
Stadtmühle Waldenbuch RoggenmehlNote 1,4
- Mehl ist sehr mineralstoffreich
- enthält wenig Fett
- gibt es auch in weiteren Größen
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Roggenmehl: Welches Modell ist das beste? Vergleichssieger ist Stadtmühle Waldenbuch Roggenmehl mit der Note 1,4 ab 8,99 €. Preis-Leistungs-Sieger ist Alnatura Bio-Roggenvollkornmehl ab 1,59 € (Note 1,4). Verglichen wurden 10 Modelle von 1,59 € bis 48,37 €, Preise geprüft am 18.10.26.
Roggenmehl Vergleich 2026: 10 Modelle mit Note, Preis und Ausstattung im Überblick. Vergleichssieger, Preis-Leistungs-Sieger und Kaufberatung. Roggenmehl
Roggenmehl im direkten Vergleich: alle 10 Modelle nebeneinander, die Merkmale untereinander. Mit den Pfeilen oder per Wischen lassen sich alle Spalten durchblättern, der Merkmalsname bleibt dabei stehen.
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Packungsgröße und Preis je kg | ||||||||||
| Packungsgröße und Preis je kg | 2,5 kg 3,60 € pro kg | 1 kg 1,59 € pro kg | 2,5 kg 5,85 € pro kg | 1 kg 1,99 € pro kg | 2 x 1 kg 5,41 € pro kg | 25 kg 1,52 € pro kg | 3 kg 2,80 € pro kg | 5 kg 2,58 € pro kg | 5 kg 1,53 € pro kg | 25 kg 1,60 € pro kg |
Type des Mehls | ||||||||||
| Type des Mehls | 1150 | Vollkorn | 1370 | 1150 | 1150 | Vollkorn | 1370 | 997 | 1150 | 1150 |
Bio | ||||||||||
| Bio | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein |
Brennwert je 100 g | ||||||||||
| Brennwert je 100 g | 334 kcal | 323 kcal | 335,80 kcal | 323 kcal | 323 kcal | k. A. | 338 kcal | k. A. | 335 kcal | 316 kcal |
Kohlenhydrate je 100 g | ||||||||||
| Kohlenhydrate je 100 g | 67,8 g | 60,7 g | 67 g | 61 g | 67,8 g | k. A. | 68,0 g | k. A. | 67,9 g | 67,8 g |
Zucker je 100 g | ||||||||||
| Zucker je 100 g | 1,8 g | 1 g | 6,1 g | 1 g | 1,8 g | k. A. | 6,2 g | k. A. | 6,2 g | 6,7 g |
Fett auf 100 g | ||||||||||
| Fett auf 100 g | 1,0 g | 1,7 g | 1,4 g | 1,7 g | 1,3 g | k. A. | 1,3 g | k. A. | 1,1 g | 1,3 g |
Eiweiß je 100 g | ||||||||||
| Eiweiß je 100 g | 7,9 g | 9,5 g | 9,0 g | 9,5 g | 9,0 g | k. A. | 9 g | k. A. | 7,4 g | 8,3 g |
Auch erhältlich in Größen | ||||||||||
| Auch erhältlich in Größen | 5 kg | keine | 1 kg | keine | • 1 x 1 kg • 6 x 1 kg | keine | keine | • 2,5 kg • 10 kg • 25 kg | • 1 kg • 2,5 kg | keine |
Vorteile | ||||||||||
| Vorteile |
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Preistrend | ||||||||||
| Preistrend | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | gestiegen · Tiefstpreis 1,99 € (letzte 19 Tage)25 % über TiefstpreisVerlauf ansehen | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten | noch zu wenige Daten |
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Angebot | ||||||||||
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Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →
10 Modelle verglichen · 1,59 € bis 48,37 € · beste Note 1,4 · Preise geprüft am 18.10.26

Stadtmühle Waldenbuch RoggenmehlNote 1,4

Alnatura Bio-RoggenvollkornmehlNote 1,4

Chiemgaukorn Bio Roggenmehl Type 1370Note 1,5
Beim Kauf von Roggenmehl kommt es zuerst auf den Mehltyp an, denn er bestimmt Geschmack und Einsatz im Brot. Zehn Mehle stehen hier nebeneinander. Vorn liegt das Stadtmühle Waldenbuch Roggenmehl mit der Note 1,4, ein Type 1150 im 2,5-kg-Beutel für rund 9 Euro. Bio ist es nicht. Preis-Leistungs-Sieger ist das Alnatura Bio-Roggenvollkornmehl, ebenfalls mit 1,4 bewertet und für rund 2 Euro je Kilo zu haben. Günstig geht es also. Insgesamt reichen die Preise von rund 2 bis 46 Euro, je nach Packung zwischen 1 und 25 kg.
Entscheidend ist der Mehltyp: Je höher die Typenzahl, desto dunkler und würziger wird das Brot. Vertreten sind die Typen 997, 1150 und 1370 sowie zwei Vollkornmehle, Type 1150 stellt mit fünf Modellen die größte Gruppe. Sechs Mehle sind als Bio ausgewiesen, vi

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Ein Roggenmehl ist fein gemahlenes Korn des Roggens. Diese Getreideart wächst auch auf kargen Böden und in kühlem Klima, hierzulande hat sie deshalb eine lange Tradition. Brot daraus schmeckt herzhaft. Man unterscheidet die Sorten vor allem nach dem Mehltyp, also nach dem Anteil an Schale, der beim Mahlen im Mehl bleibt. Klingt technisch, ist aber schnell erklärt.
Vier Arten tauchen in dieser Auswahl auf. Am hellsten ist Type 997, sie passt zu milden Mischbroten. Fünf der zehn Modelle setzen auf Type 1150, einen vielseitigen Typ für Brot und Brötchen. Dunkler und kräftiger fällt Type 1370 aus, gedacht für herzhafte Roggenbrote mit Sauerteig. Beim Vollkornmehl schließlich wird das ganze Korn samt Keimling vermahlen.
Hinter der Zahl auf der Packung steckt, wie viel Mineralstoff im Mehl enthalten ist. Gemessen wird die Asche, die nach dem Verbrennen einer Probe übrig bleibt. Je höher die Zahl ausfällt, desto mehr Schale ist im Mehl. Bei Vollkorn fehlt sie, weil dort nichts abgetrennt wird.
Welche Art passt, richtet sich nach dem Rezept. Brötchen und helle Mischbrote gelingen gut mit Type 997 oder 1150. Für ein dunkles Bauernbrot darf es durchaus Type 1370 oder Vollkorn sein.
Glutenfrei ist keine dieser Sorten, Menschen mit Zöliakie müssen Roggen meiden.
Ob ein Roggenmehl etwas taugt, zeigt sich zwar erst im Ofen. Vorher lohnt trotzdem ein genauer Blick auf die Packung. Fünf Punkte entscheiden, ob Mehl und Rezept zueinander passen.
Ein dunkler Typ bringt mehr Mineralstoffe und mehr Aroma mit. Ob Sie das brauchen, hängt davon ab, was Sie backen. Saftige Brotlaibe mit kräftiger Kruste gelingen mit Type 1150 oder 1370 gut. Helles Gebäck dagegen verträgt dunkles Mehl schlecht. Es bringt wenig außer einem schweren, grauen Teig.
Bei den Nährwerten liegen die Mehle nah beieinander. Zucker steckt zwischen 1 g und gut 6 g je 100 Gramm darin, beim Fett liegen alle Angaben zwischen 1,0 und 1,7 g.
Frische zählt mehr als ein Gramm Zucker mehr oder weniger.

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Auf den ersten Blick ähneln sich die zehn Mehle stark. Sortiert man sie nach dem Typ, werden die Unterschiede schnell sichtbar.
| Mehltyp | Modelle | Preisband | Beste Note |
|---|---|---|---|
| Type 997 | 1 | rund 13 Euro (5 kg) | 1,8 |
| Type 1150 | 5 | rund 2 bis 40 Euro | 1,4 |
| Type 1370 | 2 | rund 8 bis 15 Euro | 1,5 |
| Vollkorn | 2 | rund 2 bis 46 Euro | 1,4 |
Am größten ist die Spanne bei Type 1150. Kilopackungen aus Bio-Anbau stehen hier neben dem 25-kg-Sack von Zanasta, der mit 2,1 die schwächste Note der Auswahl erhält. Bio ist er nicht. Herkömmliches Mehl in dieser Menge lohnt sich nur für Vielbäcker, die den Sack auch wirklich leeren.
Allein steht die Dorfner Mühle mit Type 997. Im 5-kg-Beutel kostet das helle Mehl rund 13 Euro und enthält keine Zusatzstoffe. Für kräftige Roggenbrote ist es allerdings zu mild. Nährwerte nennt der Hersteller nicht. Aus Bio-Anbau stammt es ebenso wenig.
Beide Mehle mit Type 1370 sind dunkel, stammen aus Bio-Anbau und erhalten die Noten 1,5 und 1,8. Mit gut 6 g Zucker je 100 g enthalten sie zugleich am meisten davon. Achten Sie auf jeden Zuckeranteil, sind Type 1150 oder Vollkorn die bessere Wahl.
Nicht jedes Mehl passt zu jedem Haushalt. Wer allein lebt und einmal im Monat backt, braucht keinen Sack mit 25 kg. Bis er leer ist, wird das Mehl alt.
Gleiche Note, verschiedene Käufer. Beide Spitzenreiter kommen auf 1,4, setzen aber verschiedene Schwerpunkte.
Das Stadtmühle Waldenbuch Roggenmehl ist ein klassisches Type 1150 und kostet für 2,5 kg rund 9 Euro. Fett steckt mit 1,0 g je 100 Gramm am wenigsten darin. Laut Beschreibung enthält es viele Mineralstoffe, und es gibt weitere Größen. Allerdings stammt es nicht aus ökologischem Anbau. Wer nur Bio kauft, muss hier passen.
Ganz anders tritt das Alnatura Bio-Roggenvollkornmehl auf. Als Kilopackung kostet es etwa 2 Euro und ist Vollkorn aus Bio-Anbau. Zucker steht mit 1 g auf der Packung, Kohlenhydrate mit 60,7 g. Beide Werte sind die niedrigsten Angaben der Liste. Beim Fett liegt es mit 1,7 g dagegen am höchsten.
Wofür eignet sich welches Mehl? Als mittlerer Typ passt das Siegermehl zu Mischbroten und zu allem, was nicht zu herb schmecken soll. Vollkorn macht Brot dunkler und nussiger. Für lockere Brötchen ist reines Vollkorn dagegen keine gute Grundlage, der Teig wird dicht und schwer. Immerhin lässt sich Vollkorn gut mit hellerem Mehl mischen.
Ein Kilo ist bei regelmäßigem Backen allerdings schnell aufgebraucht.

Vier Mehle der Auswahl gibt es in Mengen ab 5 kg, zwei davon sogar im Sack mit 25 kg.
Das Haberfellner Roggen-Vollkornmehl ist mit rund 46 Euro das teuerste Produkt der Liste. Dafür bekommen Sie 25 kg Bio-Vollkorn ohne Gentechnik, das viele Ballaststoffe enthält. Kleinere Größen bietet der Hersteller nicht an. Auch Nährwerte fehlen in den Angaben. Rechnet man den Preis aufs Kilo um, liegt das Mehl dennoch im unteren Bereich.
Günstiger fällt der 5-kg-Beutel von Knaus aus, Type 1150 für rund 8 Euro. Bio ist er nicht, laut Beschreibung lässt er sich aber sehr gut verbacken.
Große Vorräte bringen allerdings Pflichten mit sich:
Haushalte, die jede Woche Brot backen, können mit einem großen Vorrat durchaus sparen. Der große Sack spart kaum Geld, sobald am Ende ein Teil davon verdirbt.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Viele Fehlschläge mit Roggenmehl haben dieselbe Ursache. Roggen verhält sich im Teig anders als Weizen. Sein Klebereiweiß bildet kaum ein elastisches Gerüst, stattdessen binden Schleimstoffe das Wasser. Wer das weiß, vermeidet die meisten Pannen.
Lassen Sie ein frisch gebackenes Roggenbrot über Nacht ruhen, bevor Sie es anschneiden. So kann sich die Krume setzen. Als Einstieg in den eigenen Sauerteig eignet sich Type 1150, weil sie weder sehr hell noch sehr kräftig ist.
Schon beim Einkauf passiert ein weiterer Fehler. Manche kaufen Vollkornmehl gleich kiloweise auf Vorrat. Wegen des Keimlings wird es allerdings schneller ranzig als helle Typen. Kleine Mengen sind hier schlicht die bessere Wahl, außer es wird jede Woche gebacken.
Feuchte Hände helfen beim Formen mehr als zusätzliches Mehl.
Ökologischer Anbau spielt bei Roggenmehl eine große Rolle. Mehr als die Hälfte der Auswahl kommt aus Bio-Anbau.
Das Chiemgaukorn Bio Roggenmehl Type 1370 erhält die Note 1,5 und liegt für 2,5 kg bei rund 15 Euro. Dunkel und würzig ist es ohnehin. Laut Hersteller steckt besonders viel Mineralstoff darin. Mit 6,1 g Zucker je 100 g liegt es allerdings am oberen Rand der Liste. Zu hellem Gebäck passt es kaum.
Spielberger Mühle liefert Type 1150 aus ökologischer Produktion, ohne Zusätze, die angegeben werden müssten. Rund 10 Euro verlangt der Hersteller für 1 kg. Damit liegt das Mehl deutlich über den beiden anderen Bio-Kilopackungen, die je etwa 2 Euro kosten. Immerhin soll es sich sehr gut verbacken lassen.
Ob sich der Aufpreis rechnet, ist eine Frage des eigenen Anspruchs.
Konventionell heißt nicht minderwertig. Selbst der Sieger dieser Auswahl stammt aus herkömmlichem Anbau. Hinter Bio steckt vor allem der Verzicht auf chemische Spritzmittel. Sogar ein Mehl mit Demeter-Zertifikat ist dabei, und zwar eines der günstigsten. Den Geschmack bestimmt vor allem der Mehltyp, weniger die Frage nach Bio.
Mehl wirkt trocken und unverwüstlich, verdirbt aber durchaus. Roggen enthält mehr Anteile aus den Randschichten des Korns als helles Weizenmehl. Dort sitzt Fett, und Fett wird mit der Zeit ranzig. Vollkorn und dunkle Typen gehören deshalb nicht jahrelang in den Schrank.
Lagern Sie das Mehl kühl und trocken, am besten in Dosen oder Schraubgläsern mit gutem Deckel. So kommen weder Feuchtigkeit noch Gerüche hinein. Gegen Motten hilft die offene Papiertüte dagegen kaum.
Offenes Mehl neben Kaffee oder Gewürzen nimmt deren Aroma an, und das schmeckt man später im Brot. Noch schlimmer ist feuchte Luft. Klumpen und muffiger Geruch zeigen, dass das Mehl verdorben ist und in den Müll gehört.
Beim Verarbeiten gilt eine Besonderheit. Rohes Mehl kann Keime enthalten, Teig sollten Sie deshalb nicht roh naschen. Roggenteig klebt außerdem stark an den Händen. Nasse Hände und ein Teigschaber helfen mehr als zusätzliches Mehl, das den Teig nur trocken macht. Arbeiten Sie lieber mit feuchten Fingern als mit Gewalt.
Geöffnete Packungen brauchen Sie am besten innerhalb weniger Monate auf.

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Gelegenheitsbäcker brauchen selten mehr als eine kleine Packung. Ein Kilo reicht für mehrere Brote, und das Mehl bleibt frisch, bis es verbraucht ist. Zum Ausprobieren eignen sich die günstigen Tüten mit einem Kilo, die bei rund 2 Euro liegen.
Anders sieht es aus, wenn jede Woche gebacken wird. Hier passt das Dorfner Mühle Roggenmehl gut, das in der Grundpackung 5 kg wiegt und rund 13 Euro kostet. Als Type 997 ist es das hellste Roggenmehl im Vergleich. Brote werden damit milder und lockerer als mit dunklen Typen. Gerade Einsteiger in Mischbrote kommen so leichter zurecht.
Praktisch ist die Auswahl an Größen. Der Hersteller bietet zusätzlich 2,5 kg, 10 kg und 25 kg an, die Menge wächst also mit dem Bedarf. Bio ist dieses Mehl allerdings nicht. Wem ökologischer Anbau wichtig ist, der greift besser zu einer der Bio-Varianten.
Für kräftiges, dunkles Vollkornbrot taugt wenig, was so hell gemahlen ist.
Dunkle Landbrote verlangen eher nach Type 1150, 1370 oder Vollkorn. Diese Mehle bringen mehr Aroma mit, binden aber auch mehr Wasser. Rezepte für helle Mischbrote müssen Sie dann anpassen.

Roggenteig verhält sich anders als Weizenteig. Er lässt sich kaum kneten, bleibt klebrig und braucht Säure, damit er beim Backen nicht zusammenfällt. Ein paar Helfer machen die Arbeit deutlich leichter.
Sauerteig ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, in der Milchsäurebakterien und Hefen arbeiten. Die Säure sorgt dafür, dass Roggenbrot eine schnittfeste Krume bekommt. Ohne sie bleibt das Innere oft klitschig.
Teure Spezialgeräte braucht es dafür nicht.
Wichtiger als Technik ist eben Geduld. Roggenteige gehen langsamer, und ein Sauerteig braucht Zeit zum Reifen. Planen Sie lieber einen ganzen Tag ein als zwei hektische Stunden. Mit wenig Ausstattung kommen Sie dann schon erstaunlich weit.
Die Preise reichen in dieser Auswahl von rund 2 bis 46 Euro. Diese Spanne sagt allerdings wenig, solange man die Packungsgröße nicht mitdenkt. Zwischen einem Kilo Bio-Mehl und einem 25-Kilo-Sack liegen schlicht Welten.
| Packung | Preisband | Mehltypen |
|---|---|---|
| 1 kg | rund 2 bis 10 Euro | Vollkorn, 1150 |
| 2,5 kg | rund 9 bis 15 Euro | 1150, 1370 |
| 3 kg | rund 8 Euro | 1370 |
| 5 kg | rund 8 bis 13 Euro | 997, 1150 |
| 25 kg | rund 40 bis 46 Euro | Vollkorn, 1150 |
Ganz unten liegen zwei Bio-Mehle mit je einem Kilo Inhalt. Günstiger lässt sich Roggen kaum ausprobieren. Zwischen 8 und 15 Euro finden Sie die meisten Packungen, hier liegt auch der Sieger.
Der Großsack lohnt sich nur, wenn Sie wirklich viel backen.
Nachgerechnet zeigt sich: Der Sack spart kaum Geld gegenüber dem günstigen 5-Kilo-Pack. Dazu kommt die Lagerung, denn 25 Kilo Roggenmehl müssen vor dem Verderben aufgebraucht sein. Haushalte, die nur gelegentlich ein Brot backen, schaffen das kaum.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Viele Rezepte nennen eine bestimmte Type. Haben Sie gerade eine andere im Schrank, lässt sich meist tauschen. Type 1150 und 1370 liegen nah beieinander, das Brot wird mit 1370 etwas dunkler und kräftiger. Vollkorn bindet mehr Wasser, der Teig braucht dann einen Schluck mehr.
Reines Roggenbrot nur mit Hefe? Das funktioniert nicht zuverlässig, die Krume bleibt feucht und klebrig. Fertige Mischungen mit getrocknetem Sauerteig sind ein Ausweg, wenn die Zeit fehlt.
Beim Roggenmehl entscheidet die Type über das Brot, der Preis entscheidet viel weniger.
Auch Kuchen und Pfannkuchen vertragen einen Anteil Roggen.
Ganz ersetzen sollten Sie Weizenmehl in feinem Gebäck allerdings nicht. Roggen bildet kein so dehnbares Gerüst wie Weizen und schmeckt deutlich herzhafter. Schon ein kleiner Teil im Rührteig bringt Würze, ohne den Kuchen schwer zu machen.
Menschen mit Zöliakie müssen verzichten. Roggen enthält Gluten, daran ändert auch eine Bio-Herkunft nichts. Glutenfreie Alternativen kommen aus anderen Getreiden oder Pseudogetreide.
Sechs der zehn Mehle hier stammen laut Angabe aus Bio-Anbau.
Für die Umwelt zählt vor allem der Anbau. Bio-Roggen wächst ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und Mineraldünger. Bauckhof geht mit der Demeter-Zertifizierung noch einen Schritt weiter, dort gelten strengere Regeln als beim EU-Bio. Ob das Brot dadurch besser schmeckt, ist allerdings eine andere Frage.
Zusatzstoffe spielen bei Roggenmehl kaum eine Rolle. Mehrere Hersteller betonen zwar, ihr Mehl sei frei davon, doch reines Mehl braucht ohnehin keine Zusätze. Als Unterschied zwischen den Mehlen zählt das deshalb wenig.
Spannender ist die Type. Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe stecken im Mehl, weil mehr von der Schale mitgemahlen wird. Vollkorn enthält das ganze Korn. Dunkles Mehl liefert also mehr Nährstoffe, hält aber weniger lange frisch.
Papier ist zwar gut zu recyceln, schützt aber schlecht. Ohne Umfüllen in dichte Behälter hält ein großer Vorrat in feuchten Kellern nicht lange durch.
Helles Roggenmehl der Type 1150 führt fast jeder Supermarkt. Bei Vollkorn, Type 1370 oder Type 997 wird die Auswahl dünner. Spezielle Typen und große Säcke bekommen Sie meist nur online oder direkt bei Mühlen.
Vor dem Bestellen lohnt ein Blick auf die Größen.
Mehrere Mehle dieser Auswahl gibt es in weiteren Packungen, etwa von der Stadtmühle Waldenbuch. So lässt sich erst eine kleine Menge testen und später zum Vorrat wechseln. Das Haberfellner-Mehl gibt es dagegen nur im 25-Kilo-Sack.
Wichtig bleibt in beiden Fällen die Frische. Ware aus einem Versandlager ist wohl schon eine Weile unterwegs, bevor sie bei Ihnen ankommt. Prüfen Sie das Mehl nach dem Auspacken und brauchen Sie dunkle Sorten zügig auf.

Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Grundlage: technische Merkmale, Inhaltsstoffe, Kundenbewertungen und Preis; liegt uns ein Muster vor, zusätzlich die Nutzung im Alltag durch unser Team. Stand: 10/2026. So bewerten wir →

Vorteile
Nachteile
Für ein klassisches Mischbrot passt Type 1150 am besten. Sie ist im Handel weit verbreitet und bringt genug Aroma, ohne das Brot zu schwer zu machen. Mögen Sie es milder, nehmen Sie Type 997, die hellste Sorte dieser Auswahl. Kräftige, dunkle Brote gelingen mit Type 1370 oder Vollkorn.
Ja, Roggenmehl lässt sich einfrieren und hält dann deutlich länger. Das lohnt vor allem bei Vollkorn, weil der Fettanteil sonst mit der Zeit ranzig wird. Füllen Sie das Mehl portionsweise in dichte Beutel, damit keine Feuchtigkeit hineinzieht. Lassen Sie es vor dem Backen auftauen, sonst geht der Teig langsamer.
Bei Brot mit viel Roggen ja, sonst bleibt die Krume klitschig. Die Säure bremst Enzyme im Roggen, die sonst die Stärke abbauen. Bei Mischbroten mit wenig Roggen kommen Sie auch mit Hefe aus. Ob Sie den Sauerteig selbst ansetzen oder fertig kaufen, hängt davon ab, wie oft Sie backen.
Für den Geschmack nicht zwingend, für die Umwelt eher schon. Beim Anbau verzichten Bio-Betriebe auf synthetische Spritzmittel. Auch Mehle ohne Bio spielen hier vorn mit: Der Sieger mit der Note 1,4 ist kein Bio-Mehl. Gleichzeitig hat das Bio-Mehl mit derselben Note einen der niedrigsten Preise.
Entscheidend sind die Type und die Lagerung. Helles Mehl verträgt eine längere Lagerung als Vollkorn, weil weniger Fett aus der Randschicht enthalten ist. Riechen Sie vor dem Backen kurz am Mehl. Bitterer oder muffiger Geruch zeigt, dass es ranzig ist. Auf der Packung gilt das Datum nur für die geschlossene Tüte.
Für die meisten Haushalte nicht. Hier kostet der Sack rund 40 bis 46 Euro, der Kilopreis liegt aber kaum unter dem eines günstigen 5-Kilo-Packs. Dafür brauchen Sie trockenen Platz und müssen die Menge vor dem Verderben aufbrauchen. Bäckt eine Familie mehrmals pro Woche Brot, kann es sich trotzdem rechnen.
Nein, eine eigene Mühle ist unnötig, solange Sie fertiges Mehl zügig verbrauchen. Frisch gemahlenes Vollkorn schmeckt zwar etwas intensiver, doch die Anschaffung rechnet sich nur bei großem Bedarf. Gekauftes Vollkornmehl erfüllt denselben Zweck, wenn Sie es kühl lagern und nicht monatelang offen stehen lassen.
Nur teilweise, ein vollständiger Tausch klappt in den meisten Rezepten schlecht. Roggen bindet mehr Wasser und hält Gase im Teig schlechter fest. Kuchen wird dann schwer und feucht, Hefeteig geht kaum auf. Ersetzen Sie zunächst einen kleinen Teil und geben Sie etwas mehr Flüssigkeit dazu.
Das Stadtmühle Waldenbuch Roggenmehl führt den Vergleich mit der Note 1,4 an. Es ist eine Type 1150 mit wenig Fett, kommt in der Packung mit 2,5 Kilo für rund 9 Euro und lässt sich in weiteren Größen nachkaufen. Bio ist es allerdings nicht, wer darauf achtet, muss ausweichen.
Genau dort setzt das Alnatura Bio-Roggenvollkornmehl an. Es erreicht ebenfalls die Note 1,4, ist Bio-Vollkorn und kostet für ein Kilo nur wenige Euro. Damit ist es der Preis-Leistungs-Sieger und der beste Einstieg für alle, die Roggen erst ausprobieren.
Vielbäcker greifen eher zu einem Vorratspack mit 5 Kilo, der schon ab rund 8 Euro zu haben ist. Ein Großsack bringt wenig, solange nur ab und zu ein Brot entsteht.
Kräftige, dunkle Brote gelingen mit den 1370er Mehlen besser, auch wenn ihr Zuckerwert laut Angabe höher liegt als bei den beiden Siegern.
Ein ehrlicher Haken bleibt bei allen Mehlen gleich: Roggen verlangt Sauerteig und Geduld. Am Mehl allein scheitert ein Brot selten.
Für diesen Roggenmehl-Vergleich haben wir 10 Modelle anhand von 9 Merkmalen gegenübergestellt und dabei 131 Einzelwerte erfasst. In die Einordnung sind 2.392 Kundenbewertungen eingeflossen, ausgewertet wurden 10 Händlerangebote, beantwortet 8 häufige Fragen. Die Preise wurden zuletzt am 18.10.26 geprüft. Eigene Labortests führen wir nicht durch. Wir vergleichen anhand von Herstellerangaben, Kundenbewertungen und Testergebnissen Dritter.

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Unsere Empfehlungen basierend auf der Note der Redaktion und Kundenbewertungen.
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| Platz | Produkt | Marke | Note | Bester Preis | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.Beste Empfehlung | 1. Stadtmühle Waldenbuch Roggenmehl | Stadtmühle Waldenbuch | 1,4Sehr gut | 8,99 € | Zum Angebot |
| 2.Preis-Leistungs-Sieger | 2. Alnatura Bio-Roggenvollkornmehl | Alnatura | 1,4Sehr gut | 1,59 € | Zum Angebot |
| 3.Top Produkt | 3. Chiemgaukorn Bio Roggenmehl Type 1370 | Chiemgaukorn | 1,5Sehr gut | 14,68 € | Zum Angebot |
| 4. | 4. Bauckhof Roggenmehl Vollkorn | Bauckhof | 1,5Sehr gut | 2,49 € | Zum Angebot |
| 5. | 5. Spielberger Mühle Bio-Roggenmehl 1150 | – | 1,5Sehr gut | 10,55 € | Zum Angebot |
| 6. | 6. Haberfellner Roggen-Vollkornmehl | Haberfellner | 1,5Sehr gut | 48,37 € | Zum Angebot |
| 7. | 7. Roggenmehl ganz dunkel Type 1370 | Hobbybäcker.de | 1,8Gut | 8,39 € | Zum Angebot |
In die redaktionelle Note dieses Roggenmehl-Vergleichs fließen ein:
Redaktionelle Einschätzung, kein Labortest. Notenskala, Gewichtung und Siegerregeln: So bewerten wir