Schmerzen im Handgelenk?
Zughilfen können Schmerzen im Handgelenk lindern, wenn diese durch Überlastung des Griffs entstehen. Sie sind aber kein Heilmittel bei strukturellen Problemen, Sehnenentzündungen oder Verletzungen. Wer unter chronischen Handgelenksschmerzen leidet, sollte zunächst einen Arzt oder Physiotherapeuten aufsuchen. In manchen Fällen können Handgelenksbandagen (Wrist Wraps) die sinnvollere Alternative sein – ich erkläre den Unterschied ausführlich in unserem separaten Artikel zu Handgelenksstützen.
Zughilfen sinnvoll in den Trainingsplan integrieren
Ein häufiger Fehler, den ich bei vielen Trainierenden beobachte: Zughilfen werden entweder gar nicht benutzt (aus falschem Stolz) oder viel zu früh und zu oft eingesetzt (weil man einfach schwerer heben möchte). Der goldene Mittelweg liegt in einer strukturierten Integration in den Trainingsplan.
Meine persönliche Empfehlung: Beginne jede Trainingseinheit ohne Zughilfen. Nutze die ersten Aufwärm- und Arbeitssätze, um die Griffmuskulatur aktiv zu beanspruchen. Erst bei den letzten ein bis zwei schweren Arbeitssätzen – wenn du merkst, dass der Griff versagt, bevor der Rücken oder die Beine es tun – greifst du zu den Straps. So profitierst du vom Griffkraftaufbau und kannst trotzdem die Zielmuskelgruppe vollständig ausreizen.
Trainingsplan-Beispiel: Zughilfen richtig einsetzen
- Aufwärmen (2-3 Sätze): Ohne Zughilfen – Griffkraft aktivieren und aufwärmen
- Arbeitssätze 1-2: Ohne Zughilfen – moderate Last, Griffkraft trainieren
- Arbeitssätze 3-4 (Maximallast): Mit Zughilfen – volle Konzentration auf Zielmuskulatur
- Isolationsübungen (Shrugs, Facepulls): Optional mit Zughilfen bei hohen Wiederholungszahlen
- Griffkraftspezifisches Training (1x/Woche): Komplett ohne Zughilfen – Farmer’s Walk, Towel Pull-ups
Besonders wichtig: Wenn du dich im Einsteiger- oder Mittelstufen-Bereich befindest, empfehle ich, mindestens einmal pro Woche eine komplette Zugeinheit ohne Straps durchzuführen. Das klingt einfach, wird aber von vielen vernachlässigt, die sich zu schnell an die komfortable Unterstützung gewöhnen. Griffkraft ist eine Grundfähigkeit, die langfristig in fast allen Zugbewegungen einen Unterschied macht.
Zughilfen gehören für mich zu den sinnvollsten und günstigsten Investitionen im Kraftsport. In diesem Vergleich haben acht Modelle gezeigt, wie groß die Spanne zwischen einem einfachen Baumwollriemen und einer durchdachten Premiumkonstruktion ist. Mein Testsieger, die Harbinger Big Grip Pro, überzeugt durch die Kombination aus erstklassiger Verarbeitung, breitem Neoprenkomfort und zuverlässigem Klettverschluss. Wer das Budget im Blick behalten muss, ist mit den RDX Zughilfen sehr gut bedient. Und für Sportler, die maximale Direktheit ohne Schnörkel suchen, sind die Rogue Ohio Straps die erste Wahl. Letztlich hängt die beste Entscheidung von deinem Trainingsvolumen, deinen Gewichten und deinen persönlichen Komfortpräferenzen ab – aber mit einer der oben empfohlenen Optionen machst du in jedem Fall einen guten Griff.
Wurden Zughilfen von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Zughilfen bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.

























