Yamaha-Gitarre Test & Vergleich 2026 – Beste Empfehlungen für Ihre Bedürfnisse
Die besten Yamaha-Gitarre im Vergleich: Insider-Einblicke in die Top Artikel des Jahres
Yamaha-Gitarre: Qualität und Vielfalt für jeden Musiker
Yamaha-Gitarren stehen für exzellente Verarbeitung und Klangqualität, die sowohl Einsteiger als auch Profis überzeugt. Die breite Palette an Modellen bietet für jeden Musikgeschmack und Spielstil die passende Lösung, von akustischen über elektrische bis hin zu klassischen Gitarren. Welche Yamaha-Gitarre eignet sich am besten für Anfänger? Welche Modelle bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? In diesem Artikel werden diese Fragen beantwortet und die verschiedenen Optionen detailliert vorgestellt. Leser erfahren zudem, welche Vorteile die unterschiedlichen Bauarten mit sich bringen und worauf beim Kauf zu achten ist.
Yamaha-Gitarre: Die besten Modelle im großen Vergleich 2026
6 Modelle verglichen
Aktualisiert 2026
Yamaha gehört seit Jahrzehnten zu den verlässlichsten Herstellern im Gitarrenmarkt – ob für den ersten Schultag mit einer Konzertgitarre oder für den ambitionierten Hobbyspieler, der eine Westerngitarre mit ordentlichem Klang sucht. Die Frage ist nicht, ob eine Yamaha-Gitarre gut ist, sondern welches der vielen Modelle am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Ich habe für euch sechs konkrete Modelle unter die Lupe genommen und sage euch direkt: Wer einen verlässlichen Allrounder sucht, liegt mit der Yamaha F310 fast immer richtig – wer mehr Wert auf Bühnenklang legt, sollte jedoch zur FG800 greifen.
Mein Name ist Marcus Bauer, ich schreibe bei test-vergleiche.com über Musik und Instrumente. Ich spiele selbst seit über 15 Jahren Gitarre, habe Gitarrenunterricht gegeben und kenne den Markt aus Spieler- wie aus Käuferperspektive. In diesem Ratgeber zeige ich euch, welche Yamaha-Gitarren sich für wen eignen – von der preiswerten Einsteigergitarre bis zum Modell für fortgeschrittene Spieler.
Wir sind kein Testinstitut. Unsere Empfehlungen basieren auf eigenen Spielerfahrungen, Nutzerrezensionen, technischen Datenblättern und langjähriger Marktbeobachtung. Wir erhalten eine Provision, wenn ihr über unsere Links kauft – das beeinflusst unsere Bewertungen nicht.
Unsere Top-3-Empfehlungen auf einen Blick
Yamaha FG800
Vollmassive Fichtendecke, kräftiger Folkklang und ausgezeichnete Verarbeitung – die beste Yamaha-Westerngitarre unter 300 Euro.
Yamaha F310
Klassiker unter den Einsteiger-Westerngitarren: robust, klangstark für den Preis und eine hervorragende Lerngrundlage.
Yamaha FG720S
Solide Konstruktion mit Fichtendecke, warmer Klangcharakter und ideal für Spieler, die vom Anfänger- ins Fortgeschrittenensegment wechseln.
- Die Yamaha FG800 ist die beste Wahl für ernsthafte Einsteiger und Fortgeschrittene, die einen warmen, kräftigen Klang wollen.
- Die Yamaha F310 ist der bewährte Allrounder für Einsteiger – preiswert, haltbar, klingt gut genug zum Üben und Lernen.
- Für Kinder und Jugendliche empfehle ich die Yamaha CGS-Modelle mit kleinerer Mensur, um Verletzungen und Frust zu vermeiden.
- Wer verstärkt spielen will, sollte auf ein Modell mit eingebautem Pickup (z.B. Yamaha FSX800C) achten.
- Yamaha-Gitarren im mittleren Preissegment halten bei guter Pflege problemlos 10–20 Jahre.
- Vergleicht immer Mensur und Korpusgröße mit eurer Körpergröße – vor allem bei Kindern ist das entscheidend.
Eckdaten auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Yamaha baut seit 1946 Gitarren und ist heute einer der meistverkauften Gitarren-Hersteller der Welt – mit besonders starker Präsenz im Einsteiger- und Mittelklassesegment.
- Die FG-Serie (Folkgitarren) richtet sich an Spieler, die einen kräftigen, ausgeprägten Klang wollen und oft im Folkrock-, Country- oder Popbereich unterwegs sind.
- Die F-Serie (klassische Einsteiger-Westerngitarren) ist das Brot-und-Butter-Segment – preisgünstig, robust und für den Schulunterricht wie fürs Jugendzimmer ideal.
- Die CGS-/CG-Serie umfasst Konzertgitarren (Nylonsaiten) für Klassik-Einsteiger und Kinder, mit unterschiedlichen Mensurgrößen für verschiedene Körpergrößen.
- Deckenmaterial entscheidet: Laminierte Decken sind robuster und günstiger; massivholz-Decken klingen voller und entwickeln sich über Jahre weiter.
- Yamaha bietet echten Gegenwert: In der Preisklasse unter 300 Euro liefert kaum ein anderer Hersteller so konstante Qualität wie Yamaha – das ist meine klare Einschätzung nach über 15 Jahren Spielpraxis.
„Yamaha hat es geschafft, was kaum ein anderer Hersteller in diesem Preissegment hinbekommt: Eine Gitarre zu bauen, die sich gut anfühlt, ordentlich klingt und dabei nicht auseinanderfällt. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ — Marcus Bauer, Musik & Instrumente bei test-vergleiche.com
Kauf-Checkliste
So haben wir verglichen
Ich habe alle sechs Modelle anhand von vier Kriterien bewertet: Klang und Tonqualität (Projektion, Wärme, Klarheit), Verarbeitung und Materialqualität (Saitenabstand, Bundierung, Lackierung), Spielbarkeit (Saitenlage, Halsform, Griffbretttextur) sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. Zusätzlich habe ich mehrere hundert Nutzerbewertungen auf Amazon, Thomann und in Gitarrenforen ausgewertet und mit eigenen Spielerfahrungen abgeglichen. Instrumente, die ich persönlich nicht anspielen konnte, habe ich mit verifizierten Langzeit-Testberichten aus dem deutschsprachigen Musikforum ergänzt.
Vergleichstabelle & Matrix
| Produkt | Note |
|
|---|---|---|
Yamaha F370 Westerngitarre natur Dreadnought-Akustikgitarre für Einsteiger
|
1.5 |
191,00 €
Angebot
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Yamaha C40 Konzertgitarre in Natur mit Zubehörset
|
1.6 |
169,00 €
Angebot
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Yamaha FX370C Elektroakustische Gitarre mit Cutaway und Piezo-System
|
1.7 |
299,00 €
Angebot
|
Yamaha FG800 Westerngitarre Natur - Akustische Gitarre für Einsteiger
|
1.8 |
339,00 €
Angebot
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Yamaha C40BLII Akustikgitarre schwarz Einsteigermodell mit Fichtendecke
|
2 |
139,00 €
Angebot
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| Modell | Massivdecke | Pickup eingebaut | Einsteigertauglich | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Yamaha FG800 | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Yamaha F310 | ✗ | ✗ | ✓ | €€ |
| Yamaha FG720S | ✓ | ✗ | ✓ | €€€ |
| Yamaha C40 | ✗ | ✗ | ✓ | €€ |
| Yamaha APX600 | ✗ | ✓ | ✓ | €€€ |
Die Modelle im Einzel-Check
1. Yamaha FG800 – Testsieger
- geeignet für Jugendliche und Erwachsene
- beeindruckende Lautstärke durch Stahlsaiten
- ideal für kraftvolle Darbietungen
Die Yamaha FG800 ist seit Jahren meine erste Empfehlung, wenn jemand fragt: „Welche Yamaha-Gitarre soll ich kaufen?“ Der Grund ist einfach: Sie hat eine vollmassive Fichtendecke (Solid Spruce Top) – das ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich und macht sich klanglich deutlich bemerkbar. Der Klang ist kräftig, klar definiert und hat eine natürliche Wärme, die man bei laminierten Decken in dieser Preisregion nicht findet.
Der Nato-Hals (ähnlich Mahagoni) vermittelt ein warmes Mittenspektrum, die Palisander-Griffbrettimitation liegt gut in der Hand. Die Saitenlage ist ab Werk ordentlich eingestellt – bei meinem Testexemplar lag sie bei 2,5 mm am 12. Bund auf der tiefen E-Saite, was für eine Gitarre direkt aus der Schachtel sehr anständig ist. Für Bühne und Probenraum ohne Verstärker macht die FG800 eine echte Figur.
Vorteile
- Vollmassive Fichtendecke – klingt über die Jahre immer besser
- Kräftige Projektion, ideal für Folk, Pop und Begleitung
- Sauber verarbeitetes Griffbrett, keine scharfen Bundes
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis unter 250 Euro
- Auch für Fortgeschrittene als Zweit- oder Reisegitarre geeignet
Nachteile
- Kein eingebauter Pickup – für Bühneneinsatz mit Verstärker braucht man ein separates Mikrofon oder Pickup-Nachrüstung
- Die Mechaniken könnten hochwertiger sein (gut für die Preisklasse, aber kein High-End)
- Boden und Zargen aus Laminat (nur die Decke ist massiv)
2. Yamaha F310 – Preis-Tipp
- ideal für Einsteiger
- ausgestattet mit reichhaltigem Zubehör
- aus hochwertigem Fichtenholz
- sorgt für eine angenehme Haptik
Die Yamaha F310 ist der klassische Einstieg in die Welt der Westerngitarren. Ich habe auf diesem Modell selbst angefangen – und ich kann sagen: Für den Preis bekommt man hier verdächtig viel Gitarre. Der Korpus aus laminiertem Fichtenholz klingt deutlich besser als viele andere Gitarren dieser Preisklasse, der Nato-Hals liegt gut in der Hand und die Verarbeitung ist solide genug, um auch rauen Schulalltag zu überstehen.
Was mich an der F310 überzeugt hat: Sie verzeiht Anfängerfehler. Die Saitenlage ist angenehm niedrig eingestellt, der Hals hat einen leicht flachen C-Querschnitt – perfekt für Einsteiger mit kleineren Händen. Klangliche Schwächen zeigen sich im direkten Vergleich mit der FG800: weniger Projektion, etwas blecherner im Höhenbereich. Aber für das erste Jahr des Lernens reicht das vollkommen aus.
Vorteile
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ideal für Einsteiger
- Angenehme Saitenlage, guter Komfort für Anfänger
- Robuste Verarbeitung, übersteht auch den rauen Schulalltag
- Breite Verfügbarkeit, schneller Zugang zu Ersatzteilen
Nachteile
- Laminierte Decke – klanglich begrenzt, kein Reifen wie Massivholz
- Mechaniken etwas schwerfällig, halten die Stimmung nur mittelmäßig
- Nichts für Fortgeschrittene, die ernsthaft Musik machen wollen
3. Yamaha FG720S – Allrounder
- ideal für Teenager und Erwachsene
- auch für Einsteiger optimal
Die Yamaha FG720S ist der klassische Schritt zwischen F310 und FG800 – eine Gitarre, die lange nicht mehr neu produziert wird, aber als Gebrauchtmodell oder bei ausreichendem Lagerbestand noch zu finden ist. Sie hat wie die FG800 eine massivholz Fichtendecke (daher das „S“ für „Solid“), aber etwas andere Klangeigenschaften: wärmer, runder, weniger strahlend als die aktuelle FG800. Für Spieler, die Blues, Fingerpicking oder Singer-Songwriter-Stil bevorzugen, ist das sogar ein Vorteil.
Ich rate dazu, die FG720S nur zu kaufen, wenn man ein gut erhaltenes Exemplar zu einem günstigen Preis findet. Als Neuware ist die FG800 die bessere Wahl. Aber wer gebraucht kauft und die FG720S in gutem Zustand findet, macht keinen schlechten Deal – die Grundqualität ist hervorragend.
Vorteile
- Vollmassive Fichtendecke, warmer Klangcharakter
- Sehr gut für Fingerpicking und Singer-Songwriter geeignet
- Ausgezeichnete Verarbeitung, langlebige Konstruktion
- Bewährtes Yamaha-Qualitätsniveau, viele positive Langzeiterfahrungen
Nachteile
- Als Neuware kaum noch erhältlich – Gebrauchtkauf nötig
- Weniger Volumen und Projektion als die FG800
- Keine aktuellen Ersatzteile mehr direkt vom Hersteller
4. Yamaha APX600 – Elektroakustik
- ideal für Jugendliche und Erwachsene
- optimal für Einsteiger
- zeitloses Design
Die Yamaha APX600 ist meine Empfehlung für alle, die eine Gitarre suchen, die sich sowohl für das Üben zu Hause als auch für den Bühneneinsatz eignet. Der dünne Korpus (Thinline-Bauweise) macht sie angenehm leicht und komfortabel zu spielen, besonders bei langen Sessions im Sitzen. Das eingebaute Pickup-System (System 66) liefert einen ausgewogenen, natürlichen Klang über den Verstärker.
Was mich an der APX600 beeindruckt: Das Stimmgerät ist direkt ins Instrument integriert – kein externes Clip-Tuner-Gehampel mehr auf der Bühne. Für Singer-Songwriter, die in kleinen Venues oder im Proberaum spielen, ist das ein echter Alltagsgewinn. Akustisch klingt sie wegen der flachen Bauweise etwas weniger voll als eine vollvolumige Westerngitarre – das ist der übliche Kompromiss bei Thinline-Modellen.
Vorteile
- Eingebautes Pickup-System und Stimmgerät – bühnenfertig
- Dünner Korpus, sehr komfortabel zu spielen
- Gut ausbalancierter Klang über den Verstärker
- Leicht und handlich, ideal für Reisen und Live-Auftritte
Nachteile
- Akustisch weniger Volumen als vollvolumige Modelle
- Für rein akustisches Spielen im Wohnzimmer nicht die erste Wahl
- Thinline-Bauweise polarisiert – nicht jeder mag das Spielgefühl
5. Yamaha C40 – Konzertgitarre für Einsteiger
- ideal für Einsteiger
- auch in nachhaltiger Ausführung verfügbar
Die Yamaha C40 ist die meistverkaufte Einsteiger-Konzertgitarre in Deutschland – und das aus gutem Grund. Für den Schulunterricht, klassischen Gitarrenunterricht und Kinder ab etwa 10–12 Jahren (bei Vollgröße) ist sie die nahezu perfekte Wahl. Die Nylonsaiten sind freundlicher zu den Fingern als Stahldraht, was gerade für Kinder und Jugendliche wichtig ist. Der Klang ist für den Preis erstaunlich ausgewogen.
Ich habe selbst Gitarrenunterricht gegeben und kenne die C40 als Schülergitarre sehr gut. Sie hält hartem Schulalltag stand, lässt sich gut stimmen und verführt nicht zur Frustration. Der einzige Kritikpunkt: Die Mechaniken sind eher einfach gehalten und verlieren bei starken Temperaturschwankungen schneller die Stimmung als höherwertige Modelle.
Vorteile
- Ideal für Schulunterricht und klassischen Gitarrenunterricht
- Nylonsaiten – sanfter zu den Fingerkuppen, gut für Kinder
- Günstigster Einstiegspunkt ins Yamaha-Sortiment
- Vollständige Vollgröße (4/4), auch für Erwachsene geeignet
Nachteile
- Mechaniken verlieren bei Temperaturschwankungen schnell die Stimmung
- Nur für Nylonsaiten – kein Wechsel zu Stahlsaiten möglich
- Klanglich begrenzt, für ernsthaftes Klassikspiel zu eingeschränkt
6. Yamaha FSX800C – Elektroakustik mit Cutaway
- ideal für Lernende
- optimal für Einsteiger
Die Yamaha FSX800C kombiniert das Beste aus zwei Welten: eine vollmassive Fichtendecke (wie die FG800) mit dem praktischen Cutaway-Korpus für leichten Zugang zu den hohen Lagen. Das eingebaute Pickup-System macht sie bühnenfertig, ohne auf den natürlichen, warmen Klang einer Massivdecke zu verzichten. Das ist eine Kombination, die man in dieser Preisklasse selten findet.
Für Spieler, die Solopassagen und Melodiespiel lieben und dabei auch auf der Bühne gut klingen wollen, ist die FSX800C die logische Wahl. Sie klingt akustisch tatsächlich fast so voll wie die FG800 – trotz Cutaway. Das liegt an der sorgfältigen Konstruktion des Resonanzkorpus. Mein Einwand: Sie ist etwas schwerer als die APX600 und das Pickup-System ist einfacher ausgeführt.
Vorteile
- Massivdecke + Pickup + Cutaway – drei Pluspunkte in einem Modell
- Natürlicher, voller Klang trotz Cutaway-Korpus
- Guter Zugang zu hohen Lagen für Solospiele
- Solide Verarbeitung auf FG800-Niveau
Nachteile
- Einfacheres Pickup-System als bei der APX600
- Höherer Preis als die Standard-FG800
- Kein integrierter Stimmgeber im Pickup-System
„Wenn ich einem Erwachsenen, der ernsthaft Gitarre lernen will, heute eine Yamaha empfehlen soll, dann sage ich immer: Kauf die FG800 und lass sie einmal beim Händler einstellen. Du wirst es nicht bereuen.“ — Marcus Bauer, Musik & Instrumente bei test-vergleiche.com
Welches Modell passt zu wem?
Yamaha C40 (Vollgröße ab 10 Jahren) oder CGS103A (¾-Größe für jüngere Kinder). Nylonsaiten sind freundlicher zu den Fingern. Unbedingt auf die Korpusgröße achten – ein zu großes Instrument demotiviert schnell.
Yamaha F310 – der klassische Einstieg ins Western-Gitarrenspiel. Klingt gut genug zum Lernen, ist robust und preiswert. Wer mehr Budget hat, sollte gleich zur FG800 greifen.
Yamaha FG800 oder FSX800C (mit Pickup). Die massivholz Fichtendecke macht den Unterschied – sowohl beim aktuellen Klang als auch bei der Klangentwicklung über die Jahre. Eine Gitarre, die wächst, wenn man selbst wächst.
Yamaha APX600 – dünner Thinline-Korpus, eingebauter Stimmgeber, ausgereiftes Pickup-System. Wer regelmäßig auf kleinen und mittleren Bühnen spielt, wird die Praxistauglichkeit dieses Modells sehr schätzen.
Sicherheit, Pflege & Tipps
Eine Gitarre ist ein empfindliches Holzinstrument. Wer sie richtig pflegt, hat jahrelang Freude daran – wer sie vernachlässigt, riskiert Schäden, die teuer in der Reparatur werden. Hier sind die wichtigsten Punkte, die ich aus langjähriger Erfahrung weitergebe:
Pflege- und Sicherheitstipps für Yamaha-Gitarren
- Temperatur und Feuchtigkeit: Gitarren mögen weder extreme Hitze (nie ins Auto im Sommer!) noch Trockenheit im Winter. Ideal sind 45–55 % relative Luftfeuchtigkeit. Ein Gitarren-Befeuchter (ca. 10 Euro) im Koffer verhindert Halsverkrümmungen und Risse in der Decke.
- Saiten regelmäßig wechseln: Bei täglichem Spielen alle 2–3 Monate, bei gelegentlichem Spielen halbjährlich. Alte, oxidierte Saiten klingen dumpf und erhöhen das Risiko, beim Stimmen zu reißen.
- Hals nie biegen oder stark belasten: Lehnt die Gitarre immer aufrecht gegen eine Wand oder legt sie in den Koffer – niemals flach auf einer Stuhlkante abstellen, da der Druck den Hals verziehen kann.
- Griffbrett und Lackierung: Unbehandelte Griffbretter (Palisander, Ebenholz) alle 6–12 Monate mit Lemon Oil pflegen. Lackierte Flächen nur mit einem trockenen Mikrofasertuch abwischen – kein Reinigungsspray auf Alkoholbasis verwenden.
- Richtige Körperhaltung beim Spielen: Für Kinder ist ein ergonomischer Gitarrengurt oder ein Fußbänkchen wichtig, um Fehlhaltungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Bei wiederholten Schmerzen in Handgelenk oder Schulter sofort eine Pause einlegen und ggf. einen Lehrer konsultieren.
- Transport: Immer mit einem stabilen Koffer oder einer gepolsterten Gigbag transportieren – niemals ohne Schutz im Kofferraum. Starke Erschütterungen können die Verleimung von Steg und Decke beschädigen.
Wer tiefer in die Welt der Gitarren einsteigen will, findet auf test-vergleiche.com weitere ausführliche Ratgeber: Alles über Akustikgitarren im Vergleich, den großen Westerngitarren-Test, ausführliche Empfehlungen zu Konzertgitarren für Einsteiger und Fortgeschrittene, einen detaillierten E-Gitarren-Test für alle, die in Richtung Rock und Blues wollen, sowie einen Überblick über die besten Gitarren-Sets für Anfänger inklusive Verstärker und Zubehör.
Yamaha-Gitarren: Was steckt hinter der Qualität?
Yamaha ist kein reiner Gitarrenhersteller – das Unternehmen stellt neben Musikinstrumenten auch Motorräder, Sportboote und Elektronik her. Was auf den ersten Blick wie eine Diversifizierung ohne Fokus wirkt, ist in Wirklichkeit ein riesiger Vorteil: Yamaha kann in seine Gitarrenproduktion dieselbe Ingenieursphilosophie einbringen, die auch ihre Motorräder weltberühmt gemacht hat – Präzision, Wiederholbarkeit, Qualitätskontrolle. Das merkt man beim Anfassen einer Yamaha-Gitarre sofort: Die Bundierung ist gleichmäßig, der Hals ist gerade, der Sattel sitzt ordentlich.
Die Produktionsstätten für Einsteigermodelle wie die F310 und C40 befinden sich in China und Indonesien, während hochwertigere Modelle (wie die L-Serie) noch in Japan gefertigt werden. Das klingt zunächst nach einem Nachteil, ist es aber nicht: Yamaha hat die Produktionsstandards auch in Asien so weit standardisiert, dass die Qualitätskontrolle strenger ist als bei vielen europäischen Billigherstellern. Das erklärt, warum die F310 so konstant gute Bewertungen bekommt – die Streuung zwischen einzelnen Exemplaren ist minimal.
Yamaha-Gitarren Materialguide: Was bedeutet was?
- Solid Spruce Top (SST): Vollmassive Fichtendecke – der wichtigste Klangfaktor. Fichte ist der Klassiker für helle, klare Höhen mit gutem Ansprechverhalten. Erkennbar am „S“ im Modellnamen (FG800S, FG720S).
- Nato: Yamaha-Eigenbezeichnung für ein Mahagoni-ähnliches Tropenholz (Eastern Mahogany). Warm im Klang, mittenbetont, gut für Folk und Blues.
- Meranti / Agathis: Günstigere Holzarten für Einsteigerkörper. Klanglich etwas flacher als Nato/Mahagoni, aber für Lernzwecke völlig ausreichend.
- Rosewood (Palisander): Traditionelles Griffbrettholz, dunkel, glatt und angenehm zu spielen. In neueren Modellen oft durch synthetische Alternativen (ABS) oder Walnut (Walnuss) ersetzt – CITES-Vorschriften machen den Export echter Rosenholz-Gitarren kompliziert.
- Laminat vs. Massivholz: Laminierte Hölzer sind mehrlagige Sperrholzplatten – robuster gegen Feuchtigkeit, aber klanglich begrenzter. Massivholzdecken schwingen freier und reifen im Klang. Für ernsthafte Spieler lohnt sich die Investition in Massivholz immer.
Ein weiterer Aspekt, der Yamaha von günstigen Billigmarken unterscheidet: die Nachkauf-Infrastruktur. Ersatzsaiten, Mechaniken, Sattelknöchel und andere Ersatzteile sind für alle gängigen Yamaha-Modelle problemlos erhältlich. Das ist nicht selbstverständlich – manche Billigmarken liefern Gitarren mit proprietären Maßen, für die man kaum Ersatzteile findet. Bei Yamaha kann man auch nach 10 Jahren noch die Original-Mechaniken nachkaufen oder eine passende Griffbrett-Inlayfolie finden.
Die Yamaha-Gitarren-Serien im Überblick
- F-Serie: Einsteiger-Westerngitarren (F310, F335), laminiert, robust, preisgünstig. Ideal für Schulen und Anfänger.
- FG-Serie: Folk-Westerngitarren mit massiver Fichtendecke (FG800, FG820, FG830). Das Herzstück des Yamaha-Sortiments für ambitionierte Einsteiger und Fortgeschrittene.
- FS-Serie: Wie FG, aber kleinerer „Concert“-Korpus (FS800, FS820). Weniger Volumen, aber komfortabler für kleinere Spieler.
- APX-Serie: Thinline-Elektroakustik-Modelle mit Pickup (APX600, APX700II). Ideal für Bühne und Probenraum.
- FSX-Serie: Kombination aus FS-Korpus, massiver Decke und eingebautem Pickup (FSX800C). Die Allrounder-Serie für Spieler, die akustisch und elektrisch gut klingen wollen.
- C- und CG-Serie: Konzertgitarren mit Nylonsaiten (C40, CG142C). Für klassischen Unterricht, Kinder und Spieler, die Flamenco oder Bossa Nova spielen.
- CGS-Serie: Kinderkongertgitarren in Teilgrößen (¼, ½, ¾). Wichtig: immer zur Körpergröße des Kindes passen.
- L-Serie: Die Premium-Linie, Made in Japan, vollmassive Konstruktion, für professionelle Spieler (L6, L16). Preisklasse ab 800 Euro aufwärts.
Häufige Fragen zur Yamaha-Gitarre
Welche Yamaha-Gitarre ist die beste für Anfänger?
Für Einsteiger mit einem Budget ab ca. 100 Euro empfehle ich die Yamaha F310 als klassische Einstiegsgitarre. Wer gleich etwas mehr investieren kann (ca. 200–250 Euro), ist mit der Yamaha FG800 besser bedient – die massivholz Fichtendecke macht einen deutlich hörbaren Unterschied und die Gitarre „wächst“ mit dem Spieler mit. Für Kinder, die klassischen Unterricht bekommen, ist die Yamaha C40 (Nylonsaiten) die richtige Wahl.
Was ist der Unterschied zwischen Yamaha FG und F-Serie?
Die F-Serie (F310, F335 etc.) ist die klassische Einsteigerserie mit ausschließlich laminierten Hölzern – robust, preisgünstig, gut für den Anfang. Die FG-Serie (FG800, FG820 etc.) steht für „Folk Guitar“ und bietet in den meisten Modellen eine vollmassive Fichtendecke. Das ergibt einen deutlich volleren, dynamischeren Klang, der sich über die Jahre des Bespielens weiterentwickelt. Die FG-Serie kostet etwas mehr, ist aber für ernsthaftere Spieler die bessere Investition.
Welche Mensurgröße braucht mein Kind?
Als Faustregel gilt: Kinder unter 6 Jahren – ½-Gitarre (50 cm Mensur); 6–9 Jahre – ¾-Gitarre (ca. 58 cm Mensur, z.B. Yamaha CGS103A); 9–12 Jahre – 7/8-Gitarre (62 cm Mensur); ab 12 Jahren und Erwachsene – Vollgröße 4/4 (65 cm Mensur). Eine zu große Gitarre führt zu schlechter Haltung und kann zu Überlastungsschmerzen führen. Im Zweifelsfall lieber eine Nummer kleiner wählen.
Kann ich eine Yamaha-Gitarre selbst einstellen?
Die Saitenlage (Abstand der Saiten vom Griffbrett) lässt sich über den Truss-Rod im Hals justieren – das erfordert aber Erfahrung und das richtige Werkzeug. Als Anfänger empfehle ich, die Gitarre beim Kauf einmalig von einem Gitarrenbauer oder im Musikfachhandel einstellen zu lassen (ca. 15–30 Euro). Das macht einen riesigen Unterschied beim Spielgefühl. Saitenreinigung und Saiten wechseln kann dagegen jeder selbst erledigen – dafür gibt es viele gute YouTube-Tutorials.
Wie lange hält eine Yamaha-Gitarre?
Bei ordentlicher Pflege und angemessener Lagerung halten Yamaha-Gitarren problemlos 15–20 Jahre und länger. Ich habe selbst Yamaha-Gitarren aus den 1990er Jahren gespielt, die noch tadellos klingen – teilweise sogar besser als damals, weil sich das Holz mit den Jahren eingespielt hat. Entscheidend ist der Schutz vor extremen Temperaturen und Feuchtigkeit sowie regelmäßiger Saitenwechsel. Mechaniken können ausgetauscht werden, wenn sie nachlassen.
Ist Yamaha wirklich besser als andere Marken in dieser Preisklasse?
„Besser“ ist immer relativ, aber ich sage mit Überzeugung: In der Preisklasse unter 300 Euro liefert Yamaha konsistenter gute Qualität als die meisten Wettbewerber. Die Qualitätskontrolle ist strenger als bei vielen anderen Einsteiger-Marken, die Hälse sind gleichmäßiger verarbeitet und die Stimmstabilität ist besser. Mitbewerber wie Fender (im Einsteigersegment), Ibanez oder Hohner bieten ebenfalls gute Gitarren, aber Yamaha hat in meiner Erfahrung die geringste Streuung zwischen einzelnen Exemplaren – das ist beim Online-Kauf besonders wichtig.
Welches Zubehör brauche ich unbedingt zur Yamaha-Gitarre?
Das absolute Minimum für Einsteiger: (1) Ein Clip-Tuner (ca. 10–15 Euro) – ohne genaue Stimmung macht das Üben keinen Spaß; (2) Ein Satz Ersatzsaiten (ca. 8–12 Euro) – Saiten reißen immer zum ungünstigen Zeitpunkt; (3) Eine gepolsterte Gigbag oder besser ein Hartschalenkoffer (ab ca. 25 Euro) für den Transport. Wer Unterricht nimmt: Ein Notenständer ist sehr praktisch. Wer verstärkt spielen will: Ein Pickup-System kann bei den meisten Yamaha-Akustikgitarren nachgerüstet werden (ab ca. 40 Euro für einfache Piezo-Systeme).
Nach diesem ausführlichen Vergleich ist mein Fazit klar: Yamaha bietet im Gitarrenbereich eine der verlässlichsten Produktlinien, die man für das Geld bekommen kann. Die FG800 ist mein klarer Testsieger – wegen der massivholz Fichtendecke, der guten Verarbeitung und des beeindruckenden Klangs für den Preis. Wer als Einsteiger mit kleinem Budget starten will, ist mit der F310 gut bedient. Für Kinder ist die C40 (Konzertgitarre) oder eine altersgerechte CGS-Variante die sicherste Wahl. Wer auf der Bühne spielen will, sollte direkt zur APX600 oder FSX800C greifen. Egal für welches Modell ihr euch entscheidet: Yamaha macht in dieser Preisklasse kaum Fehler – und das ist die ehrlichste Empfehlung, die ich als langjähriger Gitarrenspieler geben kann.
Wurden Yamaha-Gitarren von der Stiftung Warentest getestet?
Uns ist aktuell kein Test der Stiftung Warentest zu Yamaha-Gitarren bekannt. Sobald ein Test veroeffentlicht wird, aktualisieren wir diesen Bereich.














Mein Tipp: Die Yamaha-Gitarre bleibt in Top-Zustand, wenn man sie regelmäßig mit einem weichen, trockenen Tuch abwischt. Dadurch vermeidet man Schmutzansammlungen und erhält den schönen Glanz des Holzes über Jahre hinweg.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihren hilfreichen Tipp zur Pflege der Yamaha-Gitarre.
Eine regelmäßige Reinigung mit einem weichen Tuch ist in der Tat entscheidend, um die Lebensdauer und den Klang Ihrer Gitarre zu optimieren. Zudem empfehlen wir, die Saiten nach jedem Spiel zu reinigen, um deren Haltbarkeit zu verlängern.
Beste Grüße
Ihr test-vergleiche.com Support Team
Wichtig: Der Kundenservice von Yamaha ist wirklich herausragend! Ich hatte eine kleine Frage zur Garantie und die Mitarbeiter waren super freundlich und hilfsbereit, was mir ein großes Gefühl der Sicherheit gibt.
Lieber Leser,
vielen Dank für Ihr positives Feedback zu unserem Kundenservice!
Es freut uns zu hören, dass Sie mit der Unterstützung und den Informationen zur Garantie so zufrieden sind. Bei Yamaha legen wir großen Wert darauf, unseren Kunden einen hervorragenden Service zu bieten, damit Sie sich beim Kauf unserer Produkte vollkommen wohlfühlen können.
Beste Gruesse
Ihr test-vergleiche.com Support Team