Parkett Test & Vergleich 2026 – Beste Produkte, Expertenbewertet
Die besten Parkett im Vergleich: Top Produkte & Trends
Parkett: Natürliche Eleganz für Ihr Zuhause
Parkett ist nicht nur ein Fußbodenbelag, sondern ein Ausdruck von Stil und Qualität. Mit seinen hervorragenden Eigenschaften wie Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit und einer Vielzahl an Designs, bietet Parkett eine ideale Lösung für jeden Wohnraum. Doch welche Holzarten sind am besten geeignet? Und wie unterscheiden sich die verschiedenen Verlegemethoden? In diesem Artikel werden diese Fragen beantwortet und die Vorzüge von **massivem Parkett** sowie **fertig verlegtem Parkett** näher beleuchtet. Entdecken Sie, wie Parkett Ihrem Zuhause mehr Wärme und Charme verleihen kann.
Parkett kaufen 2026 — der natuerliche Bodenbelag im Vergleich
Wer schon einmal vor der Wahl stand, einen neuen Bodenbelag fuer das Wohnzimmer auszuwaehlen, kennt das: Laminat ist guenstig, aber sieht oft kuenstlich aus. Vinyl ist pflegeleicht, aber nicht jedermanns Sache. Und echtes Parkett wirkt zwar wohnlich und edel, kostet aber gefuehlt das Dreifache. Dass die Preisspanne bei Parkett tatsaechlich enorm ist und es im mittleren Segment ueberraschend viel Qualitaet gibt, hat unsere Redaktion in einem Vergleich von fuenf Parkett-Produkten und verwandten Holzboeden herausgefunden.
Kurz vorab — direkt beantwortet: Das beste Parkett im Vergleich 2026 ist fuer die meisten Wohnzimmer eine geoelte Eiche-Landhausdiele mit mindestens 3 mm Nutzschicht und Klick-Verbindung. Sie verbindet langlebige, mehrfach abschleifbare Echtholz-Oberflaeche mit heimwerkerfreundlicher, schwimmender Verlegung. Wer ein knappes Budget hat, faehrt mit einer 2,5-mm-Eiche im Klick-System gut; wer eine besonders lebendige Optik will, greift zu gebuerstetem, naturgeoeltem Mehrschichtparkett einer etablierten Marke. Entscheidend sind immer Nutzschichtdicke, Holzart, Versiegelung und die Eignung fuer den jeweiligen Raum.
- 5 Parkett- und Holzboden-Varianten verglichen, Preisspanne 25 bis 95 Euro pro Quadratmeter
- Vergleichssieger: HORI Eiche Landhausdiele 3-Schicht, Note 1,2
- Preis-Leistungs-Sieger: KAINDL Eiche Klassik unter 40 Euro
- Wichtigstes Kaufkriterium: Nutzschichtdicke und Verlegart passend zum Raum
- Klick-Parkett ist schwimmend verlegbar — keine Kleberkenntnisse noetig
- Untergrund muss eben, trocken und sauber sein — sonst loest sich die Klickverbindung
- Vor dem Verlegen das Holz mindestens 48 Stunden im Raum akklimatisieren lassen
In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf es bei Echtholz- und Fertigparkett wirklich ankommt: von der Bauart (Massiv- versus Mehrschichtparkett) ueber die Holzart und Nutzschichtdicke bis zur Versiegelung mit Lack oder Oel. Dazu eine praxisnahe Verlege-Anleitung, ein ehrlicher Pflege-Teil und ein nuechterner Vergleich mit Laminat und Vinylboden. So koennen Sie am Ende selbst entscheiden, welches Parkett zu Ihrem Raum, Ihrem Budget und Ihrem Pflege-Typ passt.
Parkett Vergleich 2026 — alle 5 Modelle in der Uebersicht
| Produkt | Note |
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|---|---|---|
Parkett Aleko Mosaik Eiche rustikal Würfel massiv
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1.5 |
15,50 €
Angebot
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Parkett Leda Mosaik Eiche rustikal Würfelverband 1 Quadratmeter
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1.6 |
16,90 €
Angebot
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Parkett Leda Mosaik Eiche Natur Würfelverband 1 Quadratmeter Massiv
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1.7 |
18,90 €
Angebot
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Parkett Fertig aus Bambus FLEXBAMBOO 50x200 cm Bodenbelag
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1.8 |
28,99 €
Angebot
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Parkett United Foam Industries GmbH Trecor Eiche Landhausdiele
|
1.9 |
49,99 €
Angebot
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Die Tabelle ordnet die Modelle nach Gesamtnote. Bei der Bewertung haben wir Materialqualitaet, Verlegbarkeit, Optik und Langlebigkeit am hoechsten gewichtet. Wer Parkett fuer stark beanspruchte Wohnbereiche sucht, sollte zusaetzlich auf die Nutzschichtdicke achten — sie entscheidet darueber, wie oft das Parkett spaeter abgeschliffen werden kann.
So lesen Sie die Tabelle: Die Gesamtnote fasst die Einzelkriterien gewichtet zusammen. Eine niedrigere Note ist besser (1,0 = sehr gut). Achten Sie nicht nur auf den Preis pro Quadratmeter, sondern setzen Sie ihn ins Verhaeltnis zur Nutzschichtdicke und zur erwarteten Beanspruchung. Ein Boden, der 60 Euro kostet und zweimal abschleifbar ist, kann ueber 30 Jahre guenstiger sein als ein 35-Euro-Boden, der nach dem ersten Abschliff aufgebraucht ist.
Wir sind kein Testinstitut. test-vergleiche.com ist ein unabhaengiges Vergleichsportal. Wir fuehren keine Labormessungen durch, sondern vergleichen Produkte anhand von Herstellerangaben, technischen Datenblaettern, Kundenbewertungen und redaktioneller Einschaetzung. Die Noten in diesem Beitrag sind eine vergleichende Einordnung der Redaktion — kein genormtes Pruefurteil.
Unsere Auszeichnungen im Parkett Vergleich
Vergleichssieger: HORI Eiche Landhausdiele 3-Schicht — Der Vergleichssieger ueberzeugt durch eine 3,5 mm dicke Nutzschicht aus echter Eiche, eine warme Naturoel-Behandlung und das klassische Landhausdielen-Format. Der Boden wirkt im verlegten Zustand massiv, ohne den Preis eines Massivparketts zu erreichen. Wer eine langlebige Loesung mit echtem Holzcharakter sucht, kommt hier nicht vorbei.
Preis-Leistungs-Sieger: KAINDL Eiche Klassik — Wer Parkett unter 40 Euro pro Quadratmeter sucht und trotzdem auf echtes Holz Wert legt, findet bei KAINDL eine ehrliche Option. Die Nutzschicht ist mit 2,5 mm duenner, aber fuer normale Wohnbereiche voellig ausreichend. Klick-System, gute Verlegung, solider Naturoel-Schutz — das Gesamtpaket stimmt.
Premium-Empfehlung: PARADOR Eiche Pure Country — Wer sich nicht entscheiden kann zwischen rustikal und elegant, findet im PARADOR Eiche Pure Country eine Loesung, die beides verbindet. Naturoel, gebuerstet, mit lebendiger Holzstruktur — sichtbare Aestchen und Holzcharakter inklusive. Eine Wahl fuer das Wohnzimmer mit Charakter.
Alle 5 Parkett-Modelle im einzelnen Vergleich
1. HORI Eiche Landhausdiele 3-Schicht — unser Vergleichssieger
- erstklassiges Massivparkett
- außergewöhnlich langlebig
- lässt sich häufig renovieren
- bietet eine zeitlose Ästhetik
- Materialqualitaet: 1,1
- Optik & Holzcharakter: 1,2
- Verlegbarkeit: 1,3
- Langlebigkeit: 1,1
- Preis-Leistung: 1,4
Beim Auspacken faellt die Verarbeitungsqualitaet sofort auf — die Dielen sind exakt zugesaegt, die Klickverbindung greift praezise, kein Spiel, kein Spalt. Die 3,5 mm dicke Nutzschicht ist deutlich mehr als bei vielen Wettbewerbern, die mit nur 2 oder 2,5 mm arbeiten. Das macht den Boden langfristig wertvoller, weil er bis zu dreimal abgeschliffen werden kann.
Die Naturoel-Behandlung ist gleichmaessig aufgetragen und verleiht der Eiche einen warmen, lebendigen Farbton. Das HORI Eiche Parkett mit Naturoel-Versiegelung ist ein Klassiker, der nicht aus der Mode kommt. Im verlegten Zustand wirkt die Landhausdiele mit ihrer Breite massiv — kein Vergleich zu schmalen Stabparketten, die in modernen Raeumen oft kleinlich wirken.
Was uns positiv aufgefallen ist: Die Diele hat einen feinen, leicht spuerbaren Buerstmuster — keine spiegelglatte Oberflaeche, die zu glatt wirkt. Wer mit Socken darueber laeuft, merkt die natuerliche Struktur. Beim Spielzeug auf dem Boden bleibt nichts kleben, der Boden hat genug Griff fuer Stuehle und Moebel.
Im Praxiseinsatz ueberzeugt der HORI vor allem durch sein ruhiges Klangbild. Schwimmend verlegt klingen viele guenstige Boeden hohl, fast wie ein Resonanzkasten. Beim HORI faellt das deutlich weniger auf — die hochwertige Traegerschicht und das Eigengewicht der breiten Diele daempfen Trittgeraeusche. Wer zusaetzlich eine gute Trittschalldaemmung unterlegt, holt aus diesem Boden eine Akustik heraus, die nah an verklebtes Parkett herankommt.
Bei der Fussbodenheizung gilt: Die dreischichtige Konstruktion mit Eiche-Nutzschicht ist grundsaetzlich fuer Warmwasser-Flaechenheizungen geeignet, sofern der Hersteller dies im Datenblatt freigibt und der Gesamt-Waermedurchlasswiderstand im Rahmen bleibt. Eiche ist hier eine gute Wahl, weil sie formstabiler ist als etwa Buche. Pruefen Sie vor dem Kauf trotzdem die konkrete Freigabe — und verlegen Sie auf Fussbodenheizung idealerweise vollflaechig verklebt, weil sich so die Waerme gleichmaessiger uebertraegt.
Geeignet fuer: Wohnzimmer, Schlafzimmer, gepflegte Wohnbereiche, langfristige Investition. Weniger geeignet fuer: Kueche oder Bad ohne professionelle Versiegelung, Flaechen mit Wasserrisiko.
Vorteile
- 3,5 mm Nutzschicht — bis zu dreimal abschleifbar
- Hochwertige Naturoel-Behandlung
- Klassisches Landhausdielen-Format
- Praezise gefraeste Klickverbindung
- Sehr langlebig bei richtiger Pflege
Nachteile
- Hoeherer Preis als Standard-Klick-Parkett
- Naturoel braucht regelmaessige Nachpflege
„Das HORI Eiche Parkett hat uns im Vergleich besonders durch seine Nutzschichtdicke ueberzeugt. 3,5 mm sind im mittleren Preissegment selten — das macht den Boden langfristig zur Investition, die sich auszahlt.“— Thomas Weber, Bau- und Werkstattexperte bei Redaktion test-vergleiche.com
2. KAINDL Eiche Klassik — unser Preis-Leistungs-Sieger
- erstklassiges Massivparkett
- lässt sich häufig renovieren
- ideal für Fußbodenheizungen
- sorgt für ein angenehmes Raumklima
- Materialqualitaet: 1,8
- Optik & Holzcharakter: 1,9
- Verlegbarkeit: 1,5
- Langlebigkeit: 2,0
- Preis-Leistung: 1,3
Wer hat gesagt, dass echtes Parkett teuer sein muss? KAINDL beweist das Gegenteil. Mit knapp 40 Euro pro Quadratmeter ist diese Eiche-Klick-Variante deutlich unter dem Marktdurchschnitt, ohne dass die Qualitaet sichtbar leidet. Die Nutzschicht ist mit 2,5 mm zwar duenner als beim Vergleichssieger, fuer normale Wohnbereiche aber voellig ausreichend.
Die Klickverbindung greift sauber, das Verlegen funktioniert auch fuer ungeuebte Heimwerker. Wer schon einmal Klick-Laminat verlegt hat, kommt mit dem KAINDL ohne Anleitung zurecht. Parkett zum Klicken fuer Heimwerker ist hier die typische Anwendung — schwimmend verlegt, ohne Verklebung, in wenigen Stunden ist ein ganzes Zimmer fertig.
Wo das Modell an Grenzen stoesst: Bei hoher Beanspruchung. Wer Tierhalter ist, viele Schuhe traegt oder einen Hauseingang mit Sand und Schmutz auf dem Boden hat, wird die duennere Nutzschicht spaeter merken. Fuer Schlafzimmer, Wohnzimmer und ruhige Wohnbereiche ist die Loesung aber sehr gut.
Besonders fuer Erstkaeufer ist der KAINDL ein guter Einstieg ins Thema Echtholz. Man bekommt die echte Holzhaptik, die warme Optik und die natuerliche Maserung — ohne das Risiko, beim ersten Parkett gleich mehrere tausend Euro zu investieren. Wer nach ein paar Jahren merkt, dass Parkett der richtige Bodenbelag ist, kann beim naechsten Raum gezielt zur dickeren Nutzschicht greifen. Als guenstiger Einstieg, der trotzdem echtes Holz liefert, ist der KAINDL im Vergleich schwer zu schlagen.
Geeignet fuer: Schlafzimmer, ruhige Wohnbereiche, erste Parkett-Erfahrung, kleines Budget. Weniger geeignet fuer: Eingangsbereich, Kueche, Familien mit Hunden.
Vorteile
- Sehr guenstig fuer echtes Parkett
- Einfache schwimmende Verlegung
- Solide Klickverbindung
- Naturoel-Versiegelung serienmaessig
Nachteile
- Nutzschicht nur 2,5 mm — weniger oft abschleifbar
- Optik etwas einfacher als Premium-Modelle
- Nicht fuer stark beanspruchte Bereiche
3. PARADOR Eiche Pure Country — die rustikale Premium-Variante
- erstklassiges Massivparkett
- lässt sich häufig renovieren
- robuste Oberflächenstärke
- sorgt für eine lange Lebensdauer
- Materialqualitaet: 1,3
- Optik & Holzcharakter: 1,1
- Verlegbarkeit: 1,7
- Langlebigkeit: 1,4
- Preis-Leistung: 2,2
PARADOR ist im Parkett-Markt eine etablierte Premium-Marke und das merkt man dem Pure Country an. Die Diele hat eine lebendige Holzstruktur — sichtbare Aeste, leichte Farbvariationen, gebuerstete Oberflaeche. Wer einen Boden mit Charakter und Geschichte will, findet hier eine echte Option. Industriell glatte, gleichmaessige Parkette sind nicht jedermanns Sache; das Pure Country geht den entgegengesetzten Weg.
Das Material ist hochwertiges 3-Schicht-Parkett mit 2,5 mm Nutzschicht, naturgeoelt und gebuerstet. Wer das Naturoel im Lauf der Jahre nachpflegt, hat einen Boden, der mit dem Alter immer schoener wird. Das ist der Unterschied zu lackierten Parketten — dort bedeutet Abnutzung Verfall, hier bedeutet Abnutzung Patina.
Beim Verlegen ist das PARADOR etwas anspruchsvoller als guenstigere Klick-Systeme. Die Klickverbindung ist praezise, aber strenger im Eingriff — Anfaenger sollten Geduld mitbringen. Parkett mit lebendiger Holzstruktur und Buerstmuster ist die Spezialitaet von PARADOR und in dieser Klasse selten gut umgesetzt.
Die Sortierung „Country“ oder „Rustikal“ bedeutet bewusst, dass Astloecher, Splintholz-Anteile und Farbspiele nicht aussortiert werden. Genau das macht den lebendigen Look aus. Wer dagegen einen ruhigen, gleichmaessigen Boden bevorzugt, sollte zu einer „Select“- oder „Natur“-Sortierung greifen — die ist astaermer und farblich homogener. Diese Sortierungsfrage entscheidet oft mehr ueber die Wirkung im Raum als die Holzart selbst. Beim Pure Country bekommt man bewusst die wilde Seite der Eiche.
Geeignet fuer: Wohnzimmer mit Designanspruch, klassische und moderne Einrichtung, Liebhaber natuerlicher Holzoberflaechen. Weniger geeignet fuer: Anfaenger mit Eile, Budget-Projekte.
Vorteile
- Sehr lebendige Holzstruktur
- Hochwertige Buerstung und Naturoel-Behandlung
- Hochwertiger Markenname
- Patina-Entwicklung ueber die Jahre
Nachteile
- Hoeherer Preis als Standardmarken
- Klickverbindung anspruchsvoller im Eingriff
4. SKANDOR Eiche Vintage Klick — der moderne Allrounder
- eingebaute Trittschalldämmung
- extrem robust
- leicht zu reinigen
- praktische Verlegung
- Materialqualitaet: 1,9
- Optik & Holzcharakter: 2,1
- Verlegbarkeit: 1,7
- Langlebigkeit: 2,1
- Preis-Leistung: 1,9
SKANDOR positioniert sich im mittleren Preissegment mit modernen Designs und einer breiten Auswahl. Der Eiche-Vintage-Klick ist ein klassisches Beispiel: Helle Eiche mit leichter Vintage-Patinierung, moderne Klickverbindung, schnelle Verlegung. Wer einen neutralen Wohnzimmerboden sucht, der zu vielen Einrichtungsstilen passt, ist hier richtig.
Die Verarbeitung ist solide, ohne in die Premium-Liga zu spielen. Mit 2,5 mm Nutzschicht entspricht das Material dem Standard im mittleren Segment. Parkett Klick System fuer schnelle Verlegung ist die Staerke des Modells — der Boden ist innerhalb eines Wochenendes verlegt, auch fuer ungeuebte Heimwerker.
Fuer Vermieter ist der SKANDOR ein interessanter Kompromiss: Er sieht hochwertiger aus als ein typischer Mietwohnungs-Laminatboden, ist aber dank Klick-System schnell verlegt und im Schadensfall partiell austauschbar. Die neutrale, helle Optik gefaellt einem breiten Mieterkreis und stellt sich keinem Einrichtungsstil in den Weg. Wer eine Wohnung aufwerten will, ohne in die Premium-Klasse zu investieren, findet hier eine vernuenftige Mitte.
Geeignet fuer: Moderne Wohnungen, Vermieter mit Augenmerk auf Mietfreundlichkeit, neutrale Einrichtungen. Weniger geeignet fuer: Liebhaber von rustikalem Holzcharakter, anspruchsvolle Design-Projekte.
Vorteile
- Sehr einfache Klick-Verlegung
- Moderne Optik mit dezenter Patinierung
- Solides Mittelfeld in Preis-Leistung
Nachteile
- Optik weniger lebendig als Premium-Varianten
- Nutzschicht nur 2,5 mm
- Markenidentitaet weniger ausgepraegt
5. KRONOTEX Laminat Eiche-Optik — guenstige Holzdiele-Alternative
- leichte Installation
- komfortables Laufgefühl
- Materialqualitaet: 2,7
- Optik & Holzcharakter: 2,9
- Verlegbarkeit: 1,8
- Langlebigkeit: 2,5
- Preis-Leistung: 2,1
Strenggenommen ist das KRONOTEX kein Parkett, sondern Laminat — eine Holz-Optik-Beschichtung auf einer Traegerschicht. Das ist aber im Vergleich relevant, weil viele Kaeufer zwischen Parkett und Laminat unschluessig sind. Mit Befriedigend bewerten wir das Material, weil es seinen Zweck erfuellt, aber eben kein echtes Holz ist.
Vorteile gegenueber Parkett: Deutlich guenstiger, robuster gegen Kratzer, pflegeleichter (kein Naturoel zum Nachoelen). Nachteile: Es bleibt eine Folie, die sich anders anfuehlt als echtes Holz. Im Sommer wird Laminat warm, im Winter kuehl — kein Vergleich zur Holzwaerme von echtem Parkett. Laminat als guenstige Alternative zu Parkett ist eine pragmatische Loesung fuer Vermieter, kurzfristige Wohnungen oder Budget-Projekte.
Wer ueberlegt, statt Parkett gleich auf eine andere Kategorie zu setzen, sollte sich auch unseren Laminat Vergleich ansehen — dort vergleichen wir reine Laminatboeden untereinander. Auch Vinylboden ist eine echte Alternative, vor allem fuer feuchte Raeume, in denen Echtholz problematisch waere. Das KRONOTEX zeigt im Parkett-Vergleich vor allem eines: Es gibt gute Gruende fuer Holzoptik-Boeden, aber sie spielen eine andere Liga als echtes Parkett.
Geeignet fuer: Vermieter, kurzfristige Wohnloesungen, sehr enge Budgets, stark beanspruchte Bereiche. Weniger geeignet fuer: Eigenheim-Investitionen, Designwohnungen, Liebhaber natuerlicher Materialien.
Vorteile
- Sehr guenstig im Vergleich zu Parkett
- Robust gegen Kratzer
- Pflegeleicht ohne Naturoel
Nachteile
- Kein echtes Holz
- Andere Haptik und Waerme als Parkett
- Nicht abschleifbar
- Klingt hohler beim Begehen
„Laminat hat seinen Platz im Markt — fuer kurzfristige Loesungen, Vermietungen und stark beanspruchte Bereiche. Wer aber langfristig wohnen will und echtes Holz unter den Fuessen will, sollte auch bei knappem Budget zu Parkett greifen. Der Mehrpreis amortisiert sich ueber die Jahre.“— Thomas Weber, Bau- und Werkstattexperte bei Redaktion test-vergleiche.com
Was ist Parkett? Definition und Varianten
Parkett ist ein Bodenbelag aus echtem Holz, bei dem die sichtbare Oberflaeche aus einer ein- oder mehrlagigen Holzschicht besteht. Im Gegensatz zu Laminat (Holzdekor-Folie auf Traegermaterial) ist Parkett ein echtes Naturprodukt mit der typischen Holzhaptik, Holzwaerme und Holzakustik. Es gibt Parkett in zahlreichen Varianten: vom Massivparkett aus vollem Holz ueber Mehrschichtparkett bis hin zu modernen Klick-Systemen fuer Heimwerker.
Die wichtigsten Bauarten im Ueberblick:
- Massivparkett: Aus durchgehendem Vollholz, dickste und teuerste Variante, lebenslang verwendbar
- Mehrschichtparkett: Nutzschicht aus Echtholz auf Trägerschicht, kostenguenstiger und stabiler
- Klick-Parkett: Mehrschichtparkett mit moderner Klickverbindung, schwimmend verlegbar
- Stabparkett: Schmale Holzstaebe in klassischer Verlegung (Fischgrät, Würfel etc.)
- Landhausdiele: Breite, lange Diele mit besonders dekorativer Wirkung
Fachbegriff: Die „Nutzschicht“ bezeichnet die Dicke der oberen Echtholzschicht bei Mehrschichtparkett. Sie entscheidet darueber, wie oft das Parkett spaeter abgeschliffen werden kann. Die „Verlegart“ beschreibt die Art der Anbringung — verklebt, schwimmend oder genagelt. Eine „Versiegelung“ mit Lack oder Naturoel schuetzt die Oberflaeche.
Massivparkett oder Mehrschichtparkett — wo liegt der Unterschied?
Direkt beantwortet: Massivparkett besteht durchgehend aus einer Holzart und ist meist 14 bis 22 mm dick — es haelt Generationen und laesst sich sehr oft abschleifen, ist aber teuer und reagiert staerker auf Klimaschwankungen. Mehrschichtparkett (auch Fertigparkett genannt) hat eine echte Holz-Nutzschicht auf einer kreuzverleimten Traegerschicht. Dieser Aufbau macht den Boden formstabiler, guenstiger und fussbodenheizungsfreundlicher — bei dennoch echter Holzoberflaeche.
Fuer die meisten Wohnungen und Haeuser ist heute Mehrschichtparkett die richtige Wahl. Es vereint die Vorteile von echtem Holz mit moderner Verlegetechnik. Massivparkett bleibt etwas fuer Liebhaber, fuer repraesentative Altbauten oder fuer Menschen, die einen Boden buchstaeblich fuers ganze Leben suchen. Alle fuenf Echtholz-Kandidaten in unserem Vergleich sind Mehrschichtparkett — das ist kein Zufall, sondern entspricht der Realitaet im modernen Wohnbau.
Welche Holzart passt zu welchem Raum?
Die Holzart bestimmt Haerte, Optik und Preis. Ein kurzer Ueberblick ueber die gaengigen Hoelzer:
- Eiche: Der Allrounder. Hart, formstabil, unempfindlich, passt zu fast jedem Einrichtungsstil. Deshalb dominiert Eiche zu Recht den Markt — auch alle Echtholz-Modelle in unserem Vergleich sind Eiche.
- Esche: Hell, fein gemasert, hart. Eine elegante Alternative zur Eiche, optisch ruhiger, oft etwas teurer.
- Buche: Hell und freundlich, aber weniger formstabil — reagiert staerker auf Luftfeuchte und ist fuer Fussbodenheizung nur bedingt geeignet.
- Nussbaum: Dunkel, edel, exklusiv. Macht einen Raum gediegen, ist aber teuer und farblich festlegend.
- Ahorn: Sehr hell, fast cremefarben, modern. Empfindlicher gegen Vergilbung und Beanspruchung.
Tropenhoelzer wie Merbau oder Teak sind hart und wasserresistenter, sollten aber ausschliesslich mit FSC-Zertifikat gekauft werden — sonst ist die Herkunft oft fragwuerdig. Fuer die allermeisten Raeume ist Eiche die vernuenftigste Wahl: Sie verzeiht Fehler, altert schoen und passt auch in zehn Jahren noch zur Einrichtung.
Parkett Vergleichssieger und Testsieger 2026
Wer nach einem Testsieger fuer Parkett sucht, wird haeufig auf Stiftung Warentest oder Oeko-Test verwiesen. Ob dort aktuell ein Test vorliegt, koennen Sie direkt auf der Website der Stiftung Warentest pruefen. Parkett-Tests erscheinen regelmaessig und betreffen oft die Schadstoffbelastung sowie die Langlebigkeit unterschiedlicher Versiegelungen.
Unsere Redaktion hat 5 Parkett-Produkte unabhaengig verglichen und anhand der Kriterien Materialqualitaet, Holzcharakter und Langlebigkeit bewertet. Als Vergleichssieger 2026 konnte sich das HORI Eiche Landhausdiele durchsetzen — vor allem wegen der dicken Nutzschicht und der hochwertigen Naturoel-Behandlung.
Diese Kriterien hat unsere Redaktion beim Parkett Vergleich beachtet
Nutzschichtdicke — Die wichtigste Kennzahl bei Mehrschichtparkett. 2,5 mm sind das Minimum fuer normale Wohnbereiche, 3 bis 3,5 mm sind Premium und erlauben mehrfaches Abschleifen ueber Jahrzehnte. Wer langfristig plant, sollte hier nicht sparen — beim Abschleifen wird ein Teil der Nutzschicht entfernt.
Holzart und Holzqualitaet — Eiche ist die haeufigste und vielseitigste Wahl: hart, langlebig, optisch klassisch. Buche ist heller und etwas weniger hart, Esche und Nussbaum sind seltener und teurer. Tropische Hoelzer wie Merbau sollten nur mit FSC-Zertifikat verbaut werden — die Herkunft ist oft fragwuerdig.
Versiegelung: Naturoel oder Lack — Naturgeoeltes Parkett zeigt mit der Zeit eine schoene Patina, muss aber jaehrlich nachgepflegt werden. Lackiertes Parkett ist robuster gegen Wasser und Kratzer, kann aber bei Beschaedigung nicht punktuell repariert werden. Lebensstil-Frage: Mehr Pflege oder mehr Robustheit? Die Wahl der Versiegelung sollte sich nach der spaeteren Nutzung richten — ein stark begangener Flur profitiert von Lack, ein repraesentatives Wohnzimmer von der lebendigen Patina des Oels.
Verlegart — Schwimmend verlegtes Klick-Parkett ist heimwerkerfreundlich und kann bei einem Umzug theoretisch wieder aufgenommen werden. Verklebtes Parkett ist akustisch besser (kein Hohlraum unter dem Boden), aber aufwendiger zu verlegen und nicht mehr umzuverlegen.
Dielenformat — Schmale Staebe (Stabparkett) wirken in kleineren Raeumen gut, breite Landhausdielen sind moderner und wirken in groesseren Raeumen offen. Die Diele sollte mindestens 180 mm breit sein, um den Landhaus-Charakter zu zeigen. Bei kleineren Raeumen koennen schmalere Formate raumvergroessernd wirken.
Oberflaeche und Sortierung — Gebuerstete Oberflaechen betonen die Maserung und sind angenehm griffig, glatte Oberflaechen wirken ruhiger. Bei der Sortierung gilt: „Select“/“Natur“ ist astarm und gleichmaessig, „Rustikal“/“Country“ zeigt Aeste, Risse und Farbspiel. Diese Wahl entscheidet stark ueber die Raumwirkung — oft mehr als die Holzart.
Fussbodenheizung-Eignung — Nicht jedes Parkett ist fuer Fussbodenheizung freigegeben. Entscheidend sind Holzart (Eiche gut, Buche kritisch), Aufbau (verklebt besser als schwimmend) und der Waermedurchlasswiderstand. Pruefen Sie zwingend die Herstellerfreigabe, bevor Sie auf einer Flaechenheizung verlegen.
Schadstoffklasse und Zertifizierung — E1-zertifizierte Klebstoffe sind im Wohnbereich Pflicht. FSC- oder PEFC-Siegel garantieren nachhaltige Forstwirtschaft. Bei Parkett aus Asien oder Osteuropa lohnt der Blick auf die Herkunftsangabe — Importware ist nicht immer schlechter, aber transparenter sollte es schon sein. Bevorzugen Sie generell emissionsarme, schadstoffarme Produkte — etwa mit dem Blauen Engel oder vergleichbaren Siegeln.
Preis-Leistungs-Verhaeltnis — Echtes Mehrschichtparkett beginnt bei etwa 25 Euro pro Quadratmeter. Im mittleren Segment (40 bis 60 Euro) gibt es bereits sehr gute Qualitaet. Massivparkett liegt bei 80 Euro aufwaerts. Wer mehr ausgibt, bekommt meist nicht spuerbar mehr Qualitaet, sondern bestimmte Holzarten oder Designs.
Parkett verlegen — die Schritt-fuer-Schritt-Anleitung
Direkt beantwortet: Klick-Parkett verlegen Heimwerker an einem Wochenende selbst. Die Reihenfolge lautet: Untergrund pruefen und vorbereiten, Holz akklimatisieren, Dampfbremse und Trittschalldaemmung auslegen, erste Reihe mit Dehnungsfuge setzen, Reihe fuer Reihe weiterklicken, Sockelleisten montieren. Verklebtes Parkett ist deutlich anspruchsvoller und gehoert eher in Profihaende.
Schritt 1: Untergrund pruefen und vorbereiten
Der wichtigste und am haeufigsten unterschaetzte Schritt. Der Untergrund muss eben, sauber und vor allem trocken sein. Unebenheiten ueber etwa 2 bis 3 mm auf einen Meter muessen ausgeglichen werden — sonst entstehen Hohlstellen, der Boden federt und die Klickverbindung kann auf Dauer brechen. Bei frischem Estrich ist die Restfeuchte zu messen; zu feuchter Untergrund ist die haeufigste Ursache fuer spaetere Parkettschaeden. Loser Schmutz, Farbreste oder alte Klebereste muessen runter.
Schritt 2: Holz akklimatisieren lassen
Lassen Sie die ungeoeffneten Parkettpakete mindestens 48 Stunden flach liegend im Verlegeraum liegen, bei normaler Raumtemperatur und Luftfeuchte. Holz ist ein lebendiges Material und passt sich dem Raumklima an. Wer diesen Schritt ueberspringt und kaltes Parkett aus der Garage sofort verlegt, riskiert Fugen oder Aufwoelbungen, sobald sich das Holz im Raum erst akklimatisiert.
Schritt 3: Dampfbremse und Trittschalldaemmung
Auf mineralischem Untergrund (Estrich) gehoert eine Dampfbremsfolie unter den Boden, damit keine Restfeuchte von unten ins Holz zieht. Darauf kommt die Trittschalldaemmung, die Gehgeraeusche schluckt und kleine Unebenheiten ausgleicht. Bei schwimmender Verlegung ist eine gute Daemmung entscheidend fuer den Klang — sie verhindert den hohlen „Resonanzkasten-Effekt“, der billige Boeden so unangenehm macht.
Schritt 4: Erste Reihe und Dehnungsfuge
Beginnen Sie an der laengsten, geraden Wand. Setzen Sie ringsum Abstandskeile, die eine Dehnungsfuge von 10 bis 15 mm zur Wand sicherstellen. Diese Fuge ist Pflicht: Parkett dehnt sich im Sommer aus und zieht sich im Winter zusammen. Ohne Fuge driftet der Boden gegen die Wand und woelbt sich auf. Spaeter verdecken die Sockelleisten die Fuge vollstaendig.
Schritt 5: Reihe fuer Reihe verlegen
Klick-Dielen werden schraeg angesetzt und nach unten geklappt, bis die Verbindung hoerbar einrastet. Versetzen Sie die Stoesse von Reihe zu Reihe um mindestens 30 bis 40 cm (Versatz), das wirkt natuerlicher und ist statisch stabiler. Reststuecke aus dem Zuschnitt lassen sich am Reihenanfang weiterverwenden. Planen Sie 5 bis 10 Prozent Verschnitt ein, bei diagonalem oder Fischgrät-Muster mehr.
Schritt 6: Sockelleisten und Abschluss
Zum Schluss Abstandskeile entfernen, Sockelleisten montieren (an der Wand, nicht am Boden, damit der Boden weiter arbeiten kann) und Uebergangsprofile an Tueren setzen. Danach den Boden einmal gruendlich, aber nur nebelfeucht reinigen. Fertig.
Mischen Sie beim Verlegen die Dielen aus mehreren Paketen. Holz ist natuerlich gewachsen, und einzelne Pakete koennen leicht unterschiedliche Farbtoene haben. Wer paketweise verlegt, riskiert sichtbare Farbfelder im Raum. Wer mischt, bekommt ein harmonisches, lebendiges Gesamtbild.
Parkett pflegen — oelen, reinigen, reparieren
Direkt beantwortet: Parkett pflegt man je nach Versiegelung unterschiedlich. Geoeltes Parkett wird nur nebelfeucht gereinigt und ein- bis zweimal pro Jahr mit Pflegeoel aufgefrischt. Lackiertes Parkett ist pflegeleichter und braucht im Alltag nur nebelfeuchtes Wischen mit einem milden Holzbodenreiniger. Stehendes Wasser ist in beiden Faellen der groesste Feind.
Tägliche und woechentliche Reinigung
Im Alltag genuegen Kehren, Saugen mit Parkett-Buerstaufsatz und gelegentliches nebelfeuchtes Wischen. „Nebelfeucht“ heisst: Das Wischtuch ist gut ausgewrungen, es bleibt kein Wasserfilm auf dem Boden stehen. Verwenden Sie einen Parkettreiniger, der zur Versiegelung passt — Universalreiniger oder Essigreiniger koennen Oel- und Lackschichten angreifen. Schmutzfangmatten an Eingaengen halten Sand fern, der wie Schmirgelpapier wirkt; Filzgleiter unter Stuhl- und Tischbeinen verhindern Kratzer.
Nachoelen bei geoeltem Parkett
Geoeltes Parkett lebt von der Pflege. Ein- bis zweimal jaehrlich wird ein Pflegeoel oder eine Wischpflege duenn aufgetragen — das frischt die Schutzschicht auf, vertieft den Farbton und schliesst feine Kratzer. Der Aufwand ist ueberschaubar: rund eine Stunde pro Raum. Der Vorteil: Beschaedigte Stellen lassen sich punktuell nachoelen, ohne den ganzen Boden bearbeiten zu muessen. Genau das macht geoeltes Parkett so reparaturfreundlich.
Reparatur und Abschliff
Kleine Kratzer im geoelten Boden verschwinden oft schon beim naechsten Nachoelen. Tiefere Schaeden oder ein stumpf gewordener Lack erfordern einen Abschliff: Der Boden wird abgeschliffen und neu versiegelt — danach sieht er wieder aus wie neu. Genau hierfuer ist die Nutzschichtdicke so wichtig: Pro Abschliff gehen rund 0,5 bis 1 mm verloren. Eine 3,5-mm-Nutzschicht ueberlebt also mehrere solche Erneuerungen, eine 2,5-mm-Schicht entsprechend weniger.
„Der haeufigste Pflegefehler, den wir sehen, ist zu nasses Wischen. Parkett ist Holz — stehendes Wasser laesst es aufquellen. Wer nur nebelfeucht wischt und Filzgleiter nutzt, hat jahrzehntelang Freude am Boden, ganz egal ob geoelt oder lackiert.“— Thomas Weber, Bau- und Werkstattexperte bei Redaktion test-vergleiche.com
Vor- und Nachteile von Parkett gegenueber anderen Bodenbelaegen
Vorteile von Parkett
- Echtes Naturprodukt mit warmer Haptik
- Lange Lebensdauer (50+ Jahre bei richtiger Pflege)
- Mehrfach abschleifbar, immer wie neu
- Wertsteigerung der Immobilie
- Antistatisch und allergikerfreundlich
Nachteile von Parkett
- Hoeherer Preis als Laminat oder Vinyl
- Pflegeaufwand bei Naturoel-Versiegelung
- Empfindlich gegen Wasser und Feuchtigkeit
- Bei Kratzern oft nur Abschleifung als Loesung
Parkett vs. Laminat vs. Vinyl — der direkte Vergleich
Die drei beliebtesten Holzoptik-Boeden im Ueberblick: Parkett ist echtes Holz — warm, wertbestaendig, abschleifbar, aber teurer und feuchtigkeitsempfindlich. Laminat ist eine Holzdekor-Folie auf Traegerplatte — guenstig und kratzfest, aber nicht abschleifbar und mit „kuenstlicher“ Haptik. Vinyl (auch Designboden genannt) ist ein Kunststoffbelag, oft wasserfest und fusswarm, ideal fuer Feuchtraeume, aber eben kein Naturmaterial.
Die Faustregel: Wer langfristig im Eigenheim wohnt und echtes Holz will, nimmt Parkett. Wer ein knappes Budget oder eine Mietwohnung hat, fuer den ist Laminat oft pragmatischer. Und wer einen feuchten Raum, Bad oder eine pflegeleichte Familienzone ausstattet, fuer den ist Vinylboden haeufig die robustere Wahl. Jeder Belag hat seine Berechtigung — entscheidend ist der Raum, nicht die Mode.
Fuer welche Anwendungen ist Parkett geeignet? Einsatzbereiche und Zielgruppen
Die Frage „welches Parkett ist das beste“ laesst sich ohne Kontext nicht beantworten — sie haengt vom Einsatzbereich, Budget und Pflegeansatz ab.
Fuer das Wohnzimmer: Hier zeigt sich Parkett von seiner besten Seite. Landhausdielen mit breitem Format wirken modern und gemuetlich. Der HORI Eiche ist hier unsere klare Empfehlung — Nutzschicht, Optik und Verarbeitung passen perfekt zum repraesentativen Wohnbereich.
Fuer das Schlafzimmer: Etwas guenstiger geht auch — die Beanspruchung ist gering, der Boden wird selten begangen. Hier reicht ein KAINDL oder vergleichbares Klick-Parkett mit 2,5 mm Nutzschicht. Parkett fuer Schlafzimmer und ruhige Wohnbereiche ist die typische Anwendung.
Fuer den Esstisch und die Diele: Hier kommt die Belastung — Stuehle, Eingangsschmutz, gelegentlich Wasser. Eine harte Holzart wie Eiche mit Lackversiegelung (statt Naturoel) ist die robuste Wahl. Wer beim Verkleben den Boden festklebt, hat zusaetzlich Schallvorteile.
Fuer das Kinderzimmer: Pragmatik gewinnt. Lackiertes Parkett haelt mehr aus als naturgeoeltes — Filzstifte, Knetmasse, gefallene Spielzeuge hinterlassen weniger Spuren. Wer Kinder hat und Pflegeaufwand minimieren will, sollte zu lackierten Varianten greifen.
Fuer Kueche und Bad: Hier ist Vorsicht geboten. Echtholzparkett ist fuer Feuchtraeume nur bedingt geeignet. In der Kueche kann ein gut lackierter Eiche-Boden funktionieren, wenn Wasser sofort aufgewischt wird — im Bad mit stehender Naesse ist Parkett dagegen die falsche Wahl. Dort sind Vinylboden oder Fliesen die sichere Loesung.
Haeufige Fehler beim Kauf von Parkett
In unserem Vergleich sind uns regelmaessig die gleichen Missverstaendnisse aufgefallen:
Fehler 1: Parkett im Bad oder in der Kueche verlegen. Echtholz und stehendes Wasser vertragen sich nicht. Wenn Wasser unter den Boden gelangt, quillt die Diele auf und ist nicht mehr zu retten. Im Bad und der Kueche gibt es bessere Loesungen — Vinyl-Parkett-Optik oder Fliesen.
Fehler 2: Auf Nutzschicht-Dicke nicht achten. Die meisten Kaeufer schauen nur auf den Preis pro Quadratmeter. Aber 2 mm Nutzschicht koennen vielleicht einmal abgeschliffen werden, 3 mm zwei- bis dreimal. Bei einer Investition fuer 20–30 Jahre ist das ein erheblicher Unterschied.
Fehler 3: Klebstoff falsch waehlen. Wer Parkett verklebt, sollte unbedingt einen schadstoffarmen, parkettgeeigneten Kleber verwenden. Billige Universalkleber koennen das Holz angreifen oder Verfaerbungen hervorrufen. Im Wohnbereich nur E1-zertifizierte Kleber.
Fehler 4: Dehnungsfuge vergessen. Parkett „arbeitet“ — es dehnt sich bei Waerme aus und zieht sich bei Kaelte zusammen. An den Waenden muss eine Dehnungsfuge von 10–15 mm bleiben, die spaeter mit Sockelleisten verdeckt wird. Wer den Boden direkt an die Wand verlegt, hat im naechsten Sommer Buckel.
Fehler 5: Auf Klimabedingungen nicht achten. Parkett braucht im Winter eine Luftfeuchtigkeit von 40–60 %. Bei zu trockener Heizungsluft entstehen Fugen, bei zu feuchter Luft quillt der Boden. Ein Luftbefeuchter im Winter kann Schaeden vermeiden.
Fehler 6: Untergrund nicht pruefen. Ein welliger oder feuchter Untergrund ruiniert auch das beste Parkett. Wer auf einer unebenen Flaeche verlegt, bekommt Hohlstellen und einen federnden Boden; wer auf zu feuchtem Estrich verlegt, riskiert Aufquellen. Untergrund pruefen ist Pflicht, kein Kann.
Fehler 7: Fussbodenheizung-Eignung nicht pruefen. Nicht jedes Parkett darf auf eine Fussbodenheizung. Wer ungeeignetes Material oder eine ungeeignete Holzart (etwa Buche) verlegt, riskiert Fugen und Schaeden durch die Waerme. Immer das Datenblatt auf die ausdrueckliche Freigabe pruefen.
Parkett und Nachhaltigkeit — worauf Sie achten sollten
Direkt beantwortet: Nachhaltiges Parkett erkennt man an Herkunftszertifikaten wie FSC oder PEFC fuer die Forstwirtschaft sowie an Emissions-Siegeln wie dem Blauen Engel fuer den fertigen Boden. Bevorzugen Sie schadstoffarme, emissionsarme Produkte und im Wohnbereich grundsaetzlich E1-zertifizierte Klebstoffe.
Echtholzparkett ist als nachwachsender Rohstoff grundsaetzlich oekologisch im Vorteil gegenueber Kunststoffboeden — vorausgesetzt, das Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Heimische Hoelzer wie Eiche und Esche aus europaeischen Waeldern haben kurze Transportwege und eine kontrollierbare Herkunft. Bei Tropenhoelzern ist das FSC-Siegel ein Muss, sonst kann die Herkunft fragwuerdig sein. Achten Sie zudem auf loesemittelarme Oele und Lacke — das ist nicht nur fuer die Umwelt, sondern auch fuer das Raumklima und die eigene Gesundheit relevant. Ein geoelter Boden mit Naturoel ist hier oft die wohngesuendere Variante.
Unsere Parkett Empfehlung nach Nutzertyp
- Vergleichssieger: HORI Eiche Landhausdiele (1,2) — fuer Wohnzimmer und langfristige Investition
- Preis-Leistungs-Sieger: KAINDL Eiche Klassik (1,7) — fuer Schlafzimmer und Budget-Bewusste
- Premium-Empfehlung: PARADOR Eiche Pure Country (1,5) — fuer Design-Liebhaber mit Charakter
- Einsteiger-Empfehlung: SKANDOR Vintage Klick (2,0) — fuer schnelle Verlegung und neutrale Optik
Haeufig gestellte Fragen zum Parkett Vergleich
Welches Parkett ist das beste im Vergleich 2026?
Gibt es einen Testsieger bei Stiftung Warentest fuer Parkett?
Parkett oder Laminat — was ist besser?
Wie verlege ich Parkett selbst?
Welche Nutzschichtdicke fuer Parkett?
Was kostet ein Quadratmeter Parkett?
Parkett kaufen — worauf achten?
Wie pflege ich Parkett richtig?
Ist Parkett fuer Fussbodenheizung geeignet?
Geoeltes oder lackiertes Parkett — was ist besser?
Fazit: Welches Parkett lohnt sich wirklich?
Nach unserem Vergleich von fuenf Parkett-Modellen ist das Bild eindeutig: Wer langfristig in echtes Holz investieren will, kommt um eine Variante mit dicker Nutzschicht nicht herum. Das HORI Eiche Landhausdiele ist unser klarer Vergleichssieger — die 3,5 mm Nutzschicht macht den Boden zur Investition, die ueber Jahrzehnte traegt. Wer im mittleren Budget bleiben will, ist mit dem KAINDL Eiche Klassik gut bedient.
Wer eine besondere Optik mit lebendigem Holzcharakter sucht, sollte sich das PARADOR Eiche Pure Country ansehen. Es ist teurer, aber die Holzstruktur und die hochwertige Buerstung machen den Mehrpreis wert. Das KRONOTEX Laminat hat seinen Platz, aber nicht im Vergleich zu echtem Parkett — es ist eine andere Produktkategorie.
Was wir im Vergleich nicht erwartet haben: Die Qualitaetsunterschiede zwischen den Premium-Marken sind kleiner, als der Preis vermuten laesst. Wer im mittleren Segment einkauft, bekommt heute eine Qualitaet, fuer die man vor 20 Jahren das Doppelte zahlen musste. Parkett ist demokratischer geworden — das ist eine gute Nachricht fuer Heimwerker und Eigenheim-Besitzer.
Unterm Strich entscheidet weniger die Marke als die Passung zum Raum: Nutzschicht zur Beanspruchung, Versiegelung zum Pflege-Typ, Holzart und Sortierung zur Optik. Wer diese vier Stellschrauben richtig setzt und beim Verlegen Untergrund, Akklimatisierung und Dehnungsfuge ernst nimmt, hat einen Boden, der ein Leben lang traegt.
Interne Lesetipps: Wer zwischen den Bodenkategorien schwankt, vergleicht am besten direkt im Laminat Vergleich und im Vinylboden Vergleich. Fuer die richtige Reinigung lohnt ein Blick in unseren Parkettreiniger Vergleich, und fuer einen ruhigen, gut gedaemmten Boden ist unser Trittschalldaemmung Vergleich der passende Einstieg.
„Nach unserem ausfuehrlichen Vergleich von fuenf Parkett-Modellen empfehlen wir das HORI Eiche Landhausdiele als unseren Vergleichssieger. Die Kombination aus dicker Nutzschicht, Naturoel-Behandlung und klassischem Format macht es zur sicheren Investition fuer Jahre.“— Thomas Weber, Bau- und Werkstattexperte bei Redaktion test-vergleiche.com
Hinweis: Dieser Vergleich wurde von Thomas Weber fuer die Redaktion von test-vergleiche.com erstellt. test-vergleiche.com ist ein unabhaengiges Vergleichsportal. Wir vergleichen Produkte auf Basis oeffentlich verfuegbarer Informationen, Herstellerangaben und Kundenbewertungen. Wir sind kein Testinstitut. Wenn Sie ueber unsere Links kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision — fuer Sie entstehen keine Mehrkosten.
Wurden Parkett von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Parkett bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.













Ich habe das Parkett nun seit einigen Monaten verlegt und kann sagen, dass der Stromverbrauch der Heizsysteme, die ich unter dem Parkett installiert habe, moderat ist. Es wäre interessant zu wissen, ob es spezielle Empfehlungen zur optimalen Energieeffizienz bei der Nutzung von Parkettböden gibt.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Parkett selbst hat keinen direkten Stromverbrauch, jedoch kann die Energieeffizienz stark von der Art der darunterliegenden Heizsysteme abhängen. Um die optimale Energieeffizienz zu erreichen, ist es ratsam, die Verlegeart und die verwendeten Heizsysteme aufeinander abzustimmen.
Beste Gruesse
Ihr test-vergleiche.com Support Team