
Maille Dijon-Senf OriginalNote 1,5
Liefert viel Eiweiß und nach Dijon-Rezeptur.
- eignet sich zum Kochen
- 200 ml Inhalt
Letzte Aktualisierung:
Senf Vergleich 2026: 14 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Senf kaufe den besten
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|---|---|
Senfart | |
| Senfart | mittelscharfer Senf |
Senfmenge in l | |
| Senfmenge in l | 100 x 17 ml 8,82 € pro l |
Packungsart | |
| Packungsart | Portionsbeutel praktisch |
Zusätzliche Inhalte | |
| Zusätzliche Inhalte | • keine |
Eiweß je l | |
| Eiweß je l | 5 g |
Kohlenhydrate je 100 ml davon Zucker | |
| Kohlenhydrate je 100 ml davon Zucker | 4,2 g 3 g |
Salz je 100 g | |
| Salz je 100 g | k. A. |
Fett je 100 ml | |
| Fett je 100 ml | 5,8 g |
Glutenfrei | |
| Glutenfrei | Ja |
Weitere Variationen | |
| Weitere Variationen | • keine |
Vorteile | |
| Vorteile |
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Angebot | |
| Angebot | |
14 Modelle verglichen · 1,19 € bis 16,65 € · beste Note 1,5 · Preise geprüft am 08.09.26

Maille Dijon-Senf OriginalNote 1,5
Liefert viel Eiweiß und nach Dijon-Rezeptur.

Fallot Moutarde de DijonNote 1,5
In Glas verpackt.

Zwönitzer RauchbiersenfNote 1,5
Enthält Rauchbier und frei von künstlichen Zusatzstoffen.
Beim Senf entscheidet vor allem die Schärfe darüber, ob die Flasche im Kühlschrank leer wird oder stehen bleibt. Vergleichssieger ist der Maille Dijon-Senf Original mit Note 1,5, eine mittelscharfe, cremig-milde Dijon-Rezeptur im Glaskrug. Preis-Leistungs-Sieger wird der Thomy Delikatess Senf, ebenfalls Note 1,5, für rund 1 Euro in der Tube. Verglichen werden 12 Modelle, das Preisband reicht von rund 1 bis 17 Euro. Mittelscharf deckt den Alltag ab. Scharf und süß sind Spezialfälle.
Mittelscharfer Senf passt zu Wurst, Braten und Dressings und ist die sicherste Wahl, wenn nur eine Sorte im Haus steht. Süßer Senf mit Rohrzucker und Honig gehört zu Weißwurst und Käse, im Salatdressing wird er schnell aufdringlich. Wie eine Sorte im Alltag an










Senf ist eine Paste aus gemahlenen Körnern, Wasser, Essig und Salz. Mehr braucht es nicht. Alles Weitere ist Handschrift des Herstellers.
Nicht Gewürze machen die Schärfe, sondern die Körner selbst. Braune und schwarze Saat bringt Schärfe mit, gelbe bleibt milder. Wie stark das am Ende durchkommt, hängt davon ab, wie fein gemahlen und wie warm verarbeitet wurde.
Vier Richtungen unterscheidet der Handel grob. Mittelscharf gilt als Standard und ist hier mit Abstand am häufigsten vertreten, etwa bei Thomy, Löwensenf und Alnatura. Scharfe Sorten setzen auf mehr braune Saat, zwei Modelle stehen dafür. Dijon liegt dazwischen, folgt französischer Rezeptur und schmeckt kräftig, ohne zu beißen. Süße Sorten schließlich enthalten Zucker oder Honig und sind geschmacklich ein anderes Erzeugnis.
Dazu kommen Sorten mit Zusatz. Rauchbier, Whisky, Chili oder Honig verschieben den Geschmack in eine Richtung, die nicht mehr zu allem passt. Als einzige Sorte im Schrank taugt so etwas wenig.
Dijon-Senf ist eine Rezeptur aus der französischen Stadt Dijon. Statt viel Wasser und Weinessig steht ein hoher Anteil brauner Saat im Vordergrund, die Textur bleibt fein und cremig. Geschützt ist der Name nicht, die Machart trotzdem erkennbar.
Fünf Punkte entscheiden. Den Rest können Sie getrost ignorieren.
Sternebewertungen der Käufer sind ein grober Hinweis, mehr nicht. Über die Schärfe, die Ihnen liegt, sagen sie nichts.
Am Geschmack ändert das Krug-Design nichts.

Zwölf Modelle, Noten von 1,5 bis 2,2. Weniger in der Güte liegen die Unterschiede als in der Ausrichtung.
An der Spitze stehen vier Sorten mit Note 1,5, und sie könnten kaum verschiedener sein. Der Sieger kommt für rund 6 Euro mit 200 Millilitern im Glaskrug, mittelscharf und cremig-mild, mit 7 Gramm Eiweiß der eiweißreichste unter den Dijon-Vertretern. Danach folgt eine französische Rezeptur für rund 11 Euro, ausdrücklich als scharf ausgewiesen, dafür mit 850 Gramm die größte Packung und mit 16,47 Euro je Kilo klar günstiger. Verbrauchen Sie wenig, lohnt sich diese Menge nur beim regelmäßigen Kochen.
| Modell | Senfart | Note |
|---|---|---|
| Maille Dijon-Senf Original | mittelscharf cremig-mild | 1,5 |
| Thomy Delikatess Senf | mittelscharfer Senf | 1,5 |
| Stonewall Kitchen Sweet Honey Mustard | süßer Senf | 1,7 |
| Ramsa Englischer Spezialsenf | scharfer Senf | 2,1 |
| Thomy scharfer Senf | scharfer Senf | 2,2 |
Am anderen Ende steht der süße Honigsenf für rund 17 Euro. Fettfrei und salzarm ist er, bringt aber 57 Gramm Kohlenhydrate je 100 Milliliter mit, davon alles Zucker. Zur Bratwurst taugt er wenig. Als Dip zu Käse oder als Glasur für Fleisch spielt er seine Stärke aus.
Geschmackssachen im Wortsinn sind der Rauchbier- und der Whisky-Senf. Beide bewegen sich bei 180 Millilitern, je Liter kosten sie 55,00 und 43,89 Euro. Brauchen Sie Senf schlicht als Beilage, zahlen Sie hier für eine Idee mit.
Nebensächlich klingt diese Frage und entscheidet doch, wie oft Sie zum Senf greifen.
Im Alltag gewinnt die Tube. Sie gibt die Menge ab, die Sie drücken, hinterlässt keine Krümel im Glas und lässt sich mit einer Hand bedienen. Drei Modelle setzen darauf, darunter der Preis-Leistungs-Sieger und eine milde, süße Sorte aus Österreich mit 500 Millilitern. Nachteil: Am Ende bleibt immer etwas in der Falte stecken, und auf dem gedeckten Tisch macht eine Tube wenig her.
Häufigste Form ist der Glaskrug, sieben Modelle kommen so. Er steht auf dem Tisch, lässt sich nach dem Leeren als Gefäß weiternutzen und zeigt, wie viel noch drin ist. Dafür brauchen Sie einen Löffel, und angetrocknete Ränder sind normal.
Eine Sonderform bildet der Steinkrug beim Düsseldorfer Mostert. Er hält den Inhalt dunkel, was Senf entgegenkommt, denn Licht und Luft kosten Schärfe.
Streichen Sie den Rand des Glases nach jedem Gebrauch mit dem Löffelrücken glatt und verschließen Sie den Krug sofort. Senf verliert seine Schärfe an der Luft, nicht im Kühlschrank. Sauber verschlossen bleibt ein Glas monatelang kräftig.
Schon im Regal steht der häufigste Fehler: die falsche Schärfe.
Viele greifen zur scharfen Sorte, weil sie kräftiger klingt. Beide scharfen Modelle liegen mit 2,1 und 2,2 auf den hinteren Plätzen, und eines davon bringt mit 6,1 Gramm Salz je 100 Gramm den höchsten Wert im ganzen Feld. Auf der Bratwurst mag das passen. In einer Vinaigrette überdeckt es alles andere.
Zweiter Fehler: nur den Packungspreis lesen statt die Menge. Eine Sorte für rund 1 Euro und eine für rund 10 Euro unterscheiden sich beim Grundpreis mitunter stärker als gedacht, und manchmal in die andere Richtung, als die Zahl auf dem Etikett vermuten lässt. Eine große Packung spart kaum etwas, wenn die Hälfte nach sechs Monaten flach schmeckt.
Dritter Fehler: die Lagerung. Geöffnet gehört Senf kühl und dicht verschlossen. Lassen Sie die Tube neben dem Herd stehen, wundern Sie sich nach Wochen über einen milden Rest.
Und schließlich die Annahme, eine Sorte müsse zu allem passen. Whisky, Rauchbier oder Honig sind für einen bestimmten Zweck gemacht. Als einzige Variante im Haushalt funktioniert das nicht.


Geöffnet gehört Senf in den Kühlschrank. Das ist keine Frage der Haltbarkeit, sondern des Geschmacks.
Aus flüchtigen Verbindungen stammt die Schärfe, und die bilden sich erst, wenn gemahlenes Korn auf Flüssigkeit trifft. Wärme und Luft bauen sie wieder ab. Sechs Monate im Türfach sind unproblematisch, dieselbe Zeit auf der Arbeitsplatte kostet spürbar Kraft.
Beim Kochen zählt der Zeitpunkt. Geben Sie Senf erst am Ende in eine Soße, nach dem Aufkochen. Lassen Sie ihn mitkochen, bleibt am Ende eine Bindung ohne Aroma. Der Sieger wird ausdrücklich als zum Kochen geeignet beschrieben, was an der feinen, cremigen Struktur liegt.
Ein halber Teelöffel reicht.
Öl und Essig bindet Senf zu einer stabilen Mischung, das ist sein eigentlicher Trick in der Küche. Verliert er trotz allem an Schärfe, rühren Sie ihn einmal durch. Oft hat sich oben nur eine trockene Schicht gebildet, darunter sitzt das Aroma noch. Zaubern lässt sich damit nichts, aber ein müdes Glas wird wieder brauchbar, bevor es im Müll landet.
Als harmloses Würzmittel gilt Senf. Beim Salz stimmt das nur bedingt.
Von 1,7 bis 6,1 Gramm je 100 Gramm reichen die Angaben. Nach wenig klingt das, weil niemand 100 Gramm auf einmal isst. Würzen Sie aber täglich löffelweise und achten ohnehin auf Salz, finden Sie hier einen Unterschied, den ein Etikett schnell verrät.
Beim Zucker ist die Spanne noch größer. Eine mittelscharfe Bio-Sorte kommt auf 0,9 Gramm Zucker je 100 Milliliter, ein englischer Spezialsenf auf null, der süße Honigsenf auf 57 Gramm. Zwischen diesen Extremen liegen Welten, und die Angabe steht bei jedem Erzeugnis.
Allergene sind beim Senf selbst gesetzt: Er zählt zu den Auslösern, die gekennzeichnet werden müssen. Bei der französischen Dijon-Rezeptur kommen Sulfite dazu, die aus dem Konservierungsstoff Kaliummetabisulfit stammen. Reagieren Sie darauf empfindlich, sollten Sie das mitlesen.
Weniger über Zusätze sagt ein Bio-Siegel, als viele annehmen. Es betrifft die Herkunft der Rohstoffe. Ob Farbstoff enthalten ist, steht in der Zutatenliste, nicht im Siegel. Ein Modell führt Lebensmittelfarbstoff ausdrücklich auf. Möchten Sie darauf verzichten, bleiben unter den zwölf Sorten genug Ausweichmöglichkeiten. Passend dazu lohnt ein Abstecher zu Bio-Ketchup, wenn Sie Ihre Würzsoßen insgesamt umstellen wollen.
Nicht jeder Haushalt braucht dasselbe Glas. Essen Sie täglich Wurst, Brot und Bratkartoffeln, greifen Sie zu einem mittelscharfen Klassiker in großer Menge. Zum Kochen, Marinieren und für Vinaigretten passt eher Dijon, weil er kräftiger würzt und weniger süß schmeckt.
Familien mit Kindern fahren mild und süßlich besser. Scharfes wie der Thomy scharfer Senf treibt Kindern schnell die Tränen in die Augen und bringt am Familientisch wenig.
Brauchen Sie selten Senf, kaufen Sie bewusst klein. 500 Milliliter stehen nach dem Anbruch monatelang im Kühlschrank und verlieren dabei Schärfe. Kleine Gläser mit 180 bis 200 Millilitern passen besser zu wenigen Löffeln im Monat.
Für Gäste und als Mitbringsel taugen die Spezialitäten. Rauchbier oder Whisky steht selten auf einem fremden Tisch und macht deshalb Eindruck.
Ernähren Sie sich vegan, achten Sie auf Honig und Milchbestandteile. Stonewall Kitchen enthält laut Paket Honig und fällt damit heraus. Zuckerfrei und ohne tierische Zutaten liefert dagegen Ramsa.
Bei Unverträglichkeiten hilft ein Blick auf die Angaben: Glutenfrei ist beim Löwensenf Düsseldorfer Mostert und beim Kremser Senf ausgewiesen, bei den übrigen Sorten fehlt die Angabe. Das heißt nicht, dass Gluten enthalten ist. Belegen lässt es sich hier nur nicht.
Dijon-Senf stammt aus einer französischen Rezeptur und wird traditionell mit saurem Most oder Weißwein angesetzt statt mit reinem Essig. Runder und weniger spitz schmeckt das Ergebnis. In der Küche bindet er außerdem Saucen und Dressings.

Zwischen rund 1 und 17 Euro je Glas liegen die zwölf Sorten. Nach einer großen Spanne klingt das, sagt für sich genommen aber wenig. Entscheidend ist, was ein Liter kostet, und das dreht die Reihenfolge stellenweise um.
Unten stehen die Klassiker aus dem Supermarkt. Thomy Delikatess und der scharfe Thomy kosten rund 1 Euro, umgerechnet 5,95 Euro je Liter. Auch Alnatura Bio Delikatess bleibt bei rund 1 Euro, das sind 7,46 Euro je Liter. Mehr Inhalt fürs Geld gibt es hier nicht.
Billiger wird es nicht.
Zwischen rund 6 und 11 Euro findet sich alles von der Dijon-Rezeptur bis zum regionalen Steinkrug, und wer dort zugreift, zahlt für Herkunft, Gefäß und Machart mit. Maille liegt bei 31,95 Euro je Liter, Löwensenf Düsseldorfer Mostert bei 35,80 Euro.
Ein hoher Grundpreis rechtfertigt sich nur über Rezeptur oder Herkunft, nie über das Etikett.
Interessant ist Fallot Moutarde de Dijon: rund 11 Euro für das Glas, aber 850 Milliliter Inhalt und damit 16,47 Euro je Liter. Verkochen Sie Dijon regelmäßig, fahren Sie damit günstiger als mit kleinen Gläsern derselben Art.
Nach oben hin wird es speziell. Stonewall Kitchen Sweet Honey Mustard kostet rund 17 Euro bei 241 Millilitern, also 69,09 Euro je Liter. Als Alltagssenf lohnt sich das nicht. Als Beilage zu Käse oder Geflügel darf es das durchaus sein, weil ohnehin nur teelöffelweise verbraucht wird.
Im Regal sehen Sie das Glas, online die Angaben. Beides hat seinen Wert.
Standardsorten kaufen Sie im Laden schlicht bequemer. Thomy oder Alnatura Bio Delikatess für rund 1 Euro rechtfertigt keinen Versand, und beim Tragen fällt eine Tube nicht ins Gewicht. Brauchen Sie zwei Gläser, nehmen Sie sie beim Wocheneinkauf mit.
Anders sieht es bei Spezialitäten aus. Rauchbier, Whisky oder englischer Spezialsenf steht in kaum einem Supermarkt. Online finden Sie solche Sorten zuverlässig, dafür zahlen Sie Versand und kaufen ohne Probe.
Mehrere Anbieter zu vergleichen spart bei Senf kaum etwas, solange es um Cent-Beträge im unteren Preisband geht. Bei teuren Spezialitäten sieht das anders aus, dort können mehrere Euro Unterschied zusammenkommen.
Kaufen Sie online, achten Sie auf die Füllmenge in der Artikelbezeichnung. Sie schwankt zwischen 180 und 850 Millilitern, und der Preis pro Glas verrät davon nichts.
Glas, Steinkrug, Tube, Plastikflasche: vier Wege, denselben Inhalt zu transportieren. Sie unterscheiden sich in Handhabung und Nachwirkung.
Am häufigsten kommt der Glaskrug, im Paket als umweltfreundlich geführt. Glas lässt sich rückstandsfrei ausspülen und weiterverwenden, es nimmt keinen Geschmack an, und es landet am Ende im Altglas. Dafür wiegt es, und ein Rest bleibt am Boden kleben.
Auffälligste Lösung ist der Steinkrug beim Löwensenf Düsseldorfer Mostert. Er hält den Inhalt dunkel und steht ansehnlich auf dem Tisch.
| Packungsart | Beispiel | Füllmenge |
|---|---|---|
| Glaskrug | Maille Dijon-Senf Original | 200 ml |
| Steinkrug | Löwensenf Düsseldorfer Mostert | 250 ml |
| Tube | Mautner Markhof Kremser Senf | 500 ml |
| Plastikflasche | Ramsa Englischer Spezialsenf | 500 ml |
Tuben leeren sich vollständig und lassen sich sauber dosieren, hinterlassen aber ein Material aus mehreren Schichten, das nicht jede Sammelstelle sauber trennt. Die Dosierflasche bei Ramsa spielt ihre Stärke am Frühstückstisch aus, wenn mehrere Personen bedient werden wollen.
Ob eine Verpackung am Ende besser abschneidet, hängt davon ab, wie oft Sie sie weiterverwenden. Ein einmal benutzter Steinkrug im Müll ist keine gute Bilanz.

Senf verdirbt selten, er verblasst. Essig und Salz halten Keime fern, das macht ihn zu einem der robusteren Lebensmittel im Kühlschrank.
Flüchtig dagegen ist die Schärfe. Sie entsteht erst, wenn zerkleinerte Körner mit Flüssigkeit in Kontakt kommen, und baut sich mit der Zeit wieder ab. Steht eine scharfe Sorte sechs Monate offen, schmeckt sie irgendwann nur noch sauer.
Deshalb verhält sich Scharfes anders als Süßes. Die Schärfe von Ramsa oder Fallot gehört früh verbraucht. Bei Stonewall Kitchen mit 57 g Zucker je 100 ml spielt das kaum eine Rolle, dort trägt der Zucker den Geschmack.
Steht das Glas offen neben dem Herd, verliert es die Schärfe binnen Wochen. Wärme und Luft bauen die scharfen Verbindungen ab. Verdorben ist der Senf dann nicht, er schmeckt nur flach und muss nachgewürzt werden.
Konservierungsstoffe braucht gute Ware nicht. Die Thomy-Sorten kommen laut Paket ohne aus, der Zwönitzer Rauchbiersenf ist frei von künstlichen Zusätzen. Bei diesem Erzeugnis ist das keine Besonderheit, sondern der Normalfall.
Farbveränderungen an der Oberfläche sind normal. Dunkelt die oberste Schicht nach, hat sie Sauerstoff gezogen. Abheben, wegwerfen, weiteressen.
Zwischen einer Delikatess-Sorte für rund 1 Euro und Whisky für rund 8 Euro liegt mehr als Geld. Wofür öffnen Sie das Glas?
Note 2,0 bedeutet Mittelfeld, und dort steht der Altenburger Original Senfonie Premium Whisky Senf. Als Alltagsware betrachtet ist das folgerichtig: mittelscharf, 180 Milliliter, 43,89 Euro je Liter. Bestreichen Sie damit jeden Tag das Wurstbrot, zahlen Sie viel für wenig Inhalt.
Anders sieht die Rechnung aus, sobald kurzgebratenes Fleisch oder eine Käseplatte auf dem Tisch steht. Dann reicht ein Teelöffel, und der Whisky bringt eine rauchige Tiefe mit, die Standardware schlicht nicht hat. Ähnlich arbeitet der Zwönitzer mit seinem Rauchbier-Anteil.
Spezialsorten sind Würzmittel.
Sie ersetzen die normale Sorte nicht, sie ergänzen sie. Zwei Gläser im Kühlschrank sind sinnvoller als ein teures, das für alles herhalten muss. Zum Verkochen in größeren Mengen taugen die Spezialitäten wenig, weil ihre feinen Noten beim Erhitzen ohnehin verfliegen.
Was alle verbindet: Grundlage bleiben Körner, Essig, Wasser und Salz. Alles andere sitzt obenauf. Behalten Sie das im Kopf, beeindruckt Sie ein hübsches Etikett weniger.

Senf kann mehr als auf dem Teller danebenliegen. Er bindet, er säuert, er trägt Würze.
In einer Vinaigrette übernimmt er das Verbinden von Öl und Essig: Ein Löffel hält beides zusammen, ohne dass die Sauce nach kurzer Zeit auseinanderläuft. Dafür eignet sich Dijon besser als Süßes, weil er selbst wenig Eigensüße einbringt. Maille wird im Paket ausdrücklich als zum Kochen geeignet geführt.
Bei Braten und Marinaden zieht Senf Gewürze an das Fleisch heran. Er wirkt wie eine Haftschicht, auf der Kräuter und Pfeffer sitzen bleiben.
Beim Erhitzen gilt eine Einschränkung: Kochende Hitze zerstört die Schärfe. Runden Sie eine Sauce ab, rühren Sie ihn deshalb erst am Ende ein, nach dem Herunternehmen vom Herd. Vorher zugegeben, funktioniert die Schärfe nicht mehr, und übrig bleibt nur Säure.
Für kalte Saucen lohnt ein Abgleich der Salzwerte. Der scharfe Thomy liegt bei 6,1 g je 100 g und der Delikatess bei 3,9 g, während Ramsa mit 1,7 g deutlich darunter bleibt. Salzen Sie gern nach, sollten Sie das wissen.
Ein Klassiker bleibt die Senfsauce zu gekochtem Fisch. Passend dazu erklärt unser Vergleich zu Ketchup in Bio-Qualität die zweite große Tischsauce. Beide leben von wenigen Zutaten und einem sauberen Säureverhältnis.

Vorteile
Nachteile
Ja, gekühlt hält sich der Geschmack deutlich länger. Essig und Salz schützen zwar vor dem Verderben, doch Wärme baut die Schärfe schnell ab. Steht ein Glas dauerhaft bei Zimmertemperatur, schmeckt es nach wenigen Wochen flacher. Verschlossen und kühl gelagert bleibt ein angebrochenes Glas über Monate brauchbar.
Beim Anrühren entstehen die scharfen Verbindungen, danach zerfallen sie wieder. Sobald zerkleinerte Körner auf Flüssigkeit treffen, bildet sich Schärfe innerhalb weniger Minuten. Stabil ist sie allerdings nicht: Luft und Wärme bauen sie ab. Deshalb gehört Scharfes zügig verbraucht, während Süßes seinen Charakter länger behält.
Nicht zwangsläufig, der Preis sagt vor allem etwas über Rezeptur und Gefäß. Thomy Delikatess für rund 1 Euro und Maille für rund 6 Euro erreichen hier dieselbe Note von 1,5. Teure Spezialitäten bieten ungewöhnliche Aromen, für den täglichen Gebrauch lohnt sich der Aufpreis aber wenig.
Dijon eignet sich besonders für Dressings, Saucen und Marinaden. Er schmeckt kräftiger und weniger süß als deutsche Delikatess-Ware und bringt deshalb keine Eigensüße in eine Vinaigrette ein. Außerdem bindet er Öl und Essig zuverlässig. Auf dem Wurstbrot ist er ebenfalls brauchbar, dort empfinden manche ihn allerdings als zu scharf.
Mittelscharf bezeichnet die gängigste Schärfestufe im deutschen Handel. Sie liegt zwischen süßem Weißwurstsenf und scharfer Ware und passt zu Wurst, Fleisch und Käse gleichermaßen. Acht der zwölf Sorten tragen diese Bezeichnung. Eine verbindliche Messgröße steht dahinter nicht, die Einordnung stammt vom Hersteller.
Das funktioniert nicht zufriedenstellend. Beim Auftauen trennt sich Senf häufig, die Flüssigkeit setzt sich ab und die cremige Bindung geht verloren. Nötig ist es ohnehin nicht: Ein angebrochenes Glas hält gekühlt monatelang. Haben Sie zu viel gekauft, verbrauchen Sie ihn besser in Saucen und Marinaden.
Senf selbst besteht aus Körnern, Essig, Wasser und Salz und bringt von Haus aus kein Gluten mit. Zusätze können das ändern. Ausgewiesen ist Glutenfreiheit hier beim Löwensenf Düsseldorfer Mostert und beim Mautner Markhof Kremser Senf, bei den übrigen Sorten fehlt die Angabe. Reagieren Sie empfindlich, prüfen Sie die Zutatenliste am Glas.
Deutlich mehr, als die kleine Portion vermuten lässt. Die Werte reichen von 1,7 g je 100 g bei Ramsa bis 6,1 g beim scharfen Thomy. Ein Teelöffel fällt kaum ins Gewicht, rühren Sie Senf jedoch löffelweise in Saucen, sollten Sie die Speise danach nicht mehr nachsalzen.
Mild und süß wie beim Mautner Markhof Kremser Senf kommt bei Kindern am besten an. Scharfe Sorten brennen im Mund und schrecken eher ab. Zusätzlich hilft die Tube, weil sich damit kleine Mengen sauber dosieren lassen. Achten sollten Sie auf den Zuckergehalt, süße Varianten liegen dort teils hoch.
Sauerstoff hat die oberste Schicht erreicht, mehr steckt nicht dahinter. Ein Zeichen von Verderb ist das nicht und kein Grund, das Glas wegzuwerfen. Heben Sie die dunkle Schicht mit einem Löffel ab, darunter sieht alles unverändert aus. Vorbeugen lässt sich das, indem Sie glattstreichen und den Deckel fest verschließen.
Zwölf Sorten, Preise von rund 1 bis 17 Euro, und trotzdem eine klare Spitze. Den Vergleichssieg holt sich der Maille Dijon-Senf Original mit Note 1,5. Ausschlaggebend ist die Kombination aus Dijon-Rezeptur, Eignung zum Kochen und 7 g Eiweiß. Er kostet rund 6 Euro bei 200 Millilitern, also 31,95 Euro je Liter. Günstig ist das nicht, brauchbar für Küche und Tisch sehr wohl.
Preis-Leistungs-Sieger wird der Thomy Delikatess Senf, ebenfalls mit Note 1,5. Er liegt bei rund 1 Euro und 5,95 Euro je Liter, kommt ohne Konservierungsstoffe aus und lässt sich aus der Tube sauber dosieren. Billiger bekommen Sie eine vergleichbare Note hier nicht.
Kochen Sie viel, greifen Sie zu Fallot Moutarde de Dijon: 850 Milliliter bei 16,47 Euro je Liter sind ein guter Kurs. Bio-Käufer nehmen Alnatura für rund 1 Euro. Für die Käseplatte lohnt der Zwönitzer, für Gäste die Whisky-Variante.
Ein ehrlicher Nachteil bleibt beim Sieger: Mit 200 Millilitern ist das Glas klein, und wer Dijon regelmäßig verkocht, steht schnell wieder im Laden. Brauchen Sie nur gelegentlich einen Löffel, ist das kein Thema.
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Für diesen Senf-Vergleich haben wir 14 Modelle anhand von 10 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 170 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 5.203 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 14 Händlerangebote, beantwortet 10 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 08.09.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.
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Unsere Empfehlungen basierend auf Testnoten und Kundenbewertungen.
| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Maille Dijon-Senf Original | – | 1,5Sehr gut | 6,34 € | Zum Angebot |
| 2.Top Produkt | 2. Fallot Moutarde de Dijon | – | 1,5Sehr gut | 10,68 € | Zum Angebot |
| 3. | 3. Zwönitzer Rauchbiersenf | – | 1,5Sehr gut | 9,90 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Thomy Delikatess Senf | – | 1,5Sehr gut | 1,19 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Löwensenf Düsseldorfer Mostert | – | 1,7Gut | 8,95 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Stonewall Kitchen Sweet Honey Mustard | – | 1,7Gut | 16,65 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Altenburger Original Trabi Senf | Altenburger Original | 1,8Gut | 5,90 € | Zum Angebot |